Jack Wolfskin CEO zeigt Impulse für den Handel von morgen

Im Rahmen des ersten etailment summits #ets2013, in Berlin, hielt der CEO von Jack Wolfskin, Michael Rupp, einen spannenden und aussagekräftigen Vortrag über den Handel von morgen.

Ich nehme hier einen kurzen Austausch auf Twitter zum Anlass seine wichtigsten Aussagen nochmals zusammen zu fassen:

gefolgt von:


Den Anfang machte diese Meldung von Alexander Graf. Auf meine Erwiderung

bekam ich folgende Antwort

Zum Schluß noch das von Albert Pusch

 

4 Grundthesen zum Handel von morgen

  1. Die bereits eingesetzten Veränderungen im und für den Handel sind nicht aufzuhalten
    Nicht Lethargie und Lähmung sind gefragt, sondern pro-aktives Handeln
    Die Zukunft birgt auch Chancen, die durch den Aufbau interner Kompetenzen genutzt werden können
  2. Konsumenten kaufen online, weil sie dort ein besseres Einkaufserlebnis als offline erfahren
    Es muss ein tiefgreifendes Verständnis für die Zielgruppe von morgen entwickelt werden
    Finden Sie hochwertige Plattformen, die den (hohen) Serviceansprüchen des vernetzten und informierten Kunden entsprechen
  3. Der stationäre Handel muss neue Wege gehen, um attraktiv zu bleiben – Anmerkung: vielfach wahrscheinlich schon „um wieder attraktiv zu sein“
    Machen Sie Ihre (vorhandenen) Verkaufsflächen zu (echten) Erlebnisflächen)
  4. Marken müssen Strategien entwickeln, um in der neuen Realität Kunden zu binden
    Nur wer es schafft in allen Kanälen konistent und glaubwürdig aufzutreten wird seinen Status als Topmarke behalten können!

Gerade der letzte Punkt zielt darauf ab, dass Markenhersteller, viel mehr als früher, herausgefordert sind den Handel in der Produktpräsentation und der Schaffung eines Erlebnischarakters zu unterstützen. Zudem wird meines Erachtens die Entwicklung von Flagshipstores und Premium Läden, die direkt von den Herstellern betrieben werden, weiter gehen – nur dort haben sie die absolute Gestaltungsfreiheit und -hoheit ein für den Kunden unvergleichliches und unvergessliches Markenerlebnis zu schaffen.

Der stationäre Handel muss neue Wege gehen

  • Der stationäre Handel hat eine Zukunft im Rahmen einer Erlebniswelt. Der Kunde geht nicht mehr „shoppen“, sondern „in die (Innen)Stadt um zu (erleben)“.
  • Diese Neuausrichtung sollte organisatorisch und kommunikativ mit den anderen Vertriebskanälen (Katalog, Online, mobile, …) verzahnt werden.
  • Dem Kunden nicht nur möglichst überall und  jederzeit Kontaktwege anbieten, sondern ihm auch die Marke erlebbar machen.

Zur Aussage der flexiblen Touchpoints verweise ich auf meinen Artikel „Vom eCommerce zum Everywhere Commerce – Trends 2013„.

 

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