WordPress CMS – Nonplusultra für Blog- und Webseitenbetreiber?

Viele Blogger und Webseitenbetreiber arbeiten mit dem CMS WordPress, das seit über 10 Jahren die unangefochtene Nummer 1 ist. Doch ist WordPress prinzipiell für jeden geeignet, und gibt es das beste CMS überhaupt? Diesen Fragen spürt der Hostinganbieter Strato hier nach.

Kostenlose Alternativen und was sie können

Zwar sind knapp 20 % aller Webseiten mit WordPress erstellt, doch auch Joomla, TYPO3 oder Drupal überzeugen – ähnlich wie WordPress – durch eine relativ einfache Usability. Insgesamt kommt man auf 200 bis knapp 300 Open-Source-Alternativen, sofern man auch Java oder PHP hinzuzählt. Obwohl auch eine klassische Webseite mit WordPress verwaltet werden kann, war die ursprüngliche Idee dahinter tatsächlich das Bloggen. Unter anderem deswegen wird WordPress auch heute noch von vielen nicht als klassisches CMS betrachtet.

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Die Top 10 Content Management Systeme weltweit. Zum Vergrößern Anklicken. Quelle: Strato

Kostenlose Alternativen sind folgende Programme:

  • Typo3: Typo3 ist ein relativ komplexes, sich ständig weiterentwickelndes CMS. Da im Vergleich zu WordPress viel mehr Internet- und Systemkenntnisse benötigt werden, um alle Funktionen nutzen zu können, eignet es sich vor allem für Leute, die ein größeres Webprojekt starten wollen.
  • Drupal: Drupal ist ein relativ einfach gebautes CMS, das vor allem dazu eingesetzt wird, Communities aufzubauen, in denen Inhalte ausgetauscht werden können. Die meisten Funktionen sind im Baukastensystem aufgebaut. Schwierig wird es, wenn neue Funktionen hinzukommen sollen.
  • Joomla!: Genauso wie WordPress hat Joomla! sich eine große Fangemeinde aufgebaut. Das CMS ist zwar sehr einfach in der Anwendung, bietet dafür aber auch Angriffsmöglichkeiten für Hacker.
  • Redaxo: Redaxo funktioniert ähnlich wie Typo3. Es ist sehr übersichtlich und einfach in der Anwendung. Allerdings taugt es nur wenig für das Auffinden in Suchmaschinen.

In der Regel gilt jedoch: Nur sobald Sie sich darüber im Klaren sind, welches Webprojekt Sie gerne in welchem Umfang starten möchten, welche weiteren Kanäle damit bedient werden sollen und wie wichtig Ihnen zum Beispiel ein guter Support sowie die Optimierung für ein mobiles Endgerät sind, können Sie sich für das Richtige entscheiden.

Die Vor- und Nachteile von WordPress

Nutzer profitieren in hohem Maße von der stetigen Weiterentwicklung und Qualität von WordPress. Zwar hat auch dieses CMS bestimmte Nachteile und kommt beispielsweise bei sehr aufwendigen Anpassungen schnell an seine Grenzen und hat relativ niedrige Sicherheitsanforderungen. Dafür sprechen die Vorteile für WordPress:

  • Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung gestalten sich relativ unkompliziert
  • Es stehen viele Plug-ins zur Funktionserweiterung bereit
  • Die Anwendung von Responsive Design gestaltet sich einfach
  • Mehrere Nutzer können gleichzeitig im CMS arbeiten
  • WordPress wird laufend weiterentwickelt

Schier unbegrenzte Möglichkeiten mit WordPress

Aufgrund seiner Funktionsvielfalt und flexiblen Anpassungsmöglichkeit, sowei dem Open Source Code, den man für die eigenen Zwecke beliebig erweitern kann, gibt es schier unbegrenzte Möglichkeiten WordPress einzusetzen. Die nachfolgene Infografik zeigt einige davon.

Quelle: Strato

Einsatzmöglichkeiten von WordPress für verschiedene Nutzergruppen. Zum Vergrößern Anklicken. Quelle: Strato

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