Mobile Payment und Mobile Ordering in der Gastronomie vor Durchbruch?

Starbucks, Mc Donald’s und jetzt auch das mit mehreren US$ 100 Mio. bewertete Start-up Square verändern wie wir Essen, Snacks oder Kaffee bestellen und bezahlen. Doch dies ist keine rein US amerikanische Angelegenheit, denn bereits im Januar 2013 testete opentabs erfolgreich in München das Bestellen und Bezahlen per App und gab letzten Herbst den Startschuss für die Markteinführung. Seither wurden tausende Transaktionen verarbeitet.

Kürzlich erst veröffentlichte Bain & Company eine Umfrage, nach der die Deutschen dem mobilen Bezahlen skeptisch gegenüber stehen. Die Zahlen der Münchner Gastronomie Payment App sprechen eine andere Sprache: Schließlich wurden über die mobile Anwendung opentabs bereits über 14.000 Transaktionen (über 3100 alleine im Februar) mit einem ø Warenkorb von €7,4 abgewickelt.

Entscheidend für den lokalen Erfolg ist eine wichtige Tatsache, die auch Starbucks zum erfolgreichsten mobile payment Anbieter mit 4 Mio Transaktionen wöchentlich macht: Dem Nutzer muss ein echter Mehrwert geboten werden, um den Schritt der mobilen Zahlung zu gehen. opentabs bietet diesen Mehrwert durch die Freiheit das „Wo“ und „Wann“ der Bestellung über die App frei zu wählen. Diese nur durch die App gebotene Unabhängigkeit von den Abläufen und Einschränkungen vor Ort im Betrieb macht die Anwendung bei den Nutzern so beliebt. Mit opentabs wird die Wartezeit verkürzt oder gar völlig abgeschafft; im Restaurant der Bedienprozess beschleunigt. In zahlreichen Filialen der San Francisco Coffee Company, Kaimug, dean&david und vielen mehr wird opentabs bereits angeboten – und wöchentlich kommen neue Lokale hinzu.

Optenabs mit neuen Partnern und internationaler Rollout

Seit unserem letzten Bericht konnte opentabs eine Reihe neuer Partner präsentieren:

  • KAIMUG, traditionelle thailändische Garküche, testet seit Februar in einer hoch frequentierten Lage, mitten in München, das Mobile Payment via App
  • Die Kassensoftware Gastware bietet Schnittstelle zu opentabs. Vom Kassenspezialist aus Korbach sind ca 1.000 GASTWARE Kassen in DACH im Einsatz, die über die Schnittstelle von opentabs an das innovative Bestell- & Bezahlsystem opentabs angebunden werden können.
  • gastronovi GmbH & Co. KG bietet opentabs Schnittstelle. gastronovi Office ist eine Softwarelösung in der Cloud, die in verschiedenen Bausteinen die kompletten Prozesse in der Gastronomie abbildet. Dabei ist keine Installation einer lokalen Software mehr nötig, sondern alle Daten sind zentral und sicher auf Servern in deutschen Rechenzentren abgespeichert und damit zu jeder Zeit und von überall erreichbar. Es reicht ein normaler Browser, um die komplette Software inkl. der Verarbeitung von Bestellung von opentabs zu nutzen.
  • ADDIPOS Kassen bieten ebenfalls Integration von opentabs an. Die Bestellung wird automatisch in der ADDIPOS Kasse gebucht, boniert und bezahlt. ADDIPOS ist seit über 16 Jahren in der Welt der Kassen zu Hause. Das inhabergeführte Unternehmen, mit Sitz in Saarbrücken und Berlin, ist Marktführer in der Entwicklung des branchenübergreifenden Kassensystems. Ob Gastronomie, Bäckerei, Hotel oder Hanel die ADDIPOS Kasse ist in jeder Branche zu Hause.

Mit einigen Partnerunternehmen ist nach München ein Rollout in Berlin, Hamburg, Stuttgart, sowie in die Schweizer Städte Luzern, Basel und Zürich geplant.

Mobile Payment in der Gastronomie

In der Gastronomie zeigen Beispiele anderer großer Fast Food Ketten die Richtung im Mobile Payment:

In Frankreich hat Mc Donald’s nach einem Test in ca. 40 Filialen den ø Bestellwert um 20% steigern können und rollt die McDonald’s App dort in 1200 Standorten aus. Neben Starbucks hat auch Chipotle bereits eine Bestell- und Bezahlapp im Angebot und erst letzte Woche kündigte der Bezahldienstleister Square die Einführung seiner Bestellapp „pickup“ an. Locationinsider schreibt dazu:

Square hat mit Pickup eine neue App vorgestellt, die das Bestellen und Abholen von Essen vereinfachen soll. Nutzer können über die derzeit in den USA in der Betaphase befindliche App bestellen, bezahlen und das Essen zu einem späterem Zeitpunkt abholen. Android- und iOS-Nutzer können den Service in San Francisco – zum Beispiel bei Lunch Geek – bereits testen. Im Vergleich zu anderen Bestell-Apps, ist das Menü durch die Zusammenarbeit zwischen Restaurant und Square bereits im System integriert. Die App wird nach dem Launch aller Vorraussicht nach kostenlos zur Verfügung stehen, da das Mobile-Payment-Startup vor allem an den Transaktionen verdient.

Elacarte.com The Presto Table

Elacarte.com The Presto Table

Eine andere Innovation in Form eines Bestell Tablets hält in den Familienrestaurants von Applebee’s Einzug. Die Kette kaufte 100.000 Stück und stattet damit seine Filialen aus.

Gleich drei Funktionen will man darüber abwickeln: Speisekarte, Bestellung und Bezahlung. Obendrein sollen Videospiele geladen werden. Applebee’s, Nordamerikas größte Casualdining Kette, folgt Chili‘s, diese Wettbewerbsmarke hat in Eigenregie-Restaurants die neue Technik bereits im Einsatz. (Quelle: cafe-future.net)

Dass es bei der Digitalisierung in der Gastronomie nicht nur um den Einzug von technologischen Trends geht, sondern um knallharte Umsatzsteigerung ist jedoch auch klar:

Die Tests in 50 Applebee’s-Restaurants haben ergeben, dass die Verkäufe von Vorspeisen und Desserts signifikant steigen- eine erfreuliche Begleiterscheinung der neuen Technik. Zu dem größten Nutzen für die Gäste jedoch gehöre, dass sie jederzeit bezahlen können und am Schluss des Restaurant Besuchs nicht auf ihre Rechnung warten müssen. (Quelle: cafe-future.net)

Verwendet werden spezielle Restaurant Tablets, der Marke presto. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Somit setzt sich die Idee zur eigenständigen Bestellung auch in Restaurants mit Bedienkonzept durch. Jedoch setzt opentabs auf die kostengünstige Alternative: Jedermann ist heutzutage mit dem Smartphone unterwegs und kann bei installierter App, nach dem QR Code Scan, ganz bequem seine Bestellung am Tisch ordern. Der Gastwirt spart sich hohe Investitionskosten und der Kunde braucht nicht viele verschiedene Apps, sondern kann die eine für eine Vielzahl an Restaurants nutzen.

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