geistreich News: Instagram, Snapchat, Pinterest, Social Media Schweigespirale, Facebook Fanpage

Heute Morgen gibt es wieder die wichtigsten eCommerce und Social Media News. Heute mit Instagram, Snapchat, Pinterest, einer Studie zum Schweigen in den sozialen Netzwerken, sowie der Frage ob sich heute eine Facebook Fanpage überhaupt noch lohnt.

Instagram launcht Video-Standalone-App

“Hyperlapse” heißt die neue App von Instagram. Mit der Anwendung können User Videos in einen Zeitraffer packen und dann auf Instagram oder Facebook teilen. “Hyperlapse” ist bisher nur für iOS verfügbar, eine Android-Version ist geplant.

Mehr Infos dazu bei Mashable und ZDNet.

Snapchat mit 100 Millionen monatlichen Nutzern
10 Milliarden Dollar wert

Snapchat LogoSnapchat sucht laut dem Wall Street Journal nach frischem Kapital, mehr als 100 Millionen US-Dollar sollen in die neue Finanzierungsrunde fließen. Damit würde die Unternehmensbewertung auf zehn Milliarden US-Dollar steigen. Außerdem hat die Messaging-App laut Insidern mittlerweile mehr als 100 Millionen Nutzer.

Vor gut einem Jahr waren es gerade einmal 2 Milliarden Dollar. Doch, dass die Entwicklung weiter steil nach oben geht, deutete sich bereits an, als der Wert in einer weiteren Finanzierungsrunde vor einigen Monaten bereits auf 7 Milliarden Dollar geschätzt wurde. Damals kaufte sich die russische Investmentfirma DST Global in den Betreiber des Messengers ein. (WinFuture)

Pinterest veröffentlicht Analyse Dashboard für Advertiser

Ein neues Dashboard für Unternehmenskunden gibt einen tieferen Einblick in das Nutzungsverhalten auf der Visual Bookmarking-Plattform. Pinterest zeigt dabei die Reichweite einzelner Pins an. (mehr auf t3n)

Pinterest previously offered a bare-bones dashboard with Web-only information on traffic back to a business’s webpage, but it didn’t show traffic numbers from mobile users or any demographic information about the audience each business was attracting.

Businesses could pay third-party analytics companies like Spredfast or Salesforce for some of this info. Pinterest opened its fire hose of information to a few analytics companies in May, but the new dashboard offers some data those analytics providers don’t, including numbers related to the “Pin it” widget that companies can embed on their websites. (re/code)

Laut der offiziellen Pinterest Seite zeigen die Analytics:

  • What Pins and boards from your profile people love most
  • What people like to save from your website
  • Who your Pinterest audience is, including their gender, location and other interests
  • What devices people use when they’re Pinning your stuff
  • How adding the Pin It button to your website leads to referral traffic from Pinterest

Link zur offiziellen Webseite: business.pinterest.com/en/pinterest-analytics

Studie zu sozialen Medien: Auch im Netz regiert die Schweigespirale

Eine neue Studie des einflussreichen amerikanischen „Pew Research Center“ legt nahe, dass soziale Medien keineswegs im erhofften Maße zur Meinungspluralität bei kontrovers diskutierten Themen beitragen. (…) Auf Grundlage der in Amerika durchaus kontrovers diskutierten Frage nach der moralischen Richtigkeit der öffentlichen Enthüllungen Edward Snowdens, befragte das Pew-Institut 1081 Nutzer sozialer Medien im Hinblick auf ihre Bereitschaft zur freien Meinungsäußerung via Facebook-Post oder Tweet. Nur 42 Prozent der Befragten gaben an, das Thema in sozialen Netzwerken diskutieren zu wollen, während 86 Prozent zu einer persönlichen Offline-Diskussion bereit gewesen wären. Jene Befragten, die schon im Offline-Gespräch keine Stellung zu den NSA-Enthüllungen beziehen wollten, sahen sich noch weitaus weniger ermutigt, das Thema im sozialen Netzwerk zu diskutieren. (FAZ.net)

Lohnt sich eine Facebook-Fanpage heute noch?

PR-Doktor Dr. Kerstin Hoffmann schreibt einen sehr guten Artikel zu der Frage: Fanpage oder nicht Fanpage – das ist hier die Frage. In der Einleitung heißt es:

“Lohnt sich eine eigene Facebook-Seite zusätzlich zum Profil eigentlich noch?” Das fragen mich vor allem Einzelunternehmer, Berater oder Speaker in letzter Zeit andauernd, meist mit dem Zusatz: “Ich habe gehört, dass die Sichtbarkeit der Fanpages bei Facebook immer weiter zurückgeht.” Dabei ist ja nicht jeder Einzelunternehmer zugleich eine Kleinstfirma. Manche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens beschäftigen ein ganzes Mitarbeiter-Team, inklusive PR-Fachleuten- Doch auch sie haben mit vergleichsweise vielen Ressourcen oft Probleme, ihre Community noch zu erreichen: Im Facebook-Newsfeed werden die Statusmeldungen von Seiten immer seltener; es werden immer weniger Leser erreicht. Bezahlte Werbeanzeigen können die Sichtbarkeit erhöhen. Auch hohe Intraktionsraten oder aktive Zugriffe interessierter Fans steigern die Sichtbarkeit.

Bringt es also wirklich etwas, eigene Arbeitszeit, Dienstleisterzeit und Anzeigenbudget in eine Fanpage zu stecken? Und, wenn ja, für welche Art Unternehmen ist das noch sinnvoll? Für wen eher nicht mehr?

Top Read: Der gestern am meisten aufgerufene Artikel war: Exit-Intent-Pop-Ups – eine alte Idee mit neuer Technologie bringt beachtliche Ergebnisse.

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