geistreich78 https://geistreich78.info eCommerce, Social Media und Domain Business Tue, 27 Oct 2020 09:24:26 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 Recruiting bei Start-ups: Hilfreiche Tipps zum Bewerbung online verschicken https://geistreich78.info/mixed/recruiting-bei-start-ups-hilfreiche-tipps-zum-bewerbung-online-verschicken https://geistreich78.info/mixed/recruiting-bei-start-ups-hilfreiche-tipps-zum-bewerbung-online-verschicken#respond Wed, 19 Aug 2020 06:22:12 +0000 https://geistreich78.info/?p=13753 Recruiting bei Start-ups: Hilfreiche Tipps zum Bewerbung online verschicken

Gute Leute sind rar – auch Start-ups haben mittlerweile Probleme Fachkräfte zu finden. Oftmals ist die Fluktuation hoch und die jungen Firmen können meist keine teuren Spitzengehälter zahlen. Andererseits sind die Unternehmen auf motivierte und talentierte Mitwirker angewiesen, denn das ganze Team entscheidet hier meist gemeinsam über den Erfolg der Firma. Das ist DIE Chance […]

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Recruiting bei Start-ups: Hilfreiche Tipps zum Bewerbung online verschicken

Gute Leute sind rar – auch Start-ups haben mittlerweile Probleme Fachkräfte zu finden. Oftmals ist die Fluktuation hoch und die jungen Firmen können meist keine teuren Spitzengehälter zahlen. Andererseits sind die Unternehmen auf motivierte und talentierte Mitwirker angewiesen, denn das ganze Team entscheidet hier meist gemeinsam über den Erfolg der Firma. Das ist DIE Chance für Bewerberinnen und Bewerber, einen wirklich passenden und anspruchsvollen Job zu finden. Doch wie genau bewirbt man sich eigentlich bei so einem innovativen Unternehmen?

Bewerbung online verschicken – bei Start-ups kein Problem

Viele Start-ups suchen ihre neuen Mitarbeiter mithilfe von Mundpropaganda. Das ist günstig und man kann sich über kurze Wege schnell einig werden. Wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der mit seinen Fähigkeiten auch noch gut ins neue Unternehmen passt, sollte sich doch bitte melden … Doch meistens reicht diese Form der Mitarbeitersuche nicht aus. Natürlich könnten Start-ups auch über die herkömmlichen Jobportale Anzeigen schalten. Der Nachteil hierbei ist aber, dass diese Portale ziemlich teuer sind. Und oftmals finden die jungen Unternehmen dort nicht die Mitarbeiter, die sie wirklich brauchen. Start-ups suchen keine klassischen Angestellten, sondern die, die nicht unbedingt nach Tarifvertrag bezahlt werden oder um 16 Uhr Feierabend machen. Sie suchen interessierte, neugierige und unternehmensaffine Mitstreiter, für die auch eine Onlinebewerbung kein Problem darstellt.

Das Internet als hervorragende Recruiting Möglichkeit

Wer einen neuen Job sucht, informiert sich heutzutage im Internet über mögliche Angebote. Fast alle Unternehmen haben auf ihren Onlinepräsenzen eine Rubrik „Jobs im Unternehmen“. Dort erfährst du, welche Ausschreibungen es dort gibt, welche Fähigkeiten verlangt und welche Rahmenbedingungen gegeben werden. Interessierst du dich jedoch ganz speziell für Start-ups, ist es sinnvoll nicht nur direkt auf die Unternehmensseiten zu schauen. Medienberichte, Artikel oder Porträts, die im World Wide Web abgebildet werden, geben häufig bereits eine hervorragende Übersicht über die neuen und jungen Unternehmen. Das stellt sowohl für Arbeitgeber als auch für engagierte und kreative Arbeitssuchende zusätzlich eine hervorragende Möglichkeit zum Recruiting dar.

Wie kommen die neuen Mitarbeiter am besten ins Unternehmen?

Auf die Frage, wie du am besten einen Job bei einem Start-up Unternehmen ergattern kann, wenn du nicht gerade per Mundpropaganda empfohlen wurdest, gibt es eine recht simple Antwort: mithilfe einer guten und professionellen Bewerbung. Ob als Initiativbewerbung oder auf eine Anzeige ist dabei ganz gleich. Denn auch Start-ups müssen einen ersten Eindruck und einen Überblick über die Kenntnisse und Fähigkeiten der neuen möglichen Mitarbeiter bekommen. Und das funktioniert nun mal am besten über eine Bewerbung.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Schnell, flexibel und pragmatisch: Bewerbung online verschicken

Die Recruitingkanäle des Start-ups haben funktioniert und nun möchtest du eine wirklich eindrucksvolle Bewerbung abschicken. Du erfüllst alle Anforderungen und hast auch die Unterlagen ansprechend, übersichtlich, einheitlich und inhaltlich angepasst. Nun stellt sich die Frage: Wie sollte die Bewerbung eigentlich verschickt werden? Hierauf ist die Antwort nicht ganz so schnell zu finden. Denn der Versandweg hängt immer auch von dem Unternehmen selbst ab. Doch meistens profitieren sowohl das Unternehmen als auch Bewerber von einer online verschickten Bewerbung.

Vorteile des Online-Bewerbungsverfahrens

Gerade für Start-ups ergeben sich aus dem Online-Bewerbungsverfahren viele Vorteile. Es reduziert den Verwaltungsaufwand und hilft Kosten zu senken. Es bedarf keinen zusätzlichen Lagerplatz für Bewerbermappen, die später kostenintensiv und datenschutzkonform vernichtet werden müssen. Das Handling von Online-Bewerbungen ist schlicht und ergreifend einfacher.

Doch auch für die Bewerber hat es viele Vorteile, wenn sie die Bewerbung online verschicken:

  1. Du sparst eine Menge Geld: Klassische Bewerbungsmappen sind teuer. Zum einen muss in eine schöne Mappe investiert werden, das Papier zur Verfügung stehen, ein schönes Bewerbungsfoto aufgeklebt werden und am Ende muss das gute Stück auch noch per Post und im Briefumschlag für teuer Geld verschickt werden. Bei einer Online-Bewerbung entstehen im Vergleich dazu nur geringe Kosten.
  2. Du bist deutlich variabler: Wenn du dich bei mehreren Unternehmen gleichzeitig bewerben möchtest, kannst du deine bereits vorbereitete Bewerbung schnell und einfach anpassen und verändern. Die neue Version verschickst du dann unkompliziert per E-Mail.
  3. Es geht viel schneller: Es kommt schon mal vor, dass die Bewerbungsfrist fast schon überschritten ist. Also schnell die Unterlagen anpassen und die Wahrscheinlichkeit, dass die Bewerbung per Mail doch noch fristgerecht eingeht, ist groß.

Voraussetzungen für eine gute Online-Bewerbung

Im Gegensatz zur klassischen Bewerbermappe, die per Post verschickt wird, bietet es viele Vorteile, die Bewerbung online auf den Weg zu bringen. Doch auch hierbei gibt es einige Dinge und Voraussetzungen zu beachten, damit deine Bewerbung auch ihren Zweck voll und ganz erfüllt.

  1. Die Online-Bewerbung muss genau wie eine herkömmliche Bewerbung mit viel Sorgfalt erstellt werden. Das heißt, dass neben den regulären Formblättern wie Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen, auch die Inhalte und das äußere Erscheinungsbild stimmen. Achte also unbedingt auf Rechtschreibung, Grammatik, Formatierung und Vollständigkeit. Wer sich unsicher ist, kann abschließend auch noch Freunde oder Familienmitglieder über die Bewerbung schauen lassen.
  2. Ein seriöser Absender ist von großer Bedeutung, wenn die mit viel Mühe erstellte Bewerbung nicht im Spam des Unternehmens landen soll. Für Online-Bewerbungen ist eine E-Mail-Adresse sinnvoll, die zumindest deinen Nachnamen enthält.
  3. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Anhang. Ebenso wie Anschreiben und Lebenslauf sollten auch die Anlagen wie Zeugnisse oder Zertifikate so dargestellt und vorher eingescannt werden, dass sie klar und leserlich beim Betrachter ankommen. Wandle dann alle Dokumente in ein gängiges Dateiformat um. Dieses ist in der Regel das Format PDF als eine Datei zusammengefasst und mit einem sinnvollen Dateinamen versehen.
  4. Meistens kommen per Mail geschickte Anhänge nicht an oder landen im Spamordner, wenn sie zu groß sind. Das bedeutet, dass du deine Dateien oder die Datei komprimieren solltest, sodass sie eine maximale Größe von 5 MB nicht überschreiten und im Idealfall noch etwas kleiner sind. Manche Unternehmen machen dazu aber auch bereits in den Stellenausschreibungen Angaben, die unbedingt eingehalten werden sollten. Bist du dir nicht sicher, frage besser bei den Verantwortlichen kurz nach. Das hat zudem den charmanten Nebennutzen, dass dein Name dann bereits bei den Entscheidern im Kopf ist.
Photo by Cytonn Photography on Unsplash

Fazit

Eine Bewerbung online zu verschicken hat viele Vorteile, wenn man dabei alle Vorgaben beachtet. Die meisten Start-ups sind digital versiert und mögen es, auf Augenhöhe angesprochen zu werden. Also auf zur Online-Bewerbung.

Autoreninfo

Inga Symann studierte an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität in Hannover Germanistik und Sozialpsychologin (MA). In Hameln geboren und aufgewachsen, hat sie zwei Jahre in der Werbebranche und mehr als zehn Jahre in der Unternehmenskommunikation eines großen Wohlfahrtsverbandes gearbeitet. Seit 2016 ist sie als freie Texterin und Lektorin in den unendlichen Weiten der Texterbranche unterwegs und hat bereits viele Texte verfasst.
Dabei werden vor allem karriereorientierte Bereiche in den Fokus gestellt und so wird unter anderem thematisiert, wie die Bewerbung online zu verschicken ist oder wie sich bestmöglich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet wird.

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Nachhaltigkeit: Warum eCommerce-Unternehmen Verantwortung zeigen sollten https://geistreich78.info/allgemein/nachhaltigkeit-warum-ecommerce-unternehmen-verantwortung-zeigen-sollten https://geistreich78.info/allgemein/nachhaltigkeit-warum-ecommerce-unternehmen-verantwortung-zeigen-sollten#respond Thu, 09 Jul 2020 06:00:35 +0000 https://geistreich78.info/?p=13738 Nachhaltigkeit: Warum eCommerce-Unternehmen Verantwortung zeigen sollten

Nachhaltigkeitsberichte kennst du wahrscheinlich hauptsächlich von großen Unternehmen. Da berichten Konzerne vom Betriebskindergarten, dem Rentenprogramm für Mitarbeiter oder sogar der eigenen Forschungsabteilung – und als Leser bekommt man leicht den Eindruck, dass Nachhaltigkeit im Unternehmen ein Luxus ist, den sich die „Kleinen“ gar nicht leisten können. Aber das stimmt nicht. Auch ohne grenzenlose Ressourcen lohnt […]

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Nachhaltigkeit: Warum eCommerce-Unternehmen Verantwortung zeigen sollten

Nachhaltigkeitsberichte kennst du wahrscheinlich hauptsächlich von großen Unternehmen. Da berichten Konzerne vom Betriebskindergarten, dem Rentenprogramm für Mitarbeiter oder sogar der eigenen Forschungsabteilung – und als Leser bekommt man leicht den Eindruck, dass Nachhaltigkeit im Unternehmen ein Luxus ist, den sich die „Kleinen“ gar nicht leisten können. Aber das stimmt nicht. Auch ohne grenzenlose Ressourcen lohnt es sich, das eigene Engagement vor den Vorhang zu holen.

Nachhaltigkeitsbericht vs. Nachhaltigkeitsreport

Laut einem Bericht des Weltwirtschaftsforums wird die Nachfrage im eCommerce-Bereich bis 2030 um knapp 80 Prozent zunehmen. Allein von 2014 bis 2019 hatten sich die Verkaufsquoten weltweit nahezu verdreifacht. Das ist allerdings nicht nur erfreulich – denn die wachsende Bequemlichkeit der Verbraucher belastet die Umwelt. Tritt die Prognose des Weltwirtschaftsforums ein, wird der Straßenverkehr zu Stoßzeiten um 21 Prozent steigen – und damit natürlich auch die CO2-Emissionen. Wer diesem Trend etwas entgegensetzen will, muss sich mit der Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen beschäftigen.

Die Ergebnisse, die dabei ans Licht kommen, müssen auch nicht gleich im „großen“ Nachhaltigkeitsbericht festgehalten werden. Verfassen müssen den nämlich nur börsennotierte Unternehmen ab 500 Mitarbeitern. Für alle anderen lautet das Zauberwort: Nachhaltigkeitsreport. Im Prinzip funktioniert der Report genauso wie der Bericht. Er stellt die nachhaltigen Ziele und Leistungen eines Unternehmens transparent dar und informiert über dessen ökologische, ökonomische und soziale Aktivitäten.

Nachhaltigkeit bezieht sich also nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf Wirtschaft und Gesellschaft. Wer wirtschaftlich nachhaltig arbeitet, ist zum Beispiel nicht auf schnelle Gewinnmaximierung aus, sondern setzt sich langfristige Ziele. Sozial nachhaltige Unternehmen beuten ihre Mitarbeiter nicht aus, sondern legen Wert auf eine faire Bezahlung. Und ökologisch nachhaltig ist, wer beispielsweise seine CO2-Emissionen reduziert.

Nachhaltigkeit lohnt sich

Im Gegensatz zum Bericht sind die Regeln für den Nachhaltigkeitsreport weniger streng. Hier kannst du selbst bestimmen, wo du deine Schwerpunkte setzt. Damit hast du zwar mehr Freiheiten – trotzdem aber die gleichen Vorteile, die auch der Bericht mit sich bringt. Das sind sie:

Verantwortung übernehmen: Wenn du einen Nachhaltigkeitsreport schreibst, befasst du dich systematisch mit dem Thema. Dadurch wird nicht nur dein Bewusstsein für Nachhaltigkeit im Unternehmen geschärft, sondern gleichzeitig auch für die damit verbundene gesellschaftliche Verantwortung.

Image stärken: Ein Nachhaltigkeitsreport macht dein Unternehmen transparenter und zeigt, wie bei euch mit Herausforderungen umgegangen wird. Das wird auch den Verbrauchern immer wichtiger: Das Markforschungsunternehmen YouGov fand schon 2018 im Rahmen einer Umfrage heraus, dass 88 Prozent der Befragten Maßnahmen ergreifen, um nachhaltiger zu leben. Dass diese Gruppe auch lieber bei Unternehmen kauft, denen die Thematik selbst wichtig ist, dürfte nicht überraschen.

Alte und neue Teammitglieder motivieren: Unternehmen, die sich mit Nachhaltigkeit auseinandersetzen, haben die motivierteren Mitarbeiter. Wenn du und dein Team gemeinsam daran arbeitet, eure Ziele zu erreichen, wirkt sich das positiv auf die gesamte Unternehmenskultur aus. Außerdem werdet ihr auch für potentielle neue Teammitglieder interessant, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen.

Dialog fördern: Für einen umfassenden Nachhaltigkeitsreport ist meistens Input von außen nötig. Um an alle nötigen Zahlen, Daten und Fakten zu kommen, musst du dich auch mit deinen Geschäftspartnern und Dienstleistern austauschen. Diese können dir außerdem helfen, wichtige Themen zu identifizieren und Feedback geben.

Kosten sparen: Wenn du dich eingehend mit den Abläufen in deinem Unternehmen beschäftigst, kannst du Schwachstellen entdecken, entfernen und damit direkt Kosten einsparen. Auch wenn du bewusster mit Ressourcen umgehst und weniger verbrauchst, spart das bares Geld.

Vorbild sein: Dein Nachhaltigkeitsreport kann andere Unternehmen zum Nachmachen anregen. Das heißt, du trägst dazu bei, dass Nachhaltigkeit ein immer wichtigeres Thema wird, für das sich immer mehr Unternehmen einsetzen.

In 6 Schritten zum Nachhaltigkeitsreport

Das Nachhaltigkeitsreporting hat also eine Menge Vorteile – aber wie geht man das Projekt „Nachhaltigkeitsreport erstellen“ am besten an? Insgesamt sind dafür sechs Schritte nötig:

(1) Ausgangslage definieren: Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, wo dein Unternehmen steht: Welche Unternehmensbereiche, Abläufe und Produkte gibt es, und welche Werte kannst du heranziehen, um sie in Bezug auf Nachhaltigkeit zu analysieren? Hier solltest du dich nicht nur innerhalb des Unternehmens umschauen, sondern auch mit denjenigen in Kontakt treten, die mit dem Unternehmen in Verbindung stehen – den Zulieferern zum Beispiel.

(2) Schwerpunkte setzen: Anschließend solltest du festlegen, welche Aspekte für dein Unternehmen und die Zielgruppen wirklich wichtig sind. Nur sie sollten in den Report aufgenommen werden, damit er nicht unnötig aufgebläht wird und die Leser nicht irgendwann den Überblick verlieren.

(3) Roten Faden finden: Alle wichtigen Aspekte zusammengenommen sollten ein einheitliches Bild ergeben, das sich wie ein roter Faden durch den gesamten Report zieht. Dafür musst du im Unternehmen klären, wie euer gemeinsames Verständnis von Nachhaltigkeit lautet und welches Bild der Report dementsprechend vermitteln soll.

(4) Daten und Informationen sammeln: Sind alle Rahmenbedingungen geklärt, geht es ans Eingemachte – alle notwendigen Zahlen, Daten und Fakten müssen erhoben werden. Du und dein Team sollten sich ruhig Zeit dafür nehmen, damit sich keine Unsauberkeiten einschleichen. Anschließend leitet ihr aus den gewonnen Zahlen aussagekräftige Informationen ab.

(5) Konkrete Ziele setzen: Im nächsten Schritt werden aus den Informationen konkrete Ziele formuliert. Wie soll sich das Unternehmen in den nächsten Jahren entwickeln? Hier ist es wichtig, dass die Ziele und die mit ihnen verbundenen Maßnahmen realistisch sind und sich überprüfen lassen.

(6) Report erstellen: Zuletzt müssen alle Ergebnisse natürlich in den Report – und zwar in Form ansprechender Texte und Bilder. Hier solltest du darauf achten, dass das Text-Bild-Verhältnis ausgewogen ist, damit die Leser nicht von endlosen Textblöcken erschlagen werden. Außerdem lässt sich ein Report mit gut verständlichen Texten besser lesen als einer, in dem jedes zweite Wort Fachchinesisch ist.

Ist der Nachhaltigkeitsreport fertig, solltest du außerdem Medien und Zielgruppen auf das neue Schmuckstück aufmerksam machen – denn nur wenn du darüber sprichst, können deine Zielgruppen auch von deinem Engagement erfahren.

Zeitaufwand und Kosten

Wie lange es dauert, bis ein Nachhaltigkeitsreport fertig erstellt ist, lässt sich schwer voraussagen. Es ist keine Aufgabe die einfach nebenbei erledigt werden kann – und das sollte sie auch nicht sein, denn ein guter Nachhaltigkeitsreport kann ein echter Wettbewerbsvorteil sein. Der allererste Report benötigt die meiste Zeit, denn hier musst du erst einmal herausfinden, was wichtig ist und welche Zahlen und Informationen du benötigst. Inklusive Recherche kann das Ganze schon einmal bis zu einem halben Jahr dauern. Dafür kannst du dich für alle Neuauflagen auf diese Basis stützen, so dass der Zeitaufwand in den folgenden Jahren abnimmt.

Auch für den Kostenaufwand lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen. Natürlich entstehen Personalkosten für alle, die mit der Erarbeitung des Reports betraut sind. Es ist übrigens effektiver, wenn du das Projekt Nachhaltigkeit im Unternehmen nicht ganz alleine stemmst, sondern dir ein Team zusammenstellst. Außerdem können Kosten für Dienstleister wie Grafiker anfallen oder für Maßnahmen, die deine Zielgruppen auf den Report aufmerksam machen sollen – das ist aber je nach Unternehmen individuell. Zuletzt musst du entscheiden, ob der Report gedruckt oder digital erscheinen soll – wobei die digital Version nicht nur günstiger, sondern auch nachhaltiger ist.

Fazit

Unternehmen können sich vor dem Thema Nachhaltigkeit kaum noch verschließen – denn der ökologische Fußabdruck, den die Menschheit auf der Erde hinterlässt, wird immer größer. Wer sich mit Nachhaltigkeit befasst, zeigt aber nicht nur Verantwortung; das Nachhaltigkeitsreporting bringt auch viele positive Effekte für das Unternehmen selbst mit sich.

Autoreninfo

Ann-Kathrin Gräfe studierte Literaturwissenschaften und Anglistik und landete anschließend beim Thema Internet. Sie arbeitet bei dotBerlin, der Betreiberin der Top-Level-Domain .berlin. dotBerlin beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit und ist die erste Domain-Registry in Deutschland, die einen Nachhaltigkeitsreport veröffentlicht hat.

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Lebensmittel-Lieferdienst: Meituan Dianping das Delivery Hero Chinas https://geistreich78.info/ecommerce/lebensmittel-lieferdienst-meituan-dianping-das-delivery-hero-chinas https://geistreich78.info/ecommerce/lebensmittel-lieferdienst-meituan-dianping-das-delivery-hero-chinas#comments Mon, 15 Jun 2020 04:54:39 +0000 https://geistreich78.info/?p=13732 Lebensmittel-Lieferdienst: Meituan Dianping das Delivery Hero Chinas

In Zeiten von Covid-19 gibt es einige Stay at home Profiteure. Da vor allem die Gastronomie noch immer stark unter den Beschränkungen leidet, sind nach wie vor Lebensmittel-Lieferdienste die Gewinner. Kennt man in Europa vor allem die Plattform von Delivery Hero, das mittlerweile in über 40 Ländern weltweit aktiv ist, so ist das chinesische Pendant […]

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Lebensmittel-Lieferdienst: Meituan Dianping das Delivery Hero Chinas

In Zeiten von Covid-19 gibt es einige Stay at home Profiteure. Da vor allem die Gastronomie noch immer stark unter den Beschränkungen leidet, sind nach wie vor Lebensmittel-Lieferdienste die Gewinner. Kennt man in Europa vor allem die Plattform von Delivery Hero, das mittlerweile in über 40 Ländern weltweit aktiv ist, so ist das chinesische Pendant Meituan Dianping weniger bekannt.

Wer ist überhaupt Meituan Dianping?

Das Unternehmen offeriert über seine Webseite lokale Lebensmittel Lieferdienste. Dabei setzt es auf eine Zusammenarbeit mit mehreren hunderttausend Firmen in China. Für dieses Segment ist es im Reich der Mitte klarer Marktführer, mit schätzungsweise 60 % Marktanteil, vor Lashou, 55tuan und 58tuan. Als weitere Geschäftsfelder werden Hotel- und Reisebuchungen angeboten. Neuerdings auch Bike-Sharing oder Restaurant Management Software.

Gegründet im Mai 2010 tat sich Meituan 2015 mit Dianping zusammen. dianping.com bietet die Möglichkeit zu Bewertungen, wie wir es von Yelp oder Trip Advisor kennen. Gleichzeitig lassen sich günstigere Preise durch Gruppenkaufaktionen, a la Groupon erzielen.

Für das Jahr 2019 wurde ein Umsatz von 13,7 Milliarden US Dollar mitgeteilt. Meint man vielleicht in dem Kerngeschäft von Meituan Dianping lässt sich nur sehr schwer Geld verdienen, zeigen die Zahlen genau das Gegenteil. Während der Umsatz von 2018 auf 2019 um ca. 50 % gestiegen ist. Haben im gleichen Zeitraum die Gewinne um 114 % zugelegt.

Das Wachstum ist bedingt durch drei Faktoren: Eine Skalierung des Geschäftsmodells, Ausführung von mehr Bestellungen pro Fahrt und dem Einsatz von AI basierter Software, um die Routen der Fahrer zu optimieren. Zudem scheint die Einführung eines Abo-Modells ein sehr erfolgreicher Schritt zu sein, das in der zweiten Jahreshälfte 2018 begonnen wurde. Letztes Jahr teilte das Management mit, dass Abonnenten dreimal so häufig bestellen, wie diejenigen die kein Abo gebucht haben. Wie bei anderen Plattform-Anbietern machen sich hier die berühmten Skalen- und Login-Effekte bemerkbar. Die Kunden können noch bessere Preise erzielen und Meitaun Dianping kann Cross-Selling mit anderen Produkten betreiben.

Meituan Dianping an der Börse

Seit 20. September 2018 wird Meituan Dianping an der Börse Hong Kong gehandelt. Der IPO Preis lag bei 69 Hong Kong Dollar pro Aktie.

Mit Stand vom 09.06.2020 liegt die Aktie für die zurückliegenden 12 Monate mit 153 % im Plus, auf Euro Basis (siehe Onvista Daten zu dem Wert).

Branchenvergleich nach Marktkapitalisierung:

  1. Meituan Dianping 105,451 Mrd. EUR
  2. Unilever 81,278 Mrd. EUR
  3. JD.com 64,40 Mrd. EUR
  4. Kraft Heinz 36,643 Mrd. EUR
  5. eBay 34,261 Mrd. EUR
  6. Delivery Hero 16,554 Mrd. EUR
  7. Zalando 15,983 Mrd. EUR

Basierend auf Daten von Finanzen 100 und eigener Recherche. Stichtag 09. Juni 2020.

Disclaimer: Die Aktie befindet sich in meinem Wikifolio “Plattform E-Commerce und Med-Tech”

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Wikifolio: Investieren in E-Commerce und Technologie Trends https://geistreich78.info/ecommerce/wikifolio-investieren-in-e-commerce-und-technologie-trends https://geistreich78.info/ecommerce/wikifolio-investieren-in-e-commerce-und-technologie-trends#respond Sat, 30 May 2020 09:19:48 +0000 https://geistreich78.info/?p=13720 Wikifolio: Investieren in E-Commerce und Technologie Trends

Seit 2012 berichte ich hier über Plattform und E-Commerce Trends und Entwicklungen. Mit einem größeren Schwerpunkt auf die GAFAs oder manchmal auch FAANG benannt, wenn man Netflix hinzunimmt. Heute stelle ich mein Wikifolio vor, in dem ich konkretes Investieren in meine Favoriten beschreibe. Was ist ein Wikifolio? Auf Wikifolio kann man ein öffentlich einsehbares, zu […]

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Wikifolio: Investieren in E-Commerce und Technologie Trends

Seit 2012 berichte ich hier über Plattform und E-Commerce Trends und Entwicklungen. Mit einem größeren Schwerpunkt auf die GAFAs oder manchmal auch FAANG benannt, wenn man Netflix hinzunimmt. Heute stelle ich mein Wikifolio vor, in dem ich konkretes Investieren in meine Favoriten beschreibe.

Was ist ein Wikifolio?

Auf Wikifolio kann man ein öffentlich einsehbares, zu 100 % transparentes Musterdepot führen. Es gibt jede Transaktion, inklusive Kapitalmaßnahmen (Dividendenzahlungen) wieder. Erfüllen Wikifolios bestimmte Kriterien können sie investierbar werden. Der Broker Lang & Schwarz legt dann ein Zertifikat auf, das die Wertentwicklung des zugrundeliegenden Wikifolios abbildet.

Mein Wikifolio: „Plattform, E-Commerce und Medizin-Tech“

Wer mein Wikifolio verfolgen möchte, kann das hier tun: https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf000tmedt

Vollständig einsehen kann man das Wikifolio nur, wenn man sich als Nutzer kostenlos registriert.

Das Wikifolio wurde Mitte Mai 2020 aufgesetzt ist also noch „taufrisch“. Dabei bin ich von einem Startbudget von 100.000.- € ausgegangen. Zwar wurde eine Gewichtung der Werte vorgenommen. Dies jedoch recht „mild“, da ich größere Klumpenbildung vermeiden wollte. Zugegeben umfasst das Portfolio mit derzeit 45 Werten recht viele Einzelwerte. Jedoch war mir eine breite Streuung, sowohl nach Geschäftsgebieten, als auch regional wichtig.

Neben den USA bilden Europa und Asien die Schwerpunkte. Für den chinesischen Markt stütze ich mich auf JD, Alibaba, Tencent und das noch recht junge Pinduoduo.

In der Vergangenheit habe ich hier vor allem zum Thema E-Commerce geschrieben. In meinen Investmentcase beziehe ich aber noch weitere Tech-Aktien, wie AMD, Nvidia oder ASML ein. Sowie Aktien aus dem Gesundheits- und Medizintechnik-Bereich. Deshalb finden sich ein Coloplast und Novo Nordisk genauso wie die heimischen Sartorius und Evotec in der Auswahl. Damit verbindet mich eine langjährige berufliche Tätigkeit. So bin ich, Kraft Ausbildung, Fachwirt im Gesundheitswesen (IHK) und habe mehrere Jahre nicht nur ein stationäres Sanitätshaus, sondern auch einen Multichannel Onlinehandel (justlife24) mit Gesundheitsprodukten geführt.

Als Benchmark würde ich den Nasdaq 100 sehen, bzw. die Morningstar Kategorie „Standardwerte weltweit Growth“. Wobei ich die Auswahl der Einzeltitel eher als Stockpicking Ansatz sehen würde, denn an einem Index orientiert.

Aktuelle Positionen:

Mit Stand von Samstag, 30.05.2020, hat das Portfolio folgende Zusammensetzung (in Klammern der Portfolio Anteil):

  1. Amazon 4,3 %
  2. Shop Apotheke Europe 4,1 %
  3. JD.com 4,0 %
  4. Shopify 4,0 %
  5. Microsoft 3,8 %
  6. Tencent 3,8 %
  7. Alibaba 3,8 %
  8. ITM Power 3,8 %
  9. Nemetschek 3,3 %
  10. ASML Holding 3,1 %
  11. Mercadolibre 3,0 %
  12. Facebook 3,0 %
  13. Advanced Micro Devices (AMD) 2,8 %
  14. Enphase Energy 2,8 %
  15. Apple 2,8 %
  16. Hellofresh 2,7 %
  17. Coloplast 2,7 %
  18. Pinduoduo 2,6 %
  19. Zalando 2,3 %
  20. Zealand Pharma 2,1 %
  21. Stryker 2,0 %
  22. Adobe 2,0 %
  23. Novo Nordisk 2,0 %
  24. Evotec 2,0 %
  25. Sartorius 1,9 %
  26. Danaher 1,9 %
  27. Peloton 1,7 %
  28. Bygghemma Group 1,6 %
  29. Boohoo 1,6 %
  30. Etsy 1,6 %
  31. Paypal 1,4 %
  32. Nvidia 1,2 %
  33. Zooplus 1,2 %
  34. Hypoport 1,2 %
  35. SEA Ltd. 1,2 %
  36. Adyen 1,1 %
  37. Eckert + Ziegler 1,1 %
  38. Dermapharm 1,1 %
  39. Carl Zeiss Meditec 1,1 %
  40. Align Technology 1,1 %
  41. Genmab 1,1 %
  42. Ocado 1,1 %
  43. Twilio 1,0 %
  44. HOYA < 1,0 %
  45. Alk-Abello < 1,0 %

Andere Investmentmöglichkeiten in Plattform, High-Tech und E-Commerce Aktien

Mittlerweile gibt es mehrere Möglichkeiten branchenbezogen oder breiter gestreut am digitalen Wandel zu partizipieren. Hier eine Auswahl derer, die ich laufend verfolge:

  • Global Online Retail Fonds: Maßgeblich initiiert u.a. von Jochen Krisch und laufend besprochen auf Exciting Commerce.
    Aktuelle Top Positionen: Amazon, Zalando, Zooplus, Alibaba, Wayfair, Etsy, Ocado – abgerufen auf Onvista, am 30.05.2020.
  • Plattform-Index von Holger Schmidt & Hamidreza Hosseini. Kann derzeit nicht direkt investiert werden. Stellt aber die Wertentwicklung der wichtigsten Plattform-Aktien weltweit dar.
  • The Digital Leaders Fund: The Digital Leaders Fund (DLF) investiert in Aktien von Unternehmen, die diesen Wandel gestalten und die Aussicht auf erhebliche Wertsteigerungen bieten. Unterteilt in drei Kategorien: Digital Transformation Leaders, Digital Business Leaders und Digital Enablers.
    Aktuelle Top Positionen: Facebook, The Trade Desk, Walt Disney, Banco Bilbao, Alteryx, Opera – abgerufen auf Onvista, am 30.05.2020.
  • High-Growth-Investing von Stefan Waldhauser. Investierbar über ein L&S Zertifikat (DE000LS9J0L2) auf sein Wikifolio: https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf0stwtech. Er ist auch als Berater für den DLF tätig.

Disclaimer:

Dieser Artikel und mein Wikifolio stellen natürlich keine Anlageempfehlung oder -beratung dar, sondern geben lediglich meine persönlichen Ideen wieder, auf Basis der langjährigen Erfahrung und Marktbeobachtung, die ich hier auf geistreich78 öffentlich dokumentieren möchte.

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„No Limit“: Dein Mindset ist der Schlüssel zum Erfolg! https://geistreich78.info/allgemein/no-limit-dein-mindset-ist-der-schluessel-zum-erfolg https://geistreich78.info/allgemein/no-limit-dein-mindset-ist-der-schluessel-zum-erfolg#respond Sun, 26 Jan 2020 20:30:45 +0000 https://geistreich78.info/?p=13662 „No Limit“: Dein Mindset ist der Schlüssel zum Erfolg!

Wer träumt nicht davon, dass das Motto seines Lebens lautet: „No Limit!“ Dabei ist dein persönliches Mindset der Schlüssel zum Erfolg. Dein Denken, deine Selbstwahrnehmung, deine Weltsicht bestimmen, ob du erfolgreich bist oder nicht. Mit diesem Artikel setze ich meine Mini-Serie zum Jahresbeginn über Vision und Führung fort. Dieses Mal geht es weniger um Führungskompetenz […]

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„No Limit“: Dein Mindset ist der Schlüssel zum Erfolg!

Wer träumt nicht davon, dass das Motto seines Lebens lautet: „No Limit!“ Dabei ist dein persönliches Mindset der Schlüssel zum Erfolg. Dein Denken, deine Selbstwahrnehmung, deine Weltsicht bestimmen, ob du erfolgreich bist oder nicht.

Mit diesem Artikel setze ich meine Mini-Serie zum Jahresbeginn über Vision und Führung fort. Dieses Mal geht es weniger um Führungskompetenz und visionäre Leitung von Teams und Unternehmen. Vielmehr rückt das Mindset des Einzelnen in den Vordergrund.

Definition von Mindset – was verstehen wir darunter?

Wie viele andere Buzzwords auch, kommt Mindset aus dem Englischen. Im Deutschen können wir darunter eine Fülle von Begriffen summieren, die erst in ihrer Gänze ausdrücken, was damit gemeint ist:

  • Denkweise
  • Einstellung
  • Haltung
  • Mentalität
  • Weltanschauung
  • Menschenbild

Wir werden geprägt von unseren Erfahrungen. Insbesondere nicht nur den positiven, sondern auch den schlechten. Gerade die Frage, wie wir mit Problemen, Hindernissen und Widerständen umgehen, prägt unser Mindset – unsere Haltung, Einstellung und Mentalität.

Lassen wir uns davon runterziehen? Verfallen wir in Depression, Selbstmitleid? Oder entwickeln wir gar die Meinung, dass sich das „Universum“ gegen uns verschworen hat? Wir keinen anderen Menschen mehr vertrauen können?

Gehörst du zu den Personen, die das Glas halb leer oder halb voll sehen?

Fixed versus Growth Mindset – nach Carol Dweck

Carol Dweck ist Professorin für Psychologie an der Stanford University und Mitglied der American Academy of Arts and Sciences. Sie ist eine der weltweit führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der Motivations- und Entwicklungspsychologie.

Sucht man nach Material zum Thema Mindset stößt man unweigerlich auf die zwei Arten von Mindsets, die sie in ihrer Forschung als Fixed und Growth Mindset beschreibt.

Eine kurze Gegenüberstellung:

Personen mit einem Fixed Mindset

  • geben auf, sobald Frustration auftritt
  • stellen sich ungern Herausforderungen
  • setzen ihren persönlichen Wert mit erfolgreicher Leistung gleich
  • tun sich schwer mit Niederlagen umzugehen
  • und verbergen nach Möglichkeit diese Niederlagen
  • entwickeln negative Glaubenssätze, die sich zu Festlegungen verfestigen

Personen mit einem Growth Mindset

  • glauben an lebenslanges Lernen und die Fähigkeit ihre persönlichen Fähigkeiten permanent weiterentwickeln zu können
  • stellen sich Herausforderungen
  • stehen auch schwierige Situationen durch und sind ausdauernd
  • sehen auch Scheitern und Misserfolg als Lernmöglichkeit
  • zeigen Offenheit für Neues und sind wissbegierig

Hier eine schöne Visualisierung der beiden Modelle, im Explainr-Stil:

Wenn wir über Erfolg, Wachstum und No Limits sprechen, dann ist klar, dass es darum geht sich ein Growth oder auch dynamisches Mindset anzueignen. Mit dieser Haltung freut man sich auf Wachstum und ist wachstumsorientiert.

Das Mindset ändern – Ändere dein Denken

Gerade in schwierigen Lebenssituationen wünscht man sich nur zu gerne eine Veränderung der Umstände. Nur haben wir darauf zumeist keinen Einfluss. Was wir allerdings ändern können, ist das eigene Denken.

Hier ein paar Tipps, wie wir unser Mindset ändern können. Bei all den Vorschlägen und Ideen muss betont werden, dass es keine „Instant“- Lösung gibt. Die eigene Haltung und Lebenseinstellung zu ändern ist ein Prozess. Grundvoraussetzung ist wohl immer, sich weiterentwickeln zu wollen. An sich arbeiten zu wollen. D.h. initial ist eine gehörige Portion Selbstreflexion, ehrlicher Umgang mit sich selbst und Änderungsbereitschaft vonnöten.

Eigene Denkmuster erkennen

Der erste Schritt ist, zu erkennen wie dein aktuelles Mindset bestellt ist.

Kauf dir Literatur zum Thema und stelle dir ganz offen und ehrlich Fragen, wie:

  • Lasse ich mich gerne herausfordern?
  • Liebe ich Veränderungen oder soll alles so bleiben wie es ist?
  • Freue ich mich über Wachstum?
  • Bin ich neugierig und wissbegierig?

Blockaden und Barrieren benennen

Wir neigen dazu uns Dinge schön zu reden. Eigenes Versagen wollen wir am liebsten verschweigen. „Scham“ deckt vieles zu, was eigentlich ausgesprochen werden sollte.

Soll sich unser Denken und unsere Haltung ändern, ist es entscheidend, dass wir unsere inneren Blockaden und Barrieren benennen. Es ist nicht nötig alles mit Menschen zu besprechen. Du kannst auch ein Tagebuch, in welcher Form auch immer, führen.

Aber gib den Dingen einen Namen. Sei ehrlich zu dir selbst.

Auf den Grund gehen – Ursprünge ergründen

Genauso schwierig wie das benennen ist es, sich mit den Ursachen zu beschäftigen. Wer denkt schon gerne erneut an schwierige Situationen? Die weh getan haben. Verletzt haben. Es ist, wie eine Wunde, die schon verkrustet ist, wieder zu öffnen.

Wie im biologischen eine Wunde oft nur heilen kann, wenn ungesunde Narben angeschaut werden. So kann auch unser Geist, unser Denken nur verändert werden, wenn wir die Ursachen für unser jetziges Handeln erkennen.

Sich mit den richtigen Menschen umgeben

Suche die Nähe zu Menschen, die ebenfalls ein dynamisches Mindset haben. Die dich auf deinem Weg ermutigen und unterstützen. Die schon ein paar Schritte weiter sind als du.

Vielleicht hast du persönliche „Helden“ oder wie man neudeutsch so schön sagt „Role Models“, zu denen du Kontakt aufnehmen kannst. Eine Einladung zu einem gemeinsamen Essen schlägt zumeist keiner aus.

Halt dich fern von denjenigen, die versuchen, deinen Ehrgeiz herabzusetzen. Kleingeister tun das immer, aber die wirklich Großen geben dir das Gefühl, dass auch du selbst groß werden kannst.

Mark Twain

Next Steps – gehe die nächsten Schritte

Überfordere dich nicht, sondern gehe die nächsten Schritte. Setze dir realistische Ziele und steigere dich langsam.

Kein Läufer beginnt sofort mit einem Voll-Marathon. Er trainiert auf kürzeren Strecken. Erhöhe schrittweise die Distanz. Verschärft das Tempo. Bis er über die volle Distanz gehen kann.

Genauso wenig wird ein Stargeiger geboren. Ein kleines Kind entdeckt seine Musikalität. Um erfolgreich Geige zu spielen, braucht es aber auch jahrelange Übung, Disziplin und Durchhaltevermögen.

Dankbarkeit

Sei dankbar für alles, was du auf deiner Reise erreichst. Schaue dabei nicht nach links oder rechts. Hör auf dich mit Anderen zu vergleichen. Streiche Sätze, wie „Hätte ich doch“ oder „wenn ich nur so wäre, wie…“ aus deinem Wortschatz.

Du bist einzigartig und kannst froh sein über die Strecke, die du gegangen bist. Den Weg, den du hinter dir hast.

Wenn du hinfällst… – steh wieder auf

Der Prozess durch den du gehst wird kein gerade Weg sein. Ja, es werden Enttäuschungen und Misserfolge kommen. Dann steh wieder auf. Schüttel den Staub ab. Verbinde deine Wunden. Und geht weiter!

DIE KUNST IST, EINMAL MEHR AUFZUSTEHEN, ALS MAN UMGEWORFEN WIRD.

Winston Churchill

Erfolge feiern

Als Vertriebler weiß ich, wie wichtig es ist Erfolge zu feiern. Und seien sie noch so klein. Überlege die kleine Rituale wie du dich belohnen kannst, wenn du den „Next Step“, den nächsten Schritt gegangen bist.

Verantwortung für das eigene Leben übernehmen

Höre damit auf Umstände oder andere Menschen für dein Leben verantwortlich zu machen. Sowohl ihnen die Schuld für Schwierigkeiten und Probleme zu geben. Als auch von Menschen zu erwarten, dass sie deine Bedürfnisse stillen.

Es liegt in deiner Hand und in deiner Verantwortung zu bestimmen wie dein Leben aussehen soll.

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Wie sich Alibaba die Zukunft der Plattform-Ökonomie vorstellt https://geistreich78.info/ecommerce/wie-sich-alibaba-die-zukunft-der-plattform-oekonomie-vorstellt https://geistreich78.info/ecommerce/wie-sich-alibaba-die-zukunft-der-plattform-oekonomie-vorstellt#respond Thu, 23 Jan 2020 11:40:23 +0000 https://geistreich78.info/?p=13645 Wie sich Alibaba die Zukunft der Plattform-Ökonomie vorstellt

Die Plattform-Ökonomie ist ein disruptiver Trend, der sich durch E-Commerce Größen wie Google, Facebook, Amazon oder Apple in den letzten Jahren immer mehr herauskristallisiert hat. Gestern traf sich Daniel Zhang, Executive Chairman und CEO der Alibaba Group, mit Julie Sweet, CEO von Accenture, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, um zu erörtern, wie Plattformunternehmen wie Alibaba […]

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Wie sich Alibaba die Zukunft der Plattform-Ökonomie vorstellt

Die Plattform-Ökonomie ist ein disruptiver Trend, der sich durch E-Commerce Größen wie Google, Facebook, Amazon oder Apple in den letzten Jahren immer mehr herauskristallisiert hat. Gestern traf sich Daniel Zhang, Executive Chairman und CEO der Alibaba Group, mit Julie Sweet, CEO von Accenture, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, um zu erörtern, wie Plattformunternehmen wie Alibaba ihre Netzwerke nutzen können, um neue wirtschaftliche Möglichkeiten zu schaffen.

Wie Alibaba die Zukunft der Plattform-Ökonomie sieht

Zhang betonte die Rolle, die sowohl die Händler als auch die Verbraucher – und sogar die Zusteller – in der Plattformwirtschaft von Alibaba spielen. Wobei er sagte, dass jeder einzelne ein Interessenträger ist und „alle Stakeholder zusammenarbeiten. Wir arbeiten für den gleichen Zweck“.

Diese Zusammenarbeit hat im Alibaba-Ökosystem einen regelrechten Kreislauf von Angebot und Nachfrage entstehen lassen. Sowie Dienstleistungen zur Bedienung dieses Angebots und dieser Nachfrage erzeugt, was zur Schaffung von 40 Millionen Arbeitsplätzen und zu bisher nie da gewesenen Veranstaltungen wie dem 11.11 Global Shopping Festival führte, das im vergangenen Jahr ein Brutto-Handelsvolumen von 38,4 Milliarden Dollar erzielte.

Sehen Sie sich hier das Video des Gesprächs an:

Plattform-Ökonomie ermöglicht wirtschaftliche „Inklusion“

Laut Daniel Zhang gebe die Plattform-Ökonomie sogar die Möglichkeit zur „Inklusion“ in der Wirtschaft. Die Förderung von Bauern und anderen Kleinstunternehmen in China sei nur ein Beispiel für die Macht von „integrativen Plattformen“ wie Alibaba.

Er wies auch auf eine Initiative der Online-Marktplätze von Alibaba hin, wie z.B. Taobao, wo Händler sich dafür entscheiden können, einen kleinen Teil ihrer Verkäufe für wohltätige Zwecke zu spenden. Um diesen neuen Kanal für Spenden zu unterstützen, stellt Alibaba diese Händler und ihre Produkte auf der Shopping-Plattform stärker in den Vordergrund und zieht damit das Interesse potenzieller Käufer auf sich. Und weil chinesische Verbraucher oft Unternehmen unterstützen wollen, die Philanthropie in ihr Geschäftsmodell integriert haben, „werden diese Händler „mehr Verkäufe haben und dann mehr Spenden tätigen“, sagte Zhang.

Über die Sprecher

Daniel Zhang

Executive Chairman and Chief Executive Officer, Alibaba Group

Wenn die Führungskraft nicht innovativ ist, dann können Sie Ihr Team nicht [bitten], innovativ zu sein.

Hochschulabschluss in Finanzwissenschaften, Universität für Finanzen und Wirtschaft in Shanghai. Ehemaliger Leiter der Finanzabteilung, Shanda Interactive. 2007, Eintritt in die Alibaba Group als Chief Financial Officer des Taobao Marketplace und seit Mai 2015 als Chief Executive Officer der Alibaba Group.

Startete die B2C-Plattform Tmall.com und ist der Hauptarchitekt der weltgrößten Online-Shopping-Veranstaltung am 11.11.

Leitete den Übergang zum mobilen Handel und zur Big Data-Anwendung, implementierte eine Omni-Channel-Einzelhandelsstrategie und baute die globale Logistikdatenplattform Cainiao Logistics auf.

Gründungsmitglied der Alibaba Partnership. Vorsitzender, Intime Retail. Direktor, Weibo.

Julie Sweet

Chief Executive Officer, Accenture

Chief Executive Officer von Accenture und ist Mitglied des Verwaltungsrats des Unternehmens. Bevor sie im September 2019 Chief Executive Officer wurde, war sie Chief Executive Officer des Geschäfts von Accenture in Nordamerika, dem größten geografischen Markt des Unternehmens. Zuvor war sie fünf Jahre lang General Counsel, Secretary and Chief Compliance Officer von Accenture. Vor ihrem Eintritt bei Accenture im Jahr 2010 war sie 10 Jahre lang Partner in der Anwaltskanzlei Cravath, Swaine & Moore.

Führend bei Themen wie Innovation, Auswirkungen der Technologie auf das Geschäft sowie Integration und Vielfalt. Mitglied des International Business Council des Weltwirtschaftsforums sowie Mitglied des Business Roundtable, nachdem sie zuvor im Verwaltungsrat und als Vorsitzender des Technologieausschusses tätig war. Mob of Directors of Catalyst; Mitglied des TechNet-Exekutivrats. BA-Abschluss vom Claremont McKenna College; JD von der Columbia Law School.

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Passives Einkommen und Side-Business: Mein Jahresrückblick 2019 https://geistreich78.info/mixed/passives-einkommen-und-side-business-mein-jahresrueckblick-2019 https://geistreich78.info/mixed/passives-einkommen-und-side-business-mein-jahresrueckblick-2019#respond Tue, 07 Jan 2020 07:00:00 +0000 https://geistreich78.info/?p=13558 Passives Einkommen und Side-Business: Mein Jahresrückblick 2019

Nachdem ich im Januar über meinen aktuellen Anlagemix geschrieben habe, möchte ich auf das Jahr 2019 zurückblicken, was passives Einkommen und mein Side-Business angeht. Wie haben sich die einzelnen Assets entwickelt und was sind die Pläne für 2020? Bewertung der verschiedenen Investments Kryptowährungen Im Herbst bin ich komplett aus allen Kryptowährungen ausgestiegen. Wie man mittlerweile […]

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Passives Einkommen und Side-Business: Mein Jahresrückblick 2019

Nachdem ich im Januar über meinen aktuellen Anlagemix geschrieben habe, möchte ich auf das Jahr 2019 zurückblicken, was passives Einkommen und mein Side-Business angeht. Wie haben sich die einzelnen Assets entwickelt und was sind die Pläne für 2020?

Bewertung der verschiedenen Investments

Kryptowährungen

Im Herbst bin ich komplett aus allen Kryptowährungen ausgestiegen. Wie man mittlerweile sehen kann, nicht der schlechteste Zeitpunkt, kam es doch, vor allem bei den Altcoins, zu weiteren massiven Verlusten.

Hauptgrund für den Ausstieg war aber nicht, dass ich den Glauben an Cryptos komplett verloren hätte, sondern ich meine Investments grundsätzlich neu überdacht habe und Kapital für eine Umschichtung benötigt habe. Dazu später mehr.

Zu dieser Anlageklasse komme ich ganz persönlich zu der Einschätzung, dass mir schlicht die Zeit fehlt mich so intensiv mit den technischen Entwicklungen der Blockchain und der einzelnen Coins zu beschäftigen, dass ich ein größeres Investment derzeit rechtfertigen könnte. Ich habe schon mehrfach darauf hingewiesen, dass man nur in Themen und Assets investieren sollte, die man auch versteht.

Aktienfonds und direktes Aktieninvestment

Auch meine Aktienfonds habe ich vorübergehend aufgelöst, da ich hier ebenfalls Liquidität gebraucht habe. Ich werde unten schreiben warum.

Bis zur Auflösung des Depots sind die Werte sehr gut gelaufen. Vor allem gepusht durch einen Überhang in amerikanischen Werten und disruptive Branchenwerte.

Die Fondsverwalter haben über die Jahre großes Geschick in der regionalen Allokation bewiesen, was zwar nicht immer zu den allerhöchsten Renditen geführt hat, dafür zu einer unterdurchschnittlichen Volatilität. Gleichzeitig muss man sagen, dass die Laufzeit mit ca. 4 Jahren und einem noch stark im Aufbau befindlichen Depot eigentlich zu kurz ist, um die Leistung des Vermögensverwalters richtig beurteilen zu können.

Neben dem Investment in Aktienfonds wollte ich schon länger direkt in Einzelwerte investieren, weshalb ich ab Juli angefangen habe ein kleines Aktiendepot aufzubauen. Hier setze ich vor allem auf Plattformaktien und Werte aus dem Pharma- und Healthcaresektor. So sind meine größten Positionen Apple, Amazon, Microsoft und Alibaba, sowie Evotec, Eckert & Ziegler, Carl Zeiss Meditech, Stryker und Align Technology. Lediglich bei Wirecard habe ich daneben gegriffen. Der Finanzwert hat aber ein großes Reboundpotential, sollte die aktuelle Analyse von KPMG die bisherigen Unternehmensaussagen decken und die Financial Times Vorwürfe zunichte machen.

Peer 2 Peer Kredite – Bondora

Natürlich muss man darauf hinweisen, dass Peer 2 Peer Kredite mit einem Ausfallrisiko versehen sind. Alles andere wäre fahrlässig. Dennoch hat sich mein Investment bei Bondora als sehr zuverlässig herausgestellt und wirft stetig hohe Renditen ab. So liege ich seit 1,5 Jahren bei einer XIRR Rate von 21 bis 24 Prozent. Die aktuelle Nettojahresrendite beträgt knapp 20 %.

Derzeit arbeite ich nur mit dem Portfoliomanager, überlege aber auch Go & Grow einzusetzen. Dies für Anlagen mit kurzfristiger Liquidität. Quasi als Ergänzung zum Tagesgeldkonto. So könnte ich Rücklagen für ein neues Auto aufbauen, die bis zu deren Nutzung noch schöne Rendite abwerfen.

Immobilien

Noch konzentriere ich mich auf das Fix & Flip Geschäft. Behalte aber den Markt für Anlageobjekte im Auge. Fix & Flip bringt zwar sehr hohe Eigenkapitalrenditen, ist aber im klassischen Sinn kein passives Einkommen, sondern ein Side-Business, da es mit permanenter Arbeit verbunden ist.

In den Medien ist zwar immer öfter von einer Immobilienblase zu lesen. Da sich die makro-ökonomischen Bedingungen aber nicht geändert haben, gehe ich weiter von einer stabilen Marktlage aus. Insbesondere in hochattraktiven Ballungsräumen, wie dem Großraum München.

Ausblick auf 2020: Passives Einkommen ausbauen

Nach einer längeren Zeit des Ausprobierens und Testens habe ich zunächst den für mich passenden Investmentmix gefunden, indem ich auf drei Standbeine setze:

  • Aktien – ca. 30 % Kurswachstum in 2019
  • Peer 2 Peer Kredite – ca. 20 % Rendite in 2019
  • Immobilien

Während ich bei den ersten beiden rein passiv agiere, also den Zeitaufwand sehr beschränkt halte, nutze ich die Immobilien, wie oben beschrieben, derzeit als Eigenkapitalhebel.

An der Börse profitiert man bekanntlich an Kursgewinnen und Dividenden. Wobei letztere sich in meinem Depot nicht sonderlich bemerkbar machen, da ich vor allem auf Growth-Titel setze, die zum Großteil keine oder nur sehr geringe Dividenden ausschütten. Bei Peer-2-Peer-Krediten ergeben Zinsen und Kreditrückzahlungen Wachstumsmöglichkeiten. Hier setze ich auf 100 % Re-Investments. D.h. jede Rückzahlung und alle Zinsen per Auto-Invest sofort wieder angelegt. So wächst das angelegte Kapital permanent weiter.

Anfang 2021 kann ich dann eine erste Gesamtrendite berechnen, wenn  in beiden Anlageklassen zwei volle Jahres-Investitionszeiträume vorhanden sind.

Side-Business: Professionalität und optimaler Rahmen

An anderer Stelle habe ich bereits meine Zusammenarbeit mit Dr. Florian Roski beschrieben, der mich nun über four-quarters exist auch als Existenzgründer berät.

Um das Side-Business im Immobilienbereich auf nachhaltig professionelle Füße zu stellen, wechsle ich die Geschäftsform vom Einzelunternehmen zu einer GmbH. Über den Gründungsprozess werde ich noch berichten.

Zeitweise zwei Einzelunternehmen und eine GbR machten Veränderungen und neue Strukturen im Side-Business erforderlich.

Um für die Gründung Kapital freizusetzen habe ich, wie oben beschrieben, meine Krypto- und Aktienfonds-Depots aufgelöst. Wenn ich mich, nach einem längeren Entscheidungsprozess, für eine Fokussierung und Neuausrichtung entscheide, bin ich zu radikalen Schritten bereit. Ich bin der Meinung, man sollte immer wieder seinen Standort bestimmen und dann konsequent in die neue Richtung gehen. Dies gilt nicht nur für Finanzen, sondern auch für andere Lebensbereiche.

Es würde mich freuen von meinen Lesern zu hören, auf welche Assets Ihr gerade setzt und wie die weiteren Pläne für das Neue Jahr bei Euch aussehen? Hinterlasst dazu gerne einen Kommentar.

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Transformation – Veränderung in Unternehmen voranbringen https://geistreich78.info/mixed/transformation-veraenderung-in-unternehmen-voranbringen https://geistreich78.info/mixed/transformation-veraenderung-in-unternehmen-voranbringen#respond Mon, 30 Dec 2019 10:41:27 +0000 https://geistreich78.info/?p=13543 Transformation – Veränderung in Unternehmen voranbringen

Nachdem ich in meinem letzten Artikel bereits über “Führen mit Vision” geschrieben habe, geht es nun um den Veränderungsprozess an sich. Wie kann nachhaltige Transformation in Unternehmen geschehen? Die Grundlagen des Change Managements. Wie schon beim Thema Vision setzt der Transformationsprozess bei den Führungskräften an. Sie sind es, die mit ihrer eigenen Haltung, Einstellung, aber […]

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Transformation – Veränderung in Unternehmen voranbringen

Nachdem ich in meinem letzten Artikel bereits über “Führen mit Vision” geschrieben habe, geht es nun um den Veränderungsprozess an sich. Wie kann nachhaltige Transformation in Unternehmen geschehen? Die Grundlagen des Change Managements.

Wie schon beim Thema Vision setzt der Transformationsprozess bei den Führungskräften an. Sie sind es, die mit ihrer eigenen Haltung, Einstellung, aber auch ihrem Vorbild entscheidend dazu beitragen, ob es zu nachhaltigen Veränderungen im Unternehmen kommt.In der Literatur finden sich verschiedene Phasen- und Stufenmodelle die notwendige Prozesse beschreiben. Ich möchte die aus meiner Sicht wichtigsten hier darstellen.

Das Gefühl der Dringlichkeit – Veränderung ist notwendig

Kennen Sie Aussagen, wie:

  • Brauchen wir denn Veränderung?
  • Das haben wir doch schon immer so gemacht…
  • Läuft doch…

Um überhaupt in einen transformierenden Prozess zu kommen, muss die Einsicht vorhanden sein, dass Veränderung notwendig ist. In Unternehmen sollte dies nicht erst der Fall sein, wenn die Krise schon offensichtlich ist. Umsatz und Gewinn einbrechen. Transformation ist schon viel früher notwendig, um innovativ zu sein, Marktführerschaft nicht nur zu halten, sondern auszubauen.

In Kurt Lewins 3-Phasen-Modell wird die erste passenderweise als “Unfreezing” bezeichnet. Ist es nicht so, dass der Winter, das Gefrorene in der Natur, für Stillstand und ein extrem reduziertes Wachstum stehen? Im Frühjahr lässt die Sonne das Eis schmelzen. Erst dadurch wird neues Leben, Wachstum und Entwicklung möglich.

Wo gibt es im Unternehmen den “Frozen” Zustand? Wo sind Dinge langsam und unbeweglich geworden? Genau hier gilt es anzusetzen.

Ein “hungriges” Führungsteam – wo sind die Willigen?

Will man Veränderung bewirken, braucht man Willige.

Es gilt diejenigen Mitarbeiter zu finden, die bereit sind ihre Komfortzone zu verlassen. Sich neu auf den Weg zu machen und Neues zu probieren. Experimentierfreudig zu sein. Pionierarbeit zu leisten. Keine Angst vor Fehlern zu haben.

Hier kann auch ein Diversity ein hilfreicher Faktor sein. Binden sie Mitarbeiter aus verschiedenen Kulturkreisen, sozialen Milieus, Männer und Frauen ein. Setzen Sie auf eine Mischung aus Mitarbeitern verschiedener Abteilungen und beruflicher Kenntnisse und Kompetenzen.

Schärfen sie die Vision

  • Hat das Unternehmen überhaupt noch eine klare und scharfe Vision?
  • Formulierung konkreter Ziele und Handlungsschritte
  • Sind diese messbar und erreichbar?
  • Wurden Aufgaben und Zuständigkeiten formuliert und verteilt?
  • Wird die Vision regelmäßig kommuniziert und so vom ganzen Unternehmen verinnerlicht? Oder sind es nur ein paar schöne Worte, irgendwo auf der Webseite oder in einem schönen Bilderrahmen an der Wand?

Blocker und Hemmschuhe aus dem Weg räumen

Kaum kommt neue Dynamik auf, machen sich recht schnell Blocker und Hemmschuhe bemerkbar. Es wird offenbar, wo Strukturen und Hierarchien der Transformation im Wege stehen. Es gilt diese behutsam aber bestimmt aus dem Weg zu räumen.

Wo sind Abläufe und Bürokratien, die Neues verhindern? Können überflüssige Meetings gestrichen werden? Lassen sich Prozesse durch den Einsatz moderner IT-Tools optimieren?

Aus meiner Erfahrung ist es entscheidend an zwei Stellschrauben zu drehen:

  • Geschwindigkeit: Unternehmen müssen wieder schneller handlungsfähig werden. Agiler sein. Die viel zitierte “time to market” muss sich verbessern, um im digitalen Tsunami bestehen zu können.
  • Unabhängigkeit / Freiheit: Agilität und Entscheidungsfähigkeit der Mitarbeiter und des mittleren Managements müssen gefördert werden. Durch Empowerment gilt es Mitarbeiter darin zu bestärken Entscheidungen zu treffen. Selbst Situationen einzuschätzen und Lösungen zu entwickeln.

Kurzfristige Erfolge sichtbar machen und Feiern

Bewusst habe ich “Feiern” groß geschrieben, denn es ist wichtig das Erreichte zu Feiern. Gerade zu Beginn, wenn die Maschinerie in Gang kommt, müssen die ersten kleinen Erfolge betont werden. Den Mitarbeitern vor Augen gehalten werden, was bereits erreicht wurde.

KPIs können den Erfolg der Maßnahmen messbar machen.

Mitarbeiter mit entscheidendem Beitrag können über Incentives belohnt werden.

Dranbleiben und langen Atem zeigen

Auch wenn die ersten, kurzfristigen Erfolge besonders freuen. Oft auffällig sind. So gilt es dranzubleiben und die nächste Meile zu laufen. Tiefgreifende Veränderungen brauchen Zeit und geschehen nicht über Nacht.

Die Einführung einer gesunden Feedbackkultur kann helfen. Setzen Sie regelmäßig zu Feedbackrunden an.

  • Was ist gut gelaufen?
  • Wo können wir uns verbessern?

Zudem gilt es die Mitarbeiterentwicklung voranzutreiben. Haben wir die richtigen Mitarbeiter, im passenden Team, am optimalen Platz? Können wir neue Führungskräfte gewinnen?

Transformation als Unternehmenskultur

Eingangs habe ich das 3- Stufen- Modell von Kurt Lewin erwähnt. Während mir der Gedanke des “Unfreezing” gut gefällt, finde ich die dritte Stufe des “Refreezing” von ihrem Wortsinn eher schwierig.

Damit Transformation zur Unternehmenskultur wird, darf die Organisation nicht wieder in die winterliche Starrheit verfallen. Sondern muss eine permanente Wachstums- und Veränderungskultur bewahrt und gefördert werden. Diese gilt es festzuhalten. Hier hinkt leider der Vergleich zur Natur.

Man müsste eher sagen: “Umarme die Veränderung!” Schaffen sie Mittel und Wege, dass ihr Unternehmen in Bewegung bleibt. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten:

  • Feedback- Systeme
  • Kommunikation
  • Ideenmanagement und Incentivierung von Vorschlägen
  • Lernende Organisation
  • Mitarbeiter- Entwicklung und Qualifikation

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Führen mit Vision https://geistreich78.info/mixed/fuehren-mit-vision https://geistreich78.info/mixed/fuehren-mit-vision#respond Mon, 30 Dec 2019 10:07:11 +0000 https://geistreich78.info/?p=13537 Führen mit Vision

In einer Welt die aufgrund der technologischen Veränderungen einer permanenten Transformation unterworfen ist, brauchen Führungskräfte eines wichtiger denn je: eine Vision! Eine klare Vorstellung wohin sie das Unternehmen und dessen Mitarbeiter führen wollen. Warum Visionen entscheidend sind Führung braucht ein möglichst genaues Bild von der Zukunft. Dies ist Grundlage, um die nötigen Veränderungsprozesse zu erkennen […]

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Führen mit Vision

In einer Welt die aufgrund der technologischen Veränderungen einer permanenten Transformation unterworfen ist, brauchen Führungskräfte eines wichtiger denn je: eine Vision! Eine klare Vorstellung wohin sie das Unternehmen und dessen Mitarbeiter führen wollen.

Warum Visionen entscheidend sind

Führung braucht ein möglichst genaues Bild von der Zukunft. Dies ist Grundlage, um die nötigen Veränderungsprozesse zu erkennen und festzulegen. Gibt den Mitarbeitern Halt und Ausrichtung.

Gerade in einer komplexen Welt bietet ein kraftvolles Bild der angestrebten Zukunft den Mitarbeitern Orientierung und Sinn. Jedem ist klar, wo der Weg hinführen soll und was es zu erreichen gilt. Visionen zeigen eine klare Richtung. Sie sind das visuelle Leitbild, auf das alles Handeln der Mitarbeiter ausgerichtet ist.

Wer keine Vision hat, vermag weder große Hoffnung zu erfüllen, noch große Vorhaben zu verwirklichen.

Thomas Woodrow Wilson (1856 – 1924), US-amerikanischer Historiker und 28. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Ist die Vision gepaart mit zugrundeliegenden Werten wie Nachhaltigkeit, sozialem Handeln, Lösung gesellschaftlicher oder wirtschaftlicher Herausforderungen kann die Transformation um so tiefgreifendere Veränderung bewirken.

Eine Führungspersönlichkeit, die selbst weiß wohin sie will, wird Andere mitreissen und begeistern. Die Ziele weisen auch weg von individuellen, ego-zentrischen, kurzfristigen, hin zu langfristigen, übergeordneten Zielen. Sie erweitern den Blickwinkel des Einzelnen, hin zu einem größeren, weiteren Blick – über den eigenen Tellerrand hinaus.

Ein Visionär ist derjenige, dem es gelingt, die Fata Morgana der Zukunft ins Hier und Jetzt zu tragen.

Lena Meichsner (*1970)

Nicht schwammig und nebulös, sondern auf den Punkt gebracht

Viele “Mission Statements” von Unternehmen, die die Vision in kurzen und knappen Worten darlegen sollen, sind austauschbar und stochern abstrakt im Nebel. Sie erzeugen so keine emotionale Wirkung und Identifikationskraft für die Mitarbeiter. Entscheidend für den Erfolg sind klar formulierte Ziele, die erreichbar und messbar sind. Sie müssen auch zur Kultur und dem jeweiligen Markt, in dem sich das Unternehmen befindet, passen.

Ist die Vision einmal gefunden und formuliert, gilt es diese in klare Verhaltenserwartungen und Handlungsschritte herunterzubrechen. Es gilt die Fragen zu beantworten:

  • Was machen wir jetzt?
  • Wie erreichen wir die in der Vision genannten Ziele?

Elemente visionärer Führung

Führen mit Vision zeichnet sich nicht nur in Unternehmen, sondern auch anderen Lebensbereichen durch verschiedene Elemente aus:

  • Motivation durch Begeisterung:
    Die Führungskraft formuliert ein Leitbild, das begeistert und ansteckt. Die Bedeutung der bevorstehenden Aufgaben wird klar umrissen.
  • Visionäre Leiter gehen voran:
    Dieses Führungsmodell fordert zuerst den Verantwortlichen selbst heraus voranzugehen. Denkt man an den Sport ist er / sie der Führungsspieler auf dem Platz, der die Mitspieler antreibt, die entscheidenden Impulse setzt. Sich als Erster wieder aufrappelt.
  • Partizipative und fördernde Grundhaltung:
    Die Führungskraft weiß, dass sie ein fähiges, begeistertes, kreatives Team braucht. Jeder Mensch hat verschiedene Stärken und braucht ein bestimmtes Setting um aufzublühen. In diesem Führungsmodell wird er in Entscheidungsprozesse einbezogen, sie sind Teil des Erfolges, erfahren Lob und Wertschätzung. Der Vorgesetzte ist Berater, Coach und Mentor zugleich. Die Erfüllung der Vision ist nicht in erster Linie ihm geschuldet, sondern Leistungs des gesamten Teams.
  • Anregung von kreativem, kritischem und unabhängigen Denken:
    Transformationale Führung schafft Raum für Kreativität. Sie benötigt die Freiheit Bestehendes kritisch zu hinterfragen und in großer Unabhängigkeit und Eigenständigkeit. Dies sind Grundvoraussetzungen, um einen Rahmen für Innovationen, neue Ideen und Veränderungen zu schaffen. Konstruktive Verbesserungsvorschläge werden willkommen geheißen und bei erfolgreichem Einsatz belohnt.

In einem solchen Umfeld treten materiellen Motivationsfaktoren in den Hintergrund, sondern vielmehr der Wunsch nach Selbstverwirklichung und Wachstum. Die Mitarbeiter entwickeln sich durch Inspiration, Coaching und Förderung neuer Ideen anstatt – wie in klassischen Führungsstilen – durch gemeinsame Zielvereinbarungen, Delegation und Kontrolle.

Die Führungskraft als Vorbild

Mehr noch, als in anderen Führungsmodellen, kommt die Vorbildfunktion der Führungskraft zu Tragen.

Alexandra Edl schreibt dazu:

Eine Vorbildfunktion einnehmen kann nur, wer…

  • wirklich meint, was er sagt
  • für seine Wertvorstellungen steht
  • klare Ziele und Erwartungen setzt
  • offen für Kritik und neue Ideen ist
  • sich in einer Weise verhält, die Respekt verdient
  • gegenüber seinen Mitarbeitern das Gefühl erzeugt, dass man sich auf einen verlassen kann.

Visionäre Führung konkret

Wie sieht die visionäre Führung im Alltag aus?

  • Vision, Vision, Vision:
    Die Vision muss bei diversen Gelegenheiten wiederholt werden, solange bis sie förmlich in Fleisch und Blut übergegangen ist. Im Denken der Mitarbeiter fest verankert wurde. Es reicht nicht aus beim Sommer- und Weihnachtsfest, zweimal im Jahr, darüber zu sprechen.
  • Die Vision entwickeln und entfalten:
    Als Teil der partizipativen Führung ist das Ganze kein starres Konstrukt, das wie ein starrer Monolith unveränderlich feststeht. Die Vision gilt es zu entwickeln und zu entfalten – im Team, mit den Mitarbeitern gemeinsam. Als (kleiner) Nebeneffekt steigert das die Eigendynamik und Motivation der Beteiligten.
  • Prüfen, justieren, anpassen:
    In einem permanenten Veränderungsprozess gilt es die Vision immer wieder an die aktuelle Situation und Rahmenbedingungen anzupassen. Abzugleichen, ob man noch auf der richtigen Spur ist.
  • Organisatorischer Rahmen zum Einbezug neuer Mitarbeiter:
    Wie in Punkt 1 beschrieben, muss eine schnelle Integration und Identifikation erfolgen. Neue Mitarbeiter müssen mit der Vision angesteckt werden.

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Instagram als Marktplatz: vom Social-Media-Kanal zur Shopping-Plattform https://geistreich78.info/social-media/instagram-als-marktplatz-vom-social-media-kanal-zur-shopping-plattform https://geistreich78.info/social-media/instagram-als-marktplatz-vom-social-media-kanal-zur-shopping-plattform#respond Wed, 12 Jun 2019 06:00:38 +0000 https://geistreich78.info/?p=13343 Instagram als Marktplatz: vom Social-Media-Kanal zur Shopping-Plattform

Über 500 Millionen aktive Nutzer erreichen Unternehmen auf Instagram. Mehr als 130 Millionen interagieren täglich mit der Funktion „Shopping“. Der Social-Media-Kanal bietet großes Potential für Unternehmen. Doch inwieweit reichen die Funktionen auf für einen Marktplatz? Shopping auf Instagram „Früher war alles besser“, gilt in Bezug auf Instagram und shoppen garantiert nicht. Bis vor kurzem – was im […]

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Instagram als Marktplatz: vom Social-Media-Kanal zur Shopping-Plattform

Über 500 Millionen aktive Nutzer erreichen Unternehmen auf Instagram. Mehr als 130 Millionen interagieren täglich mit der Funktion „Shopping“. Der Social-Media-Kanal bietet großes Potential für Unternehmen. Doch inwieweit reichen die Funktionen auf für einen Marktplatz?

Shopping auf Instagram

Photo by Erik Lucatero on Unsplash

„Früher war alles besser“, gilt in Bezug auf Instagram und shoppen garantiert nicht. Bis vor kurzem – was im Internet wie früher ist – wurde ein Kauf oder eine Kaufanfrage über Nachrichten gemanaged. Die Funktion „Shopping“ ist in Bezug auf Usability ein wahrer Segen. 

Es gibt zwei Wege, wie User auf Shopping-Artikel stoßen. Zum einen finden sie den „Shopping-Button“ auf dem Profil von Unternehmen. Dort gelangen sie direkt zu einer Übersicht aller kaufbaren Artikel des jeweiligen Anbieters. Zum anderen begegnet einem in der Timeline eine kleine Einkaufstüte bei den Posts. Sie zeigen, dass es sich hierbei um einen Post mit einem Shopping-Artikel handelt. Auf dem Desktop sucht man diese Funktionen vergeblich. Das soziale Netzwerk zielt speziell auf mobiles Shopping. Die Nutzung am Computer stand bei dem Facebook Unternehmen noch nie im Fokus.

Aktivieren der Shopping-Funktion

Unternehmen bekommen „Shopping“ nicht automatisch freigeschaltet. Um einen Shop auf dem Profil zu bekommen, gibt es folgende Punkte zu beachten:  

  • Der Standort des Unternehmens liegt in einem Land, wo „Shopping“ möglich ist.
  • Das Unternehmen verkauft haptische Produkte.
  • Es handelt sich um ein Business Profil.
  • Das Instagram-Profil ist mit Facebook verbunden.

Erfüllt ein Unternehmen diese Punkte, geht es Schritt für Schritt an die Einbindung. Danach können pro Post mehrere Artikel zum Kauf hinterlegt werden. Die Funktion steht ebenfalls über Stories bereit. Ist ein Artikel zum Kauf hinterlegt, erscheint das Einkaufstüten-Symbol.

Klickt ein User auf diese Einkaufstüte, geht ein Popup mit allen Produkten auf. Name des Produkts, ein paar Eigenschaften und der Preis werden angezeigt. Das sieht übersichtlich und schick aus. Am Ende muss der Instagrammer in den Online-Shop des Unternehmens, um das Produkt zu kaufen. Damit besteht keine nahtlose Customer Journey vom Like bis zum Kauf. Das ändert sich vielleicht bald. Instagram arbeitet an einer Bezahlfunktion und entwickelt sich damit zum unliebsamen Konkurrenten für amazon und ebay.

Instagram hat das Potential zum Marktplatz

Instagram hat in Deutschland über 9 Millionen Nutzer, weltweit sogar über 500 Millionen. Eine große Zielgruppe erreichen Online-Marketer über die Plattform. Im Vergleich dazu hat laut statista amazon über 44 Millionen User und ebay über 150 Millionen. Bei den Nutzern kommt es nicht nur auf die Quantität an, sondern ebenfalls auf die Qualität.

Die Inspirationskraft von Instagram ist nicht zu unterschätzen. Laut einer Studie von facebook sagten mehr als ein Drittel der Teilnehmer, dass sie sich stärker für ein Produkt interessieren, dass sie auf Instagram gesehen haben. Es liegt somit nahe, die Funktion shoppen auf Instagram weiter auszubauen. Kaum ein Kanal bietet mehr Potential die Generation Z zum Kauf zu verführen. Instagram hat im Vergleich zu amazon und ebay den Vorteil als Social-Media-Kanal einen vertrauensbildenden Charakter zu haben.

Gerade gut gemachte Lifestyle-Fotos erzeugen einen stark verkäuferischen Eindruck. Das Produkt steht im Vordergrund und dennoch hat ein Post den Charakter der Empfehlung eines Freundes. Keine andere Social-Media-Plattform hat diese spezielle Kombination aus Produkt und Empfehlung. Es wundert nicht, dass die Hoffnung von facebook aus unternehmerischer Sicht auf Instagram liegt.

Photo by Eaters Collective on Unsplash

Einige Unternehmen bauen ihr Geschäft auf Basis von Instagram auf. Zusätzlich nutzen sie die Kraft von Influencern, um ihr Produkt zu vermarkten. Mode liegt ganz weit vorne. Bekanntestes Beispiel ist Minette mit Esther Laut. Eine Erfolgsgeschichte mit Instagram schreibt das Start-up für Uhren Kapten & Son. Die Gründer setzten Influencer und Instagram-Werbung gewinnbringend um. Foodporn ist auf Instagram ähnlich weit verbreitet wie Fashion. Hier nutzt der Fleischanbieter Kreutzers die Kraft von Instagram als Marktplatz. Marken haben dann auf Instagram Erfolg, wenn die Story und eine schöne Bilderwelt im Vordergrund stehen!

Fazit

amazon und ebay sind stärker auf Verkauf ausgerichtet. Mit einigen technischen Weiterentwicklungen – wie der integrierten Bezahlfunktion – lässt sich auf Instagram der Verkaufscharakter noch steigern. Die Funktionen von amazon und ebay kann Instagram aber nicht aufholen. Für die Social Media Plattform zahlt es sich mehr aus, auf die Stärke der Inspirationskraft zu setzen. Dieser Fokus lässt sich weiter ausbauen, um sich von anderen Marktplätzen abzuheben. Was Instagram zuspielt: In Zukunft wird Social Media in der Customer Journey eine noch stärkere Rolle spielen.

Für Händler ist es wichtig eine praktische Lösung zu haben, um die Produkte auf den verschiedenen Marktplätzen zu steuern. Das ist über moderne eCommerce-Software wie die ROQQIO Commerce Cloud ganz einfach möglich.

Über die Autorin

Autorin: Sabine Dupont – Content Managerin bei ROQQIO – die Software-Lösung für eCommerce.

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