Drahtlos drucken mit AirPrint von Apple: Tipps und Tricks

Nach dem Black Friday und Cyber Monday ist vor Weihnachten: Am vierten November-Wochenende gingen wieder zahlreiche Elektronikgeräte über die virtuellen und realen Ladentische – die Herzen von Technikfans schlugen bei den niedrigen Preisen merklich höher. Denn insbesondere bei Produkten, die sehr selten im Angebot sind, unter anderem iPhones und MacBooks, konnten Verbraucher einiges sparen.

Wer als Apple-Jünger das neueste iPhone X und dazu noch einen Drucker gekauft hat, verzweifelt zuhause allerdings oft, weil die entsprechenden Treiber auf dem iPhone oder MacBook fehlen. Mit diesen Tipps und Tricks lassen sich E-Mail-Anhänge, Bilder und Dokumente drahtlos von Apple-Geräten aus drucken.

Geräte von Apple sind hochwertig, hochpreisig – und meist ausschließlich mit Soft- und Hardware kompatibel, die von den hauseigenen Entwicklern konzipiert wurde. Dieses Markenzeichen und gleichzeitig Manko der Apple-Produkte stellt Besitzer eines iPhones, iPads oder MacBooks oftmals vor Herausforderungen. So sind sie beim übertragen von Musikdateien von einem MacBook auf ein Android-Smartphone gezwungen, zunächst eine externe Software zu installieren. Somit dürften mit dem Wechsel zu iOS 11 vermutlich Tausende Apps nicht mehr mit dem neuesten Betriebssystem von Apple kompatibel sein. Und auch Drucker lassen sich nicht immer problemlos mit den Endgeräten des kalifornischen Unternehmens verbinden.

AirPrint-Drucker in Betrieb nehmen

Bereits seit einiger Zeit bemüht sich Apple, sein hauseigenes Drucker-Problem mit AirPrint zu lösen. Inzwischen unterstützen fast alle MacBooks, iPads, iPhones und das iPod touch die AirPrint-Funktion. Damit können Apple-User direkt über ihr WLAN Aufträge an kompatible Drucker senden – und zwar ganz ohne Treiber zu installieren, Kabel anzuschließen oder eine App herunterladen zu müssen.

Die einzigen Voraussetzungen, um das Feature zu nutzen: Auf dem Drucker muss ein AirPrint-Logo zu sehen sein und beide Geräte sollten im gleichen WLAN eingeloggt sein. Welche Modelle AirPrint unterstützen, veröffentlicht Apple monatlich in dieser Liste. Über die Funktion verfügen inzwischen die meisten Drucker von handelsüblichen Marken wie Canon, Kyocera und Brother. AirPrint-fähige Drucker sind bereits ab 60 bis 70 Euro erhältlich, Toner und Druckerpatronen von Herstellern wie Brother gibt es günstig bei HQ-Patronen. Jedoch integrieren nicht alle Hersteller in sämtliche ihrer Drucker AirPrint – und Drucker mit dem Feature nachzurüsten, kostet Geld. Was also tun, wenn Drucken via MacBook, iPad und iPhone nicht funktioniert? Wer jüngst günstig einen Drucker ergattert hat, der AirPrint nicht unterstützt, der muss diesen nicht zwingend gegen ein teureres Modell austauschen.

Bildrechte: Flickr 153/365 Joseph Nicolia CC BY-SA 2.0 Keine Rechte vorbehalten

Drucker ohne AirPrint-Funktion mit Apple-Geräten verbinden

Besitzer eines MacBooks, an das ein nicht AirPrint-fähiger Drucker angeschlossen ist, können mithilfe der App handyPrint (ehemals AirPrint Activator) vom MacBook aus drahtlos drucken. Nach der Installation von handyPrint werden mit dem Mac per Kabel verbundene Drucker automatisch in den Druckdialogen auf dem iOS-Gerät angezeigt. Wer seine schönsten Schnappschüsse vom iPhone oder iPad ausdrucken will, benötigt die kostenpflichtige App Printer Pro von Readdle, die auch auf dem neuen iPhone X funktioniert. Wer nicht direkt 6,99 Euro dafür zahlen will, der kann zunächst mit der kostenlosen App Printer Pro Lite testen, ob sich der Drucker damit in Betrieb nehmen lässt.

1 Kommentar