Von Steve Jobs lernen: Think Different

Einer der Management Leitsätze von Steve Jobs war „Think Different!“. Will man von ihm lernen so gilt es immer wieder anders zu denken, anders an Problemstellungen und schwierige Situationen heranzugehen. Das Bestehende zu hinterfragen.

Steve Jobs war der Ansicht, dass die Helden eines Menschen viel über seine Persönlichkeit aussagen. In dem mittlerweile legendären „think different“ Werbespot aus den späten Neunzigern sind viele historische Personen zu sehen, die Steve Jobs als Vorbilder dienten. Sie stammten aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft

  • Musiker und Entertainer: Bob Dylan, John Lennon, Yoko Ono, Maria Callas, Alfred Hitchcock, uvm.
  • Geschäftsmänner: Richard Branson, Ted Turner
  • Künstler: Pablo Picasso, Salvador Dali
  • Politiker: Marin Luther King, Mahatma Gandhi
  • Architekten und Designer: Frank Lloyd Wright, R. Buckminster Fuller
  • Wissenschaftler: Albert Einstein
  • Sportler: Muhammad Ali

In dem Spot kamen sie nicht vor, aber es ist bekannt, dass Jobs Leonardo da Vinci und Michelangelo bewunderte. Zu den persönlichen Helden des Apple Gründers gehörte auch Akio Morita, der Gründer von Sony. Von ihm sind zwei prägnante Zitate bekannt, die auch aus dem Munde von Steve Jobs stammen könnten:

Wir werden versuchen, eine Umgebung zu schaffen, in der Menschen mit Teamgeist zusammenkommen können, um nach Herzenslust ihren technischen Sachverstand anzuwenden.

Die Öffentlichkeit weiß nicht, was möglich ist. Wir schon.

Think Different Kampagne

In die Geschichte sind nicht nur Apples technische Errungenschaften, wie der MacIntosh und das iPhone, sondern auch seine legendären Werbespots. Wie bereits oben angesprochen kommen in dem „Think Different“ Werbespot die Helden von Steve Jobs vor. Obwohl keiner davon als Apple User bekannt ist, wird in der Werbung angedeutet, dass sie sicher einen Mac genutzt hätten, wenn sie die Möglichkeit dazu gehabt hätten.

Der Text zeigt auf anschauliche Weise Apples und Steve Jobs Philosophie. Zunächst der englische Originaltext:

Here’s to the crazy ones.
The misfits.
The rebels.
The troublemakers.

The round pegs in the square holes.
The ones who see things differently.
They’re not fond of rules.
And they have no respect for the status quo.
You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them.
About the only thing you can’t do is ignore them.
Because they change things.
They push the human race forward.
And while some may see them as the crazy ones,
We see genius.
Because the people who are crazy enough to think
they can change the world,
Are the ones who do.

Und nun die deutsche Übersetzung dazu:

An alle, die anders denken:
Die Rebellen,
die Idealisten,
die Visionäre,
die Querdenker,
die, die sich in kein Schema pressen lassen,
die, die Dinge anders sehen.
Sie beugen sich keinen Regeln,
und sie haben keinen Respekt vor dem Status Quo.
Wir können sie zitieren, ihnen widersprechen, sie bewundern oder ablehnen.
Das einzige, was wir nicht können, ist sie zu ignorieren,
weil sie Dinge verändern,
weil sie die Menschheit weiterbringen.
Und während einige sie für verrückt halten,
sehen wir in ihnen Genies.
Denn die, die verrückt genug sind zu denken,
sie könnten die Welt verändern,
sind die, die es tun.

Wikipedia erläutert die Hintergründe des Werbespots

Der Wettbewerber IBM bewarb seine Personal Computer mit dem Slogan „Think!“, welcher ursprünglich vom ehemaligen IBM-Vorstandsvorsitzenden Thomas J. Watson um 1910 während seiner Tätigkeit bei der National Cash Register Company (NCR) geprägt wurde.

Die Aussage „Think different“ wird von vielen, auch Muttersprachlern, als grammatikalisch inkorrekt angesehen. Gemeint ist hier jedoch „“Think different“ in ähnlicher Weise wie „Think victory“ oder „Think profit“. In das Deutsche übersetzt bedeutet es „Denke das Andere“ und nicht, wie vermutet, „denke anders“.

Die Kampagne war sehr erfolgreich und lief von 1997 bis 2002. Auch später „ehrte“ Apple noch Persönlichkeiten, die nicht Bestandteile des ursprünglichen Clips waren, auf seiner Homepage.

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