Existenzgründung richtig gemacht oder: Erfolg ist planbar – Werbung

Ganz egal wie man gründen möchte, ob im Nebenerwerb, gleich als Existenzgründung in Vollzeit, ob mit einem lokalen Geschäft oder im E-Commerce, um von der Digitalisierung zu profitieren, ein erfolgreicher Geschäftsaufbau bedarf vor allem eines: Guter Planung und Vorbereitung. Wie ich bereits in meinem Buch „Auf dem Weg zum Solopreneur“ ausgeführt habe, fängt das Einschlagen des Erfolgsweges bereits bei der eigenen Persönlichkeit an, geht über die Wahl des richtigen Geschäftsmodells, bis hin zu benötigter Sachkenntnis, Wissen um den rechtlichen Rahmen und nicht zuletzt der notwendigen Finanzierung, je nach dem erforderlichen Kapitalbedarf.

Es handelt sich um einen werblichen Beitrag.

5 wichtige Erfolgsfaktoren für die erfolgreiche Existenzgründung

1. Die Unternehmerpersönlichkeit

Wie ich eingangs erwähnt habe, steht und fällt eine Existenzgründung mit der Gründerpersönlichkeit.

Jeder Gründer muss für sich die wichtigsten Fragen mit „JA“ beantworten können:

  • Bin ich nervlich, menthal, physisch belastbar in der Gründungsphase weit mehr als 9to5 zu arbeiten?
  • Halte ich finanzielle Schwankungen meines Einkommens aus, bzw. habe ich z.B. einen Partner an meiner Seite oder Rücklagen gebildet um meine Existenz bestreiten zu können?
  • Verfüge ich über ausreichende Eigenmotivation und -antrieb, um mich immer wieder neu anzutreiben?
  • Bin ich in einem hohen Maß selbst organisiert und multi-tasking fähig?
  • Verstehe ich es mich gut zu verkaufen und zu präsentieren und andere von meinen Ideen zu überzeugen?
  • Verfüge ich über ein breites berufliches Netzwerk und fällt es mir leicht neue Kontakte zu knüpfen?

2. Das fachliche Know-How

Was nützt die beste Persönlichkeit, wenn ich über keine oder zu wenig fachliche Kenntnis in meiner Branche verfüge? Natürlich kann man hier auf ein Gründungsteam setzen, das sich die Aufgaben teilt. Aber wenn z.B. ein / -e das technische Wissen mitbringt und jemand zweites sich um Vertrieb und Marketing kümmert, dann muss diese Person auch hier ein Vollprofi sein.

Als Gründer sollte man also eine gehörige Portion Neugier, Wissenshunger, Lernbereitschaft und Flexibilität mitbringen. Neben den unter Punkt 1 genannten Soft Skills fällt hierunter auch die Fähigkeit Probleme zu lösen, innovativ zu denken und Zusammenhänge zu erkennen.

3. Das richtige Geschäftsmodell

Viele Start-Ups entdecken in der Anfangsphase, dass sie immer wieder ihr Geschäftsmodell anpassen müssen, bis sie „die Cash Cow“ gefunden haben. Es gilt herauszufinden, womit das Unternehmen letztendlich Geld verdienen und hohe Margen erzielen kann.

Hier können im Vorfeld auch Planspiele oder Gründerwettbewerbe hilfreich sein, um das eigene Business-Modell immer wieder zu überprüfen und nachzujustieren.

Wer aus dem universitären Umfeld gründet findet häufig auch Hilfe und Begleitung an angegliederten Entrepreneurship Centern, wie in München z.B. das UnternehmerTUM. Der Entwicklung eines Business Modells schließen sich Teambuilding und Partner Evaluation, sowie Produkt Roadmaps und die Entwicklung einer Patent- und IP Strategie an.

4. Das Alleinstellungsmerkmal –
Worin liegt die Unterscheidung?

Als Gründer mag man das tragfähigste Geschäftsmodell gefunden haben, einen ordentlichen Businessplan erstellt haben und über die nötigen finanziellen Mittel verfügen. Doch man sollte niemals vergessen:

Niemand braucht eine weitere Copycat!

Das neue Unternehmen braucht ein Alleinstellungsmerkmal, eine klare Unterscheidung und Abgrenzung zu bestehenden Marktteilnehmern!

Hier kann man sich wieder einige Fragen stellen:

  • Was ist unser USP – unique selling point? Unser Alleinstellungsmerkmal.
  • Unterscheiden wir uns in puncto
    Preis
    Liefergeschwindigkeit
    Sortimentsbreite
    etc.
  • Warum braucht ein Käufer unser Produkt, unsere Dienstleistung?
  • Warum sollte er es bei uns kaufen und nicht bei Marktführer x, y, z?

Denken Sie immer daran: Den USP sollten Sie in 3 bis 5 Sätzen beschreiben können! Er muss klar, unmissverständlich und vor allem einfach zu kommunizieren sein.

5. Finanzen, Controlling und Disziplin

In meinem Buch habe ich ein längeres Kapitel über das Thema Finanzen geschrieben. Meine These:

Nur wer seine persönlichen Finanzen im Griff hat und seinen eigenen Finanzbedarf kennt, der kann auch richtig gründen und sein Unternehmen durch alle noch zu durchschiffenden finanziellen Untiefen führen!

Mit anderen Worten ausgedrückt: Wenn das private Konto ständig im roten Bereich ist, man Konsumausgaben mit Krediten finanziert, man nicht weiß, wofür man sein Geld ausgibt und keinen Überblick über seine Finanzen hat, dann sollte man über eine Existenzgründung nicht nachdenken.

Da ich selbst eine Gründung als Multichannel E-Commerce Händler hinter mir habe, kann ich an dieser Stelle nur raten: Suchen Sie sich Berater, die sich mit Ihrem Geschäftsmodell auskennen und Ihnen fundierte Zahlen und Eckdaten, was das benötigte Kapital angeht, an die Hand geben können.

Bauen Sie von Beginn an ein durchdachtes Controlling auf und definieren Sie wichtige Kennzahlen, die Sie erreichen und einhalten müssen.

Im Tagesgeschäft gilt es dann strikte Kostendisziplin einzuhalten. Natürlich ist es schick ein repräsentatives Büro oder Ladenlokal zu haben, mit einer state of the art technischen Ausstattung und Einrichtung. Nur – ist das wirklich für Ihren geschäftlichen Erfolg vonnöten? Können Sie nicht auch Meetings beim Kunden oder in einem Coworking Space abhalten und so hohe laufende Kosten sparen? Muss es wirklich ein High-End Notebook sein oder reicht vielleicht auch ein günstiges Chromebook aus, da sich Ihre Software ohnehin in der Cloud befindet? Benötigen Sie feste Mitarbeiter, mit allen Vor- und Nachteilen oder können Sie auch viele Arbeiten an freie Mitarbeiter und virtuelle Assistenz auslagern?

Gerade der Bereich „notwendige Kosten“ lässt sich praktisch in jedem einzelnen Bereich durchdenken – und sollte auch so gehandhabt werden. Jeder gesparte Euro, bei Ihren Ausgaben, muss nicht auf der anderen Seite durch Umsatz, Marketing- und Vertriebsausgaben wieder hereingebracht werden.

Zum Schluss:

Ich glaube recht stark an ein gutes Beraternetzwerk. Dies sollte aus meinen Augen folgende Kriterien erfüllen:

  • Das fachliche Know-How passt zum Gründungsvorhaben.
  • Die Berater können über einen längeren Zeitraum den Gründer begleiten – hier würde ich drei bis fünf Jahre ansetzen.
  • Das Beraterhonorar ist für das junge Unternehmen tragbar.

Üblicherweise würde ich auf folgende Schwerpunkte setzen: Einen fachlichen Berater, vor allem, wenn man im technischen, entwicklungslastigen Bereich gründet. Jemand, der in puncto Vertrieb und Marketing, beiseite stehen kann – am Ende des Tages muss jede Geschäftsidee zu Umsatz führen und sich verkaufen. Einen Anwalt, der einen vor rechtlichen Stolpersteinen und Fallen bewahrt.

Einen hilfreichen Artikel mit weiteren Überlegungen zum gründen, liefert die Vexcash Redaktion. Vexcash ist Deutschlands erster Online-Vermittler für Klein- und Mikrokredite und damit Pionier der noch jungen FinTech-Szene.

„Das Berliner Startup Vexcash hat das deutsche Kreditwesen mit Kurzzeitkrediten revolutioniert. Das Besondere: Die Darlehen werden minutenschnell auf das Kundenkonto überwiesen. Dazu hat das Unternehmen Softwaresysteme entwickelt, die den Anforderungen der Bankenaufsicht Bafin entsprechen, Bonitätswerte berechnen sowie mit Videoidentifikation und E-Signature arbeiten.“ (via Computerwoche)

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