Tidal Music Streaming: Jay Z vereint Allianz der Superstars

Diese Woche startet ein neuer Musik Streamingdienst, der vor allem durch den Support musikalischer Superstars auf sich aufmerksam macht. Das Mastermind Jay Z konnte etliche weltweite Größen der Szene vereinen, die hinter dem Projekt stehen: Madonna, Nicki Minaj, Rihanna, Kanye West, Coldplay, Daft Punk, Usher – und natürlich auch seine Frau Beyonce. Als besonderes Zuckerl gibt es auch Exklusiv Vereinbarungen mit Musikern, die nicht auf anderen Streaming Plattformen zu finden sind, wie etwa Taylor Swift.

Folgendes Video zeigt die Künstler alle an einem runden Tisch versammelt, wie sie den Geist von Tidal beschwören:

„Unsere Mission geht über Kommerz und Technologie hinaus“, sagte Sängerin Alicia Keys.

Jay Z steht persönlich als Macher hinter dem Projekt, kaufte er doch die Muttergesellschaft Aspiro Anfang des Jahres für 56 Millionen Dollar. Von Anfang an setzte er darauf die Unterstützung anderer Künstler für den neuen Streaming Anbieter zu gewinnen, die nun auch für reichlich Werbung und virale Aufmerksamkeit sorgen.

Im Gegensatz zu Spotify, wo die Musiker nur 0,7 Cent pro Song bekommen sollen, werden diese bei Tidal als Eigentümer am Unternehmen beteiligt. Auf die exklusive Veröffentlichung von Alben oder speziell zusammen gestellten Compilations hatte vor allem iTunes und Apples Beats in der Vergangenheit gesetzt. Diesen könnte mit Tidal ein neuer, starker Konkurrent erwachsen. Gerade unter dem Aspekt, dass Apple schon länger an einem eigenen Streaming Angebot arbeiten soll.

Tarife und Preise

Die Nutzer können zwischen einem Basic und Premium Tarif entscheiden:

  • 9,99 Euro im Monat – Auslieferung in AAC-Dateien in mit bis zu 320 Kbit/s
  • 19,99 Euro im Monat – Ausliederung als FLAC-Datei in 1411 Kbit/s. Für diese sogenannte HiFi-Option empfiehlt Tidal eine Verbindung mit mindestens 2 Mbit/s, das Ganze ist für den Browser Chrome optimiert.

Zum Start, in mehr als 30 Ländern, sollen bereits 25 Millionen Songs verfügbar sein. Um sich auch im immer wichtiger werdenden Videosektor zu positionieren finden sich auch rund 75.000 Musikvideos.

Natürlich läuft Tidal auf dem Windows Desktop genauso, wie auf Macs. iOS und Android Apps stehen für die mobile Nutzung in den App Stores. Wie bei anderen Konkurrenten auch, können mobile Nutzer Songs herunterladen, um sie ohne Internetverbindung ebenfalls hören zu können. Auch die gängigen Audiogeräte, die direkt aus dem LAN / WLAN streamen sollen kompatibel sein.

Die mobilen Apps beinhalten eine Musikerkennung ähnlich Shazam – hört man irgendwo einen tollen Song, kann man diesen über das Smartphone oder Tablet in Tidal finden und zu seiner Mediathek hinzufügen.

Zur Webseite von Tidal: tidal.com.

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