5 Blogger Tipps: Von Richard Gutjahr, Sascha Pallenberg und Björn Tantau lernen

In der #geistreichlive Morningshow ging es am Mittwoch Morgen um Tipps für Blogger. Anhand den Beispielen einiger der besten Blogger habe ich aufgezeigt, was man von ihnen lernen kann. Richard Gutjahr beweist Mut und Einsatz. Sascha Pallenberg pflegt seine Periscope Community mit täglichen Posts. Björn Tantau ist der „King of Headlining“ und weckt das Interesse mit interessanten Titeln und spannenden Teasern zu seinen Blogposts.

Wie immer hier das ungeschnittene Periscope Video von Mittwoch Morgen:

Richard Gutjahr

Tipp Nummer 1: Sei mutig

Hintergrund:

Richard Gutjahr, freier Journalist, Blogger und Apple Fan (er war der erste Bewohner dieses Planeten, der ein käuflich erworbenes iPad in den Händen hielt), hat sich während eines privaten Aufenthalts in Israel dazu entschieden, auf eigene Faust nach Ägypten zu reisen, um sich vor Ort ein Bild der Lage in dem derzeit von teils blutigen Massenprotesten gegen die Regierung gezeichneten Land zu machen. Was er in Kairo erlebt, beobachtet und aus Gesprächen mit der Bevölkerung erfährt, schildert er gesammelt in seinem Blog sowie in Form zahlreichen kurzer Nachrichten bei Twitter.

Weitere Informationen dazu:

  • förderland: Symbolwirkung: Richard Gutjahr und sein Blogjournalismus aus Ägypten
  • „Ich hoffe, dass Gutjahr anderen Journalisten als Vorbild dient. Egal ob er am Ende in der Lage ist, seine Kosten für Transport, Unterkunft und Roaming durch Leserspenden zu decken oder nicht: Gutjahrs Reise nach Ägypten ist ein hochinteressantes Experiment mit Symbolwirkung. Und ein Statement für Blogs als Form der persönlichen Publikationsplattform.“
  • Basic Thinking: Vorbild: Techblogger Richard Gutjahr auf eigene Faust nach Ägypten
    „Gutjahr setzt mit der sicherlich unbequemen und nicht ungefährlichen Reise nach Kairo ein Zeichen dafür, über den Tellerrand zu blicken und Mut zu beweisen. Hut ab!“

Erfolgreiche Blogger zeigen Mut und probieren neue, aber vor allem unvorhersehbare Dinge aus. Sie gehören zu den Early Adopter und bewegen sich aus ihrer persönlichen Comfort Zone.

Tipp Nummer 2: Bringe Einsatz

„Der Münchner Blogger Richard Gutjahr hat es geschafft. Das erste iPad geht nach München. Richard Gutjahr stand als erster in der Schlange vor dem Apple Store in der 5th Avenue in New York. Die Aktion war lange vorbereitet und konnte dem TV-Journalisten zum internationelen Internet-Celebrity verhelfen. TV-Teams aus aller Welt begleiten Richard Gutjahr bei seiner Anstell-Aktion. […] Richard Gutjahr hat sich perfekt als embedded Journalist in das Geschehen integriert. Er hat offen kommuniziert, dass er ein großer Fan des iPads und des Apple Konzern ist. Er hat nie den Anspruch einer neutralen Berichterstattung erhoben, sondern wollte mit seiner Live-Reportage das Gefühl vermitteln, was es bedeutet, in der Schlange für ein iPad anzustehen.“  (Michael Praetorius)

„Eine generalstabsmäßige Strategie, darauf legt Richard Gutjahr Wert, hätte anders ausgesehen. „Ich wollte nie die Nummer eins sein“, sagt der in München lebende Journalist. „Wenn ich das geplant hätte, wäre ich nicht erst am Freitagvormittag hinmarschiert“.“ (SZ.de)

Richard Gutjahr zeigt eindrucksvoll, dass sich voller Einsatz lohnt. Blogs bedürfen viel Zeit und Engagement. Wer erfolgreich sein will, muss Zeit und Ressourcen investieren. Gelingt es immer wieder weit über die eigene Filterblase hinaus wahrgenommen zu werden, lässt sich die eigene Reichweite enorm steigern.

Sascha Pallenberg

Tipp Nummer 3: Bau dir eine Community auf

Sascha Pallenberg hätte als Herausgeber von Mobilegeeks wohl schon genug zu tun und kann sich sicher über zu wenig Arbeit nicht beklagen.

https://plus.google.com/u/0/+SaschaPallenberg/posts/8nVWVUZKrDt

Zuletzt wurde ja eine Umfrage, welche Journalisten auch Marken sind, heiß diskutiert. Daran möchte ich jetzt gar nicht anschließen. Aber ich halte es für wichtig und sinnvoll, dass hinter einem bekannten Magazin auch Personen und Persönlichkeiten stehen. Die Menschen wollen gerne ein Stück weit etwas aus deren Leben sehen. Die Macher „anfassen“ können. Periscope vermittelt den Followern das Gefühl ein kleines Stück am Leben der Person teilhaben zu können.

Hier ist allerdings gut zu überlegen, auf welche Art und Weise das für den jeweiligen Blogger geeignet ist.

Tipp Nummer 4: Bleib beständig dran

Teile täglich etwas mit deiner Community! Sascha Pallenberg ist zum Teil mehrmals am Tag auf Periscope aktiv. Zuletzt etwa beim Ein- und Auschecken am Flughafen. Während einem Taifun in Taiwan ist er desöfteren Live gegangen, um seine Follower auf dem Laufenden zu halten. So hat er nicht nur über sich selbst berichtet, sondern wurde gleichzeitig zum Live Reporter vor Ort.

Björn Tantau

Tipp Nummer 5: Wecke das Interesse deiner Zielgruppe

Björn Tantau steht in diesem Beitrag als „King of Headlining“. Er schafft es immer wieder mit spannenden, ja auch reisserischen Überschriften Diskussionen zu entfachen, aber vor allem das Interesse seiner Leser zu entfachen. Aktuelles Beispiel gefällig?

Diese Methode ist so einfach wie genial 🙂

Gepostet von Björn Tantau am Sonntag, 23. August 2015

Seine öffentliche Facebook Seite weist über 15.500 Gefällt mir Angaben auf.

Hier fällt auf:

  • Kenne deine Zielgruppe
  • Liefer Mehrwert
  • Schreibe herausragende Headlines und Teaser, aber betreibe kein übertriebenes Clickbaiting

Gerade der letzte Punkt ist die große Herausforderung. Inhaltlich müssen die Artikel auch das bieten, was sie versprechen. Jeder Blogger sollte aber viel Zeit in die Aufmachung, Titulierung und Teaser seine Artikel stecken.

Letzte Aktualisierung: 15:43:11 – 2016-10-09

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