Pop Up Shops: Wird BRICKSPACES das deutsche Storefront?

Deutschlands Innenstädte, Einkaufszentren und Immobilienbesitzer brauchen neue Konzepte! Eine Möglichkeit sind sog. Pop Up Shops, die zur temporären Nutzung zur Verfügung stehen. Getreu dem amerikanischen Vorbild Storefront starten zwei deutsche Gründer BRICKSPACES (früher: Rocket Spaces).

Rocket SpacesPhilip Schur und Giannis Paraskevopoulos beginnen, seit Mai, von ihrem Firmensitz in Essen einen Online-Marktplatz für die Vermittlung von Pop Ups aufzubauen.

Pop Ups sind flexibel. Ob nur einen Tag, eine Woche oder mehrere Monate nutzbar. Pop Ups sprießen einfach aus dem Boden! Egal, ob in leerstehenden Verkaufsräumen, Lagerhallen, Friseursalons oder nur teilweise genutzten Räumen jeglicher Art, überall wo jemand ein wenig Platz hat, kann ein Pop Up-Store entstehen.

Warum und für wen Pop Up?

Für Pop Upper stellt ein Pop Up erstmal eine Möglichkeit dar, mit geringem Risiko eine Idee zu erproben, Standorte zu testen, saisonbedingte Interessen zu bedienen oder das Geschäftsmodell (temporär) zu erweitern. Dies kann vor allem für Online-Händler interessant sein. Das geringe Risiko resultiert vor allem aus der individualisierten Mietdauer und den somit sehr überschaubaren Kosten.

Auch für Vermieter gibt es eine Reihe von Vorteilen und Argumenten, die für einen Pop Up in ihren Räumlichkeiten sprechen. Vor allem aber ist das Inserat an sich kostenlos und auch alle weiteren Leistungen, die folgen. Somit entstehen weder Aufwand noch Kosten, dennoch bietet sich die Möglichkeit zusätzliche Einnahmen zu generieren

Generell bietet eine temporäre Vermietung gerade, aber nicht nur, bei Leerstand immer die Möglichkeit zusätzlich Geld zu verdienen. Selbst, wenn es auf Dauer ein langfristiger Mieter werden soll, kann in der Zwischenzeit mit einem Pop Up Geld verdient und vor allem der Raum promotet werden!

Die Gründer von BRICKSPACES

Die Gründer von BRICKSPACES

Aktuelles Angebot und Zukunft von BRICKSPACES

Wer sich einen Überblick zum aktuellen Angebot von BRICKSPACES verschaffen möchte, kann dies entweder auf der Homepage oder bei Pinterest tun. Das Bildernetzwerk eignet sich natürlich ideal um Architektur und Räumlichkeiten visuell zu vermarkten. Die Pop Ups wurden auch gleich als Pinterest Map angelegt, so dass man sich sofort einen guten Überblick der geografischen Umgebung machen kann.

Aktuell werden 10 Spaces angeboten, wobei die Zahl von Woche zu Woche steigt.

Wer BRICKSPACES persönlich kennen lernen möchte, kann dies am 06. September auf der Startup-Night in Berlin machen, wo die Gründer mit einem Stand präsent sind. Nachdem bisher auf Bootstrapping, also Eigenfinanzierung, gesetzt wurde, wäre man für eine Finanzierung offen. Wobei es nicht nur um monetäre Unterstützung, sondern auch um Kontaktaufbau und Wissenstransfer handeln sollte – was eher in Richtung eines Accelerators oder Inkubators geht.

Letzte Aktualisierung: 06:59:27 – 2016-02-11

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