spotcar bringt neuartiges Carsharing ab Juni auf die Straße

Die Fahrzeugflotte des jungen Carsharing-Unternehmens spotcar startet am 2. Juni in Berlin mit 100 Autos vom Typ Opel Adam. Kunden von spotcar können dann überall im Geschäftsgebiet spontan in einen der Lifestyle-Stadtflitzer einsteigen und ihn an jedem gewünschten Ort in der Stadt wieder abstellen. Im Gegensatz zu anderen Anbietern dieses so genannten „Free Floating Carsharing“ wird bei spotcar nach gefahrenen Kilometern abgerechnet und nicht nach Minuten.

spotcar setzt auf Free Float Carsharing

Auf die Frage, warum man sich für dieses Carsharing Modell entschieden hat, teilte mir spotcar mit:

Unserer Ansicht nach hat das Free Floating Modell das größte Marktpotenzial, da es dem Kunden eine hundertprozentige Flexibilität und volle Mobilität garantiert. Unsere Kunden können jederzeit da einsteigen, wo sie ein Fahrzeug in der Nähe finden und dort aussteigen, wo ihr wirkliches Ziel ist – nicht an vordefinierten Stationen. Das ist Luxus pur. Genau diesen Luxus bieten wir dem Kunden, nur eben günstiger als die Wettbewerber. Aus diesen Gründen denken wir, dass Free Floating by spotcar das Modell der Zukunft ist.

Staus und andere unvorhersehbare Wartezeiten haben aufgrund der Abrechnung nach gefahrenen Kilometern keinen Einfluss auf den Fahrpreis. Ab sofort können sich Führerscheininhaber unter www.spotcar.com kostenfrei registrieren. Danach müssen sie sich zur Prüfung von Identität und Fahrerlaubnis lediglich einmalig zur spotcar-Zentrale mitten in Berlin begeben. Geschieht diese Validierung der Nutzerdaten bereits zwischen dem 15. Mai und dem 15. Juni, wird das von spotcar mit 15 Freikilometern belohnt.

„spotcar ist die günstige und sichere Alternative zur Fortbewegung mit dem eigenen Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Außerdem steht spotcar, anders als viele andere Carsharing-Lösungen, auch Fahranfängern in vollem Umfang zur Verfügung“, sagt Michal Schmidt, Geschäftsführer der spotcar GmbH.

Abrechnung nach gefahrenen Kilometern

Zwei Tarife bietet das Startup an: Für Vielfahrer eignet sich der SmartDrive-Tarif, bei dem sie 55 Cent pro Kilometer sowie eine monatliche Service-Pauschale von 5,50 Euro zahlen. Gelegenheitsnutzer wählen eher den EasyDrive-Tarif, der 69 Cent pro Kilometer kostet und keine Service-Pauschale beinhaltet. Für beide Tarife gilt: Wegen des kilometerbasierten Preismodells kann jeder Fahrer mit festem Ziel schon vor Fahrtantritt leicht ermitteln, was seine Tour kosten wird. Umfangreiche Tests haben ergeben, dass das Jungunternehmen im Stadtverkehr bis zu 30 Prozent günstiger ist als andere Anbieter.

Fahrzeugsuche und -reservierung erfolgen über die kostenlose Smartphone-Anwendung für iOS und Android oder auf spotcar.com. Auch darüber hinaus setzt spotcar ausschließlich auf mobile Technologie: Für das Auf- und Abschließen der Autotüren sowie die Dokumentation des Fahrzeugzustandes benötigen Nutzer lediglich ein Nutzerkonto und ein Smartphone mit installierter App des Carsharing Dienstleisters. Nur zur Validierung seiner Daten muss der Kunde nach der Online-Registrierung unter www.spotcar.com persönlich in der Berliner spotcar-Zentrale erscheinen. Um diesen Prozess noch komfortabler zu gestalten, plant spotcar Kooperationen mit lokalen Partnern wie Tankstellen und Hotels. Das genaue Geschäftsgebiet wird spotcar in den kommenden Wochen bekanntgeben.

Das Unternehmen will bereits innerhalb des ersten Geschäftsjahres 30.000 Kunden gewinnen und die Flotte auf 300 Fahrzeuge ausbauen. Wie soll das ambitionierte Ziel in einem bereits stark umkämpften Markt, in Berlin, erreicht werden?

Der Berliner Markt birgt ein enormes Potenzial für Carsharer, mit einer errechneten Reichweite von ca. 180.000 – 200.000 Carsharing-Nutzern. Um den Kunden den größtmöglichen Vorteil bieten zu können, wurde das Konzept auf die Bedürfnisse und Alltagsgegebenheiten (Verkehrsdichte) ausgelegt. Der Fokus liegt somit auf dem Kunden und seiner Mobilität. Primär sprechen wir eine moderne, erlebnisorientierte und technikaffine Zielgruppe an. Ein großer Vorteil ist, dass wir unabhängig von OEMs sind und somit aus eigener Kraft wachsen können. Dies spiegelt sich zum Teil auch in unseren Marketingmaßnahmen wider: Wir setzen vor allem auf performancebasierte und somit effiziente Maßnahmen. Zudem arbeiten wir sehr zahlenfokussiert und werden in Zukunft viel testen, um so die optimalen Kanäle für uns zu finden – eine Vorgehensweise, die auch in anderen Bereichen zu finden ist. Außerdem setzt spotcar neben dem gewöhnlichen Erlösmodell der Fahrtenabrechnung auf innovative Einnahmequellen, die zwar auf dem eigenen Carsharing-System aufbauen, gleichzeitig aber weit über die reine Fahrzeugvermietung hinausgehen.

Nach Berlin wird spotcar in den kommenden fünf Jahren auch in anderen Städten zu finden sein – zunächst sind Filialen in Hamburg, München, Köln und Frankfurt geplant.

alle Rechte vorbehalten von Spotcar

alle Rechte vorbehalten von Spotcar

Die Gründer von spotcar

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Michal Schmidt, CEO – zum Vergrößern Anklicken

Michal Schmidt, 34, ist gelernter Industriemechaniker, Techniker und Trainer für unternehmensinterne Kommunikation. Der gebürtige Pole blickt auf eine fünfzehnjährige Karriere in der Automotive Branche zurück, mit langjähriger Führungserfahrung in der Fertigungsindustrie. Michal Schmidt ist geschäftsführender Gesellschafter (CEO) der spotcar GmbH. Er verantwortet die gesamte Kundenkommunikation sowie das operative Geschäft des jungen Unternehmens.

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Benjamin Krüger, CTO – zum Vergrößern anklicken

Benjamin Krüger, 25, ist studierter Web-Developer, seit 2008 Inhaber von design2be und selbständiger Softwareentwickler im Bereich Web- und Mobile- Applications. Er war unter anderem an Projekten bei BMW und Siemens sowie deutschlandweit am Aufbau von Internet-StartUps beteiligt. Benjamin Krüger ist einer der Gründer und Gesellschafter der spotcar GmbH. In seiner Rolle als Chief Technical Officer (CTO) ist er für die Bereitstellung und Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur verantwortlich.


In München habe ich Zebramobil 1,5 Jahre begleitet, das am Ende wegen mangelnder Finanzkraft, gegen die im Hintergrund von der Automobilindustrie finanzierten Wettbewerber, aufgeben musste. Auch hier wurde auf Free Floating gesetzt. Folglich habe ich bei spotcar nachgefragt, ob man denn Investoren im Hintergrund habe. Immerhin müssen Sie bereits bis Juni, bei 15 Mitarbeitern, erhebliche Personalkosten tragen.

Wir sind überwiegend durch Privatinvestoren finanziert. Der Markt ist definitiv hart umkämpft. Genau aus diesem Grund setzt spotcar zukünftig auch auf innovative und neue Erlösmöglichkeiten, die nicht nur einzigartig sind, sondern auch eine finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit sowie technischen Vorsprung bieten.

Bis dato ist das Ganze noch recht vage und man darf gespannt sein, ob sich das neue Angebot, gegen die bereits vorhandenen Platzhirsche durchsetzen kann…

Update 06.06.2014:

Vor einigen Tagen hat uns folgende Meldung von Michal Schmidt erreicht:

Momentan befindet sich spotcar in einer Phase, in der alle Prozesse besonders gründlich geprüft und bei Bedarf optimiert werden. Dies gilt vor allem für die technischen Aspekte, da die Nutzung der Fahrzeuge anders als bei anderen Anbietern ausschließlich per spotcar-App auf dem Smartphone gesteuert wird. Das spotcar-Team braucht nun noch etwas mehr Zeit, um auf dieser Grundlage genau das ausgereifte CarSharing-Prinzip und unvergleichliche Fahrerlebnis anbieten zu können, das spotcar einmal ausmachen soll. Aus diesem Grund ist spotcar leider gezwungen, den Starttermin auf den 21.08.2014 zu verschieben.

Natürlich können sich Führerscheininhaber auch weiterhin unter www.spotcar.com registrieren und die Anmeldung anschließend in unserem Flagshipstore in der Bismarckstraße 4 abschließen.

Für alle, die sich bei spotcar noch nicht angemeldet und im Flagshipstore legitimiert haben lassen, verlängern wir unsere Aktion bis zum 21.08.2014: 0 EUR Anmeldegebühr statt 29,90 EUR plus 15 Freikilometer für die ersten 1.000 Neukunden.

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