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Montag, 30. März 2020

Worauf Onlinehändler vor der Expansion in ausländische Märkte achten sollten

Immer mehr Onlinehändler richten ihren Blick auf das Ausland, um dort ihre Waren zu verkaufen. Zurecht, denn einer Studie der PRPO Group zufolge haben bereits 61,5 Prozent der deutschen Internetnutzer bis 29 Jahren mindestens einmal bei einem Shop aus dem europäischen Ausland eingekauft.

Die internationale Expansion eines Onlineshops ist allerdings mit großen Herausforderungen verbunden. Ein simples Übersetzen der Inhalte des Shops reicht in der Regel nicht aus. Mindestens genauso wichtig ist es, sich im Vorfeld mit den jeweiligen Märkten genauestens vertraut zu machen. Der Shopsoftware-Anbieter ePages zeigt Ihnen sieben Punkte, die ein Onlinehändler vor einer Expansion ins Ausland beachten sollte.

Bei dem Artikel handel es sich um einen Sponsored Post im Auftrag von ePages

Internet- und Mobilnutzung

Um zunächst einmal festzustellen, wie groß die Zielgruppe im jeweiligen Markt ist, sollte sich der Händler über die Internetnutzung im jeweiligen Land informieren. In Deutschland haben im vergangenen Jahr beispielsweise knapp 56 Millionen Menschen über 14 Jahren das Internet genutzt. Dies sind 79 Prozent der Bevölkerung. Doch auch die mobile Nutzung wird immer mehr zum entscheidenden Faktor. Je höher diese in einem jeweiligen Land ist, umso wichtiger ist es, den Shop für mobile Zugriffe über Smartphone oder Tablet zu optimieren. Schon jeder zweite Deutsche hat 2014 mobil das Internet genutzt.

Social-Media-Nutzung

Die sozialen Medien sind eine exzellente Möglichkeit, weitere Kunden zu gewinnen oder bestehende zu binden. Doch in welchen Ländern lohnen sich Social-Media-Aktivitäten besonders? Um dies herauszufinden, sollte sich der Onlinehändler vorab über die Social-Media-Nutzung in seinen Zielmärkten informieren. In Italien sind soziale Medien beispielsweise besonders beliebt: Fast die Hälfte der italienischen Internetnutzer verfügen über einen aktiven Account bei einem der großen sozialen Netzwerke. In Deutschland tut dies hingegen nur jeder Dritte.

Umsatzstärkste Branchen

Traditionell werden die Warengruppen Bekleidung, Bücher, Unterhaltungselektronik, Schuhe sowie Bild- und Tonträger in allen Ländern besonders häufig online gekauft. Betrachtet man die einzelnen Märkte jedoch genauer, so zeigen sich Unterschiede beim Wachstum einzelner Branchen. Für Deutschland wird beispielsweise für 2015 ein besonders starkes Umsatzwachstum für Lebensmittel und Getränke, Freizeit- und Outdoorartikel sowie Baby- und Kinderartikel erwartet.

Beliebteste Zahlungsmethoden

Die Bezahlung ist ein sehr sensibles Thema. Für gewöhnlich hat jeder Kunde eine bevorzugte Zahlungsmethode, von der er nur ungerne abweicht. Im Zweifel kauft er sogar lieber woanders ein, wenn in einem Onlineshop seine bevorzugte Methode nicht angeboten wird. Natürlich ist es generell empfehlenswert, sämtliche gängigen Zahlungsmethoden anzubieten. Wenn dies aber nicht möglich ist, sollte der Händler seinen Shop zumindest an die Gegebenheiten des jeweiligen Landes anpassen, um nicht zu viele potenzielle Kunden zu verlieren. In Italien ist zum Beispiel die Kreditkarte ganz besonders beliebt.

Fremdsprachenkenntnisse

Mit einem englischsprachigen Shop ist man in jedem Land auf der sicheren Seite? Keineswegs. Die Englischkenntnisse unterscheiden sich von Land zu Land mitunter stark. In südeuropäischen Ländern ist es beispielsweise unerlässlich, den Shop in der jeweiligen Landessprache anzubieten, da die dortigen Nutzer dies so gewohnt sind.

Steuern

Das Thema Steuern bereitet Onlinehändlern oft Bauchschmerzen. Zu unterschiedlich die einzelnen Steuersätze in den verschiedenen Ländern, die zu allem Unglück auch noch für unterschiedliche Warengruppen gelten. So beträgt in Spanien der Standard-Umsatzsteuersatz 21 Prozent. Für Produkte wie beispielsweise Lebensmittel oder Blumen gilt dagegen ein ermäßigter Steuersatz von zehn Prozent. Zusätzlich gilt ein stark ermäßigter Steuersatz von vier Prozent für Güter wie beispielsweise Arzneimittel, Bücher oder Zeitschriften.

Logistik

Zu guter Letzt ist es wichtig, wie die Ware am Ende des Tages zum Kunden kommt. Auch hier lassen sich Unterschiede in den Ansprüchen der Kunden feststellen. Während die Kunden in einem Land beispielsweise vor allem eine schnelle Lieferung wünschen, denken die Kunden in einem anderen Land im Durchschnitt sparsamer und verlangen eine kostenfreie Lieferung. In Großbritannien sehen beispielsweise 37 Prozent der Onlineshopper einen Gratisversand als absolutes Must-have an. Eine Expresslieferung aus dem Ausland wünschen sich hingegen 39 Prozent der spanischen E-Commerce-Kunden.

Letzte Aktualisierung: 07:50:04 – 2016-12-13

Stefan Hoffmeister
Stefan Hoffmeisterhttps://geistreich78.info
Stefan Hoffmeister ist Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK) und Social Media Manager (ILS). Seit Herbst 2012 bloggt er hier auf geistreich78.info. Er war mehrere Jahre als Multichannel-E-Commerce Händler mit Fitness- und Gesundheitsartikeln aktiv.

2 Kommentare

  1. Die Expansion in andere Länder unternahm ich auf eigene Faust. Erst nachdem ich einigen Hindernissen begegnete, wie unzureichende Kenntnis von Fremdsprachen und juristischen Aspekten, setzte ich mich mit Nowe Kolory in Kontakt. Sie hat es nicht nur besser, sondern auch viel schneller gemacht. Ohne sie würde ich bestimmt eine Niederlage erleiden und meine Tätigkeit in solch großem Umfang nicht entwickeln können.

  2. Ich mag es nicht, Formalitäten zu erledigen und immer beauftrage ich die Fachleute mit solchen Angelegenheiten. Die Expansion auf jeden ausländischen Markt ist immer mit verschiedenen Prozeduren verbunden. Deswegen habe ich beschlossen, die Dienstleistungen der Firma Nowe Kolory in Anspruch zu nehmen. Sie haben nicht nur Formalitäten erledigt und juristische Fragen geklärt, sondern auch bei Übersetzungen und bei der Organisierung des Transportes ins Bestimmungsland geholfen.

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