News: SafeCharge erwirbt 5 Prozent an der FinTech Group AG

Heute Morgen erreicht uns eine weitere Neuigkeit aus dem Fintech und Payment, die wir ad hoc für unsere Leser veröffentlichen wollen: Die FinTech Group AG und SafeCharge International Group Limited haben eine Vereinbarung zur strategischen Kooperation unterzeichnet. Das Ziel ist es, Kunden von SafeCharge unter anderem umfassende Banking-Leistungen, mobile Zahlungsmöglichkeiten und Debit-Karten anzubieten.

FinTech Group führt Kapitalerhöhung durch

Um die langfristige, strategische Absicht zu unterstreichen, erwirbt SafeCharge eine 5- prozentige Beteiligung an der FinTech Group AG mit der Möglichkeit den Anteil zu erhöhen. Vorstand und Aufsichtsrat der FinTech Group haben dafür eine Kapitalerhöhung um 810.000 neue Aktien zum Preis von 12,45 Euro pro Aktie genehmigt. Das Gesamtvolumen der Kapitalerhöhung beträgt somit rund 10,1 Millionen Euro. Die neuen Mittel stärken das Eigenkapital der FinTech Group und werden hauptsächlich für den Transformations- und Wachstumsprozess zum führenden europäischen Anbieter innovativer Technologien im Finanzsektor verwendet.

  • Kapitalerhöhung im Wert von mehr als 10 Millionen Euro
  • Investition unterstreicht geplante strategische Kooperation

„Dank unserer technologischen Expertise und Vollbanklizenz können wir es SafeCharge ermöglichen, schnell das europaweite Geschäft mit umfassenden Banking-Innovationen für ihre Privat- und Firmenkunden auszubauen“, sagt Frank Niehage, CEO der FinTech Group.

„Das Service- und Produktangebot von SafeCharge wird durch die strategische Partnerschaft mit der FinTech Group gestärkt. Die Kooperation ist ein weiterer Schritt, um eine neue Generation von Finanz- und Zahlungsdienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt zu entwickeln“, sagte David Avgi, CEO von SafeCharge. „Unser Geschäft erstreckt sich zusehends in neue Länder, Verticals und Dienstleistungen, was unsere Marktdurchdringung im Zahlungsverkehr vergrößert.“

SafeCharge International Group Limited ist ein weltweiter Anbieter von Services in den Bereichen Zahlungsverkehr, Technologie und Risikomanagement im Online und Mobile Geschäft. SafeCharge ist seit 2007 nach dem Payment Card Industry Data Security Standard („PCI-DSS“) Level 1 zertifiziert und an der Londoner Börse AIM gelistet. Die hundertprozentige Tochter, SafeCharge Limited, ist eine von der Zentralbank von Zypern regulierte Electronic Money Institution sowie ein erstrangiges Mitglied von MasterCard Europe und Visa Europe. Die SafeCharge Gruppe ist in Großbritannien, Zypern, Bulgarien, Israel, Deutschland, Österreich und Irland tätig.

Über die FinTech Group AG

Gruppenweit werden aktuell rund 200.000 eigene Privatkunden sowie Assets under Administration von rund 4,8 Milliarden Euro betreut. Zu den Kernmarken im B2C-Geschäft gehört die flatex als führender Online-Broker in Deutschland und Österreich. Im Bereich B2B bietet die Tochterfirma CeFDex GmbH Kreditinstituten und Wertpapierdienstleistungsunternehmen einen Zugang zum weltweiten elektronischen Handel mit CFDs.

Im März 2015 hat die FinTech Group die Mehrheit an der XCOM Gruppe erworben, einem der erfolgreichsten Software- und Technologieanbieter für Finanzdienstleister. Die XCOM-Tochter biw AG besitzt die Erlaubnis zum Erbringen von Bankdienstleistungen (sogenannte „Vollbank“) und ist zudem Mitglied im Bundesverband deutscher Banken e.V. sowie teilnehmendes Institut am Einlagensicherungsfonds.

Zukünftig sollen der B2C- und der B2B-Bereich gleichmäßig zum Wachstum der FinTech Group beitragen. Im B2B- Geschäft bestehen große Wachstumschancen aufgrund der strukturellen Umbrüche in der deutschen und europäischen Finanzdienstleistungsindustrie.

Alle Tochtergesellschaften der FinTech Group sind mit eigenen Strategien und Marken in Deutschland und Österreich tätig. Die Expansion einzelner Firmen in weitere europäische Märkte ist in Vorbereitung. Die FinTech Group übernimmt als Holding für die Tochtergesellschaften zentrale Aufgaben. Die hierdurch erzielte Effizienzsteigerung führt zu niedrigeren Kosten in der Konzernstruktur und zu einem höheren Ertrag für Aktionäre.

Positive Geschäftsentwicklung in 2015

Anfang Mai konnte ein Turnaround im ersten Quartal vermeldet werden:

Im ersten Quartal erzielte die FinTech Group nach vorläufigen Zahlen im Konzern vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) einen Gewinn von 2,62 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: Verlust 0,81 Millionen Euro). Die Assets under Administration stiegen per Ende März 2015 im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 28 Prozent auf 4,78 Milliarden Euro (31. März 2014: 3,74 Milliarden Euro). Sowohl flatex als auch CeFDex profitierten von der Volatilität der Märkte und erhöhten die Zahl ihrer Wertpapiertransaktionen in Summe um 31 Prozent auf 2,14 Millionen (Vorjahreszeitraum: 1,64 Millionen).

Das Geschäftsjahr 2014 schloss der Konzern insbesondere aufgrund der geplanten Anlaufkosten für die Aktionärsbank sowie Transformationsaufwendungen erwartungsgemäß negativ ab. Operativ fiel im Gesamtjahr 2014 nach vorläufigen Zahlen ein Fehlbetrag (EBITDA) von 7,99 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: Gewinn 0,49 Millionen Euro) an. Nach Steuern lag der Verlust 2014 bei 7,59 Millionen Euro (Vorjahr: Verlust 0,37 Millionen Euro).

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