Erfolgreiche Mitarbeiterführung: Zufriedene Mitarbeiter sind produktiver

Die treibende Kraft eines Unternehmens ist das Personal. Denn Erfolgskennzahlen wie Umsatz, Fluktuation und Rentabilität hängen von der Produktivität der Mitarbeiter ab. Heutzutage wählen sich vor allem junge Arbeitskräfte ihren zukünftigen Arbeitgeber danach aus, ob dieser ihre individuellen Bedürfnisse erfüllen kann. Manager sollten diese Erkenntnis nicht außer Acht lassen, denn wenn die Mitarbeiter zufrieden sind, laufen auch die Geschäfte besser. Schon mit einfachen Mitteln können Manager ein angenehmes Betriebsklima schaffen und somit wertvolle Mitarbeiter an das Unternehmen binden.

Offene Kommunikation

Um in einem Unternehmen eine angenehme und produktive Arbeitsatmosphäre zu schaffen, ist es wichtig, die Bedürfnisse des einzelnen Mitarbeiters ernst zu nehmen und eine Bindung zu ihm aufzubauen. Dies ist nur möglich, wenn ein angenehmes Klima mit Ehrlichkeit, Transparenz und offenem Dialog herrscht. So sollten die Ziele des Unternehmens auch für den individuellen Angestellten klar formuliert sein. Das ist wichtig, damit sich jeder einbringen und dazu beitragen kann, diese Ziele zu erreichen. Dazu nötig ist die Beherrschung eines der wichtigsten Werkzeuge: Kommunikation.

Eine effektive Kommunikation zeichnet sich unter anderem durch einen regelmäßigen Austausch zwischen Mitarbeiter und Führungskraft aus. Nicht nur die Führungskraft selbst sollte hier Feedback geben, auch dem Angestellten sollte die Möglichkeit geboten werden, Empfehlungen für das Unternehmen auszusprechen und Lob und Kritik zu äußern. Ziel von Feedbackgesprächen ist es, Stärken und Schwächen herauszukristallisieren, um sich stetig weiter entwickeln zu können. Spezielle Management Software wie von Talentsoft hilft bei der Erstellung regelmäßiger, strukturierter Feedbackgespräche und unterstützt somit den Austausch zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter. Die Software hält alle relevanten Informationen über Mitarbeiter bereit und hilft so zu erkennen, wo deren Stärke und Schwächen liegen. Auf dieser Basis fällt die Erstellung von HR-Entwicklungsplänen leichter.

Mitarbeiter fördern

Bereits durch den offenen Dialog fühlt sich der Angestellte in die Abläufe im Unternehmen involviert: Seine Meinung wird geschätzt, ihm werden seine Stärken deutlich gemacht, und gleichzeitig wird er motiviert, an seinen Schwächen zu arbeiten. Wichtig ist, dass der Vorgesetzte diese Stärken und Schwächen kennt, um die individuelle Entwicklung des Mitarbeiters durch Weiterbildungen ermöglichen zu können. Denn wer seine wertvollen Angestellten an das Unternehmen binden möchte, sollte ihnen die Möglichkeit einräumen, sich weiterentwickeln zu können. Unterforderte Mitarbeiter sind unzufriedene Mitarbeiter. Entscheidend ist das richtige Maß: Wenn Angestellte durch neue Aufgaben und Weiterbildungen gefordert, aber nicht überfordert werden, bindet sie das an das Unternehmen. Sie fühlen sich verstanden und wertvoll, ihnen wird das Gefühl gegeben, dass sie in diesem Unternehmen ihr Potenzial ausschöpfen können. Dieser Aspekt ist vor allem den sogenannten Millennials wichtig, also der Generation, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurde. Die Weiterentwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Firma gelten als entscheidendes Argument, in einem Unternehmen zu bleiben. Laut dem HR Report 2015/2016 (siehe PDF, S. 3) empfinden sogar 71 Prozent der Befragten interessante Aufgaben als motivierender als eine marktgerechte Entlohnung (49 Prozent).

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Vertrauen schaffen

Entscheidend es, dem Mitarbeiter zu zeigen, dass man ihn ernst nimmt und in ihm einen loyalen und kompetenten Kollegen sieht. Das erreicht man, indem man ihm eine gewisse Unabhängigkeit zuspricht, ihn wichtige Entscheidungen selbst treffen lässt und ihn keiner ständigen Kontrolle aussetzt, sondern ihm Vertrauen entgegenbringt. Einige Unternehmen lassen ihre Mitarbeiter sogar über ihr eigenes Gehalt entscheiden. So werden die Angestellten in die Abläufe der Unternehmensstruktur mit einbezogen, lernen eigenverantwortlich und unternehmerisch zu denken und verstehen somit auch leichter manche Entscheidungen der Chefetage.

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