Touchpoint Marketing Tipps von Anne M. Schüller

Wissen Sie wer Ihr Kunde ist, was er erwartet und wo Sie ihn treffen können? Wir stellen Touchpoint Marketing Tipps von Anne M. Schüller und ein Short Method eBook basierend auf ihrem Beststeller vor.

Touchpoints – Auf Tuchfühlung mit den Kunden

Jedes Unternehmen, das etwas verkauft, wünscht sich Kunden. Das Problem ist nur: Wer ist das eigentlich, dieser „Kunde“? Wo treffe ich ihn und was will er überhaupt? Dabei tun wir doch so viel, um ihn zu erreichen. Wir bauen Läden nach den neuesten Shop-Designs, betreiben Marktforschung, um seine Bedürfnisse zu erkennen und kreieren aus diesem Wissen heraus ständig neue, noch bessere Produkte. Und trotz allem klingelt uns nach wie vor der Ausspruch von Henry Ford in den Ohren:

„Fünfzig Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß nur nicht, welche Hälfte das ist.“

An diesem Punkt setzt die Marketingexpertin und Autorin Anne M. Schüller an. Der erste Teil ihres Buches „Touchpoints – auf Tuchfühlung mit den Kunden von heute“ stellt die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden in den Mittelpunkt, im zweiten geht es um die zwischen Vorgesetzen und Mitarbeitern. Wir gehen hier auf Teil 1 ein, denn darauf basiert die quayou Business-Methode „Touchpoints – hier treffen Sie Ihren Kunden“.

Touchpoint = emotional aufgeladener Treffpunkt

Die These lautet: Wenn es mir gelingt, den Kunden an stationären – und/oder – an virtuellen Treffpunkten „abzuholen“, lege ich damit den Grundstein für ein stabil funktionierendes Loyalitätsmarketing. Diese Treffpunkte/Touchpoints sind aber nicht einfach der bloße Kontakt, der sich zwangsweise zwischen Interessent/Käufer und Produkt ergibt. Mit Touchpoint ist vielmehr ein emotional aufgeladener Treffpunkt gemeint, wo Angebote und emotionale Alleinstellungsmerkmale miteinander verknüpft werden. Doch wie lassen sich diese Touchpoints identifizieren – und nutzen?

An einer Analyse geht kein Weg vorbei. Dabei ist es hilfreich, sich vorzustellen, selbst das Produkt kaufen zu wollen. Angenommen, ich will eine preiswerte Tütensuppe kaufen. Wo begegnen wir uns? Wahrscheinlich im Supermarktregal, vielleicht auch in einer Sonderplatzierung im Gang des Ladens. Vielleicht auch im wöchentlichen Werbeprospekt und im Ladenradio-Spot. Unter Umständen steht auch ein Verkostungsstand vor dem Supermarkt oder ein Promotion-Team verteilt Proben. Und weiter geht’s: TV- und Radiospots, Printanzeigen und Werbebanner, soziale Medien ebenso. Die Frage lautet nun: Ist mein persönlicher Touchpoint dabei? Vielleicht ist es ja das witzige Youtube-Video oder die eingeklebte Warenprobe, die mich zum Kauf bewogen hat. Genau das gilt es herauszufinden. Denn kenne ich die präferierten Touchpoints, kann ich mir auch den Kunden besser vorstellen.

Kenne und definiere Deine Zielgruppe

Damit wären wir beim Thema Zielgruppe, denn die Zeiten, wo „40+“ als Zielgruppe galt, sind vorbei. Nehmen wir als Beispiel das Navigationsgerät fürs Auto. Vor zehn Jahren wäre die Zielgruppe „Autofahrer“ gewesen, heute sind es „alle, die mobil sind und unterwegs keine gedruckten Karten lesen möchten“. Also auch Wanderer, Fahrradfahrer und Touristen in einer fremden Stadt. Wir sollten also nicht nur die am besten funktionierenden Touchpoints kennen, wir sollten den Blickwinkel, aus dem wir unsere Zielgruppen betrachten, den heutigen Gegebenheiten anpassen. Der dritte Parameter in diesem Zusammenhang ist der Stand der Beziehung zwischen Kunde und Produkt. Bin ich noch ganz euphorisch, weil es mir bei der ersten Verwendung so super gefallen hat? Oder bin ich schon wieder ein wenig ernüchtert, weil das Produkt ziemlich teuer ist im Vergleich zu anderen mit den gleichen Eigenschaften? Vielleicht habe ich mich gerade beschwert, weil das Produkt die Versprechungen nicht erfüllt hat oder ich habe mich sogar getrennt und verwende es nicht mehr. Noch schlimmer kann es nicht kommen? Oh doch: Ich erzähle allen meinen Bekannten und Freunden – am besten auch in den sozialen Medien – wie schlecht das Produkt ist. das wäre dann der kommunikative Super GAU.

Doch zurück zu den Touchpoints. Wir sollten diejenigen stärken, die für die Kundenzufriedenheit maßgeblich sind und uns von denen trennen, die kein emotionales Alleinstellungsmerkmal besitzen. Schließlich bilden unsere favorisierten Touchpoints das Fundament für ein stabiles Loyalitätsmarketing. Das bedeutet: Wir können den Kontakt zum Kunden an diesen Treffpunkten nutzen, um zu begeistern. So bekommen wir Fans und die werden irgendwann zu Markenbotschaftern, die in Foren und Communities über unsere Produkte sprechen und aufgrund ihrer Authentizität von anderen Kunden viel ernster genommen werden als Testimonials oder Protagonisten in Werbeclips. An dieser Stelle dürfte klar werden: Das Erkennen und Arbeiten mit den „richtigen“ Touchpoints beinhaltet die Chance, Kunden wirklich das anzubieten, was sie auch wollen. Denn das werden sie kaufen.

Lesen Sie hier eine ausführliche Leseprobe:

Das vollständige eBook können Sie hier erwerben: http://www.quayou.de/Shop/Marketing-Sales/

In einer Mini Serie werden wir weitere Kurzmethoden von Quayou zu den Themen Social Media und Marketing vorstellen. Wir sehen darin eine interessante Kooperation, die unseren Lesern Mehrwert und fachlich hochwertige Informationen bereit stellt. Bei Interesse, können Sie das entsprechende eBook erwerben und Ihr Wissen vertiefen. Die Leseprobe stellt bereits ca. 40 % des Inhaltes dar.

Zum Thema Touchpoint ist im Blog bereits erschienen: Spreadcommerce ermöglicht Checkout am beliebigen Touchpoint

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