Textile Zukunftsvision: The Next Black von AEG zeigt innovative Technologiekonzepte

Kann ein Kleid in Flüssigkeit gezüchtet werden? Lässt sich Stoff ohne Wasser färben? Wird sich die Wearable-Technologie durchsetzen? Diesen und weiteren Fragen rund um Innovationen und der Kleidung von morgen geht AEG in dem 45-minütigen Dokumentarfilm „The Next Black“ auf den Grund.

Porträtiert werden Pioniere wie Patagonia, adidas, BioCouture und Studio XO, deren Ideen und Technologien die Kleidungsherstellung revolutionieren könnten.

Das Video wurde am 21.05.2014 veröffentlicht hat aktuell 424.845 Aufrufe bei YouTube. Die deutsche Version liegt bei gut 4.000 Views.

Im Film „The Next Black“ kommen zu Wort:

Patagonia: Don´t buy this jacket

Patagonia: Don´t buy this jacket

Rick Ridgeway, Vice President of Environmental Initiatives bei Patagonia, über Nachhaltigkeit in Konsum und Produktion
Langfristig werden sich die Unternehmen durchsetzen, die langlebige und vielseitige Kleidung herstellen. Dafür braucht es aber ein Umdenken in der Gesellschaft. In der Zukunft muss Kleidung anders verwendet und anders gepflegt werden.
So ruft Patagonia seine Kunden dazu auf, besser auf die Kleidung zu achten. Zerreißt ein Kleidungsstück, wird es geflickt. Braucht man es nicht mehr, wird es im Second-Hand-Laden von Patagonia weiterverkauft. Und ist es am Ende nicht mehr verwendbar, unterstützt Patagonia das Recyceln. Das reicht Ridgeway aber noch lange nicht. Er will die Menschen überzeugen, nur dann Kleidung zu kaufen, wenn man sie wirklich benötigt. Im vergangenen Jahr brachte Patagonia die Kampagne „Kaufe diese Jacke nicht!“ heraus. Konsumenten sollten vor dem Kauf überlegen: Brauche ich wirklich etwas Neues?

Nancy Tilbury vom Studio XO: Wie Technologie unsere Kleidung verändern kann
Tilbury will unsere Wahrnehmung von Kleidung verändern und sensibel machen für deren Mehrwert. In Tilburys Vorstellung ist Kleidung eine Art „persönlicher Blog des Körpers“. Je nachdem, welchen Designern oder Freunden wir folgen, verändert sich unser tägliches Outfit. Klingt radikal? Ist es auch. Tilbury glaubt, dass die Bekleidungsindustrie eine ähnliche Demokratisierung erleben wird wie die Musikszene in den frühen Neunzigern.

Suzanne Lee von BioCulture zu biologischen Textilmaterialien
Suzanne Lee, die Gründerin von Biocouture Ltd., leitet das erste Beratungsunternehmen für Biodesign – und arbeitet mit Materialien, die aus lebenden Organismen entstehen. Mit seiner Weitsicht, Erkenntnisse von Wissenschaftlern und Forschung in die Welt der Mode und Sportbekleidung einfliessen zu lassen. nimmt Biocouture eine Vorreiterrolle innerhalb der Bekleidungsindustrie ein.
Die Arbeit von Biocouture und ihren Kunden hat das Potential, die gesamte Bekleidungsindustrie auf den Kopf zu stellen. Wenn wir die Definition von Textilien hinterfragen, eröffnet sich eine komplett neue Welt von Materialien und Herstellungsprozessen. Lee ist davon überzeugt, dass alte Gewohnheiten letztlich der einzige Grund für hohen Energie- und Wasserverbrauch sind. Wenn ein Designer heute ein Kleidungsstück entwerfen möchte, sucht er zuerst den passenden Stoff dafür. Kleidung von morgen geht anders: Mit den biologischen Materialien können Design, Stoff und Kleidungsstück aus einem Guss entworfen und angebaut werden. Ohne überschüssige Stoffe, ohne Müll.

Matt Hymers von adidas über intelligente Kleidung und das miCoach Elite Team System
Die Faszination für Daten führte zur neusten Innovation von adidas: dem „Team Elite System“.
Derzeit haben nur Profimannschaften wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, Chelsea und die All Blacks aus Neuseeland Zugang zu diesem System. Die Statistiken liefern Herzfrequenz, Geschwindigkeit und Beschleunigung der Spieler, die der Trainer am Spielfeldrand per Tablet ablesen kann. Mehr dazu gibt es hier zu lesen.

Sophie Mather von der Yeh Group über wasserloses Textilfärben mit DryDye[TM]. Dieses revolutionäre Verfahren macht Wasser und Chemikalien bei der industriellen Färbung überflüssig. Im Durchschnitt benötigt man zwischen 100 und 150 Liter Wasser, um gerade mal ein Kilogramm Textilmaterial zu verarbeiten. Mit der Nutzung von DryDye™ könnte die Textilbranche jährlich Millionen Liter Frischwasser beim Färben einsparen.

Bildmaterial: Electrolux Deutschland

Bildmaterial: Electrolux Deutschland

Erstellt wurde der Dokumentarfilm in Zusammenarbeit mit der preisgekrönten Produktionsfirma House of Radon.

AEG – Partner der Bekleidungsindustrie von morgen

„Die Pflege von Kleidungsstücken gehört zu unserem Kerngeschäft, darum möchten wir vorausdenken und die Zukunft der Textilpflege mitgestalten“, so Ola Nilsson, Head of Laundry bei AEG. Mit dem Dokumentarfilm setzt AEG auf den Dialog mit Pionieren der Modebranche, deren Ideen einen umfassenden Beitrag zu einer nachhaltigen Bekleidungsindustrie leisten könnten.

„Die Textilpflege ist für einen Großteil der Umweltverschmutzung durch die Kleidungsindustrie verantwortlich. Wir arbeiten deshalb unentwegt an der Entwicklung von Produkten mit einem möglichst geringen ökologischen Fußabdruck, sowohl in der Produktion als auch in der Nutzung“, erklärt Gianluca Brotto, Director Environment bei AEG. „Wir möchten auch dadurch zu mehr Nachhaltigkeit beitragen, dass wir die Verbraucher darüber aufklären, wie sie ihre Kleidung umweltschonender pflegen können.“

Pünktlich zur IFA brachte AEG eine Sonderedition von Waschmaschinen und Trocknern auf den Markt. Die Sonderserie ÖKO+++ besteht aus einer ProTex Frontlader- und einer Toplader-Waschmaschine sowie einem Lavatherm ProTex-Wäschetrockner. Die Geräte sind allesamt Woolmark zertifiziert, arbeiten extrem sparsam und sie sind daher in der Besten Energieeffizienzklasse A+++ eingestuft. Sie verfügen über zahlreiche Spezialprogramme und behandeln die Wäsche besonders schonend. Sie lassen sich einfach bedienen und passen ihre Programme automatisch dem Füllgrad an. Dank des ÖKOMIX Waschsystems arbeitet der Frontlader sogar noch 50 Prozent sparsamer als die derzeit beste Energieeffizienzklasse A+++.

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