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Samstag, 18. Januar 2020

StartUp im Fokus: Go-PopUp als Förderer des agilen Retail

Nachdem wir im März bereits einen Blick auf zwei weitere PopUp Store Anbieter geworfen haben, wollen wir unsere Serie nun mit einem Fokus auf Go-PopUp fortsetzen. Auch dieses Berliner StartUp haben wir in der Vergangenheit bereits vorgestellt – damals noch unter dem Namen PopUp Berlin. Nun hat uns natürlich interessiert, wie es zum Re-Branding gekommen ist und wie sich die Geschäfte seither entwickelt haben.

Warum ist es zur Umfirmierung gekommen?

Go-PopUp LogoPopUp Berlin startete 2013 mit der Idee, anstehende Pop-Up Events in Berlin zu listen. Aus der App ist glücklicherweise sehr viel mehr geworden! Die Nachfrage nach freien Gewerbeflächen und der Unterstützung für Pop-Up Projekte ist sehr groß und wächst schnell. Mit Go—PopUp haben wir eine Markenidentität geschaffen, die unsere Vision vermittelt: Eine Community für kreative Köpfe, Marken und einzigartige Räume zu sein, um Pop-Up Ideen in ganz Europa zu verwirklichen und den Offline-Handel für jeden zugänglich zu machen.

Wie hat sich das Geschäft in 2015 entwickelt?

Auf www.gopopup.com bieten wir über 300 Spaces an, die direkt bei uns buchbar sind. Im März 2016 haben wir zusammen mit unseren Partner-Ländern die Pop-Up Allianz gegründet, sodass es über uns nun Zugang zu 2.500 temporär anmietbaren Flächen in Europa und Asien gibt.


Wer sind die Gründungsmitglieder der Pop-Up Allianz?

Go—PopUp, Marktführer Deutschland, Österreich und in den Niederlanden
PopPlaces.com, Marktführer Spanien
My Pop Corner, Marktführer Frankreich
What a Space, Marktführer Italien


Zu unseren Kunden gehören kleine Designer, aufstrebende Marken und immer mehr große etablierte Unternehmen. Die Ansprüche für die Pop-Up Projekte werden immer komplexer: Städte übergreifend und mit individuellen Konzepten, mit denen die Pop-Ups als Marketing-Element in die Gesamtstrategie von Unternehmen integriert werden.
(Bsp. http://www.gopopup.com/magazine/jaguar-pop-up-roadshow)

Mit hunderten eröffneter Pop-Ups in 2015 blicken wir auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Zu unseren Projekten im Frühjahr 2016 gehören Marken wie Jaguar und Kerbholz.

Welche neuen Schwerpunkte legt das Unternehmen?

Wir sind nach wie vor Flächenexperte für Pop-Up Stores und Spaces: Wir kennen die relevanten Flächen für große Unternehmen, aufstrebende Marken und Entrepreneure.
Als Matchmaker haben wir den richtigen Space für jede Idee, jedes Budget und jede Zielgruppe.

Unsere Vision ist es, den Offline-Einzelhandel für alle zugänglich zu machen.

Dabei geht’s uns darum, flexibel, einfach und sicher zu sein. Bei jeder Buchung ist außerdem eine kostenlose Versicherung mit dabei.

Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auch auf unserer Pop-Up Community. Wir vernetzten eine täglich wachsende Community, in der ein kreativer Austausch über Pop-Up Stories, Spaces und Trends stattfindet und sorgen somit für Reichweite und Aufmerksamkeit rund um das Thema Pop-Up.

Was sind Ihre Pläne für 2016?

In 2016 wollen wir weiter wachsen, um mehr Pop-Up Stores eröffnen und Projekte umsetzen zu können. Durch jede neue Eröffnung verbessern wir unsere Kompetenz: Die Daten und Erfahrungen der Projekte werden genutzt, um die Erfolgsvorhersage für künftige Pop-Ups zu ermöglichen.

Hier liegt auch der Schwerpunkt unserer nächsten Finanzierungsrunde: Wir wollen stärker in den technologie- und datengetriebenen Ansatz investieren.

Wir wollen den »agilen Retail« auf internationaler Ebene vorantreiben und den Austausch von Städten, Marken und kreativen Ideen für Pop-Up Stores zu fördern.

Die Gründung der Internationalen Pop-Up Allianz in Zusammenarbeit mit fünf europäischen und asiatischen Marktplätze für Pop-Up Stores ist dabei ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Wie sehen Sie allgemein die Entwicklung im Pop-Up Store Markt in Deutschland?

Pop-Up Stores werden bei der Entwicklung des Einzelhandels künftig eine Vorreiterrolle spielen, da wir mit ihnen in der Lage sind Erfolgsvorhersagen zu treffen. Die Frage: Wo funktioniert mein Produkt in der offline Welt am besten, wird immer wichtiger und das Prinzip Pop-Up damit populärer.
Sowohl der stationäre als auch der Online-Handel streben in die physische Pop-Up Welt. Das Ziel sind einzigartige Offline-Experiences, die über das bloße Konsumieren hinausgehen und emotionale Begegnung und Live-Erlebnisse von Produkten ermöglichen.

Das Gespräch führte ich mit Paulina Habben, zuständig für Communications & Community.

GoPopUp Team

Über Go–PopUp

Go–PopUp verbindet Ideen von talentierten Marken, Entrepreneuren und etablierten Brands  europaweit mit außergewöhnlichen Locations, Destinations und Spaces. Die Vision von Go–PopUp ist es, den Offline-Einzelhandel für jeden zugänglich zu machen.

Stefan Hoffmeister
Stefan Hoffmeisterhttps://geistreich78.info
Stefan Hoffmeister arbeitet in den Bereichen Marketing und Fund Raising für Hour of Power, mit Bobby Schuller. Er ist Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK) und Social Media Manager (ILS). Seit Herbst 2012 bloggt er hier auf geistreich78.info.

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