insideAR Konferenz 2013 – Rückblick

Am Donnerstag und Freitag fand die insideAR Augmented Reality Konferenz, in München, in der kleinen Olympiahalle statt.

bei Augmented Reality darf Google Glass nicht fehlen

Vuzix Smart Glasses

Für Vuzix Smart Glasses waren Dan C. Cui und David Lock, Director of Operations EMEA Region Vuzix Europe Ltd, auf der insideAR vertreten.

IKEA nutzt Augmented Reality zur Anreicherung seines Print Kataloges

Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag: Augmented Reality: IKEA App ermöglicht virtuelle Möbel Platzierung

Volkswagen setzt mit MARTA AR zur Verbesserung der Servicequalität ein

Prof. Dr. Walter Schreiber im Interview, der in einer Keynote auch die Entwicklungsschritte bis zum heutigen MARTA Programm ausführlich darstellte. Zentral vielleicht seine Aussage, dass man schon lange visionäre Ideen zum Einsatz der Technik hat, aber bis dato noch nicht die passende Hardware zur Umsetzung zur Verfügung stand. Mit der rasanten Entwicklung von Tablet, Smartphone und Wearable Technology man aber nun hoffe, dass praktikable Konzepte umgesetzt werden können.

Er führte plastisch an, dass noch vor wenigen Jahren ein Servicemitarbeiter hätte Hardware mit bis zu 2kg tragen müssen, was sich folglich in der Praxis nicht sinnvoll einsetzen ließ.


weitere Informationen finden Sie hier: Metaio und Volkswagen starten MARTA – Augmented Reality Serviceunterstützung

Die Stärke des Volkswagen Konzerns zeigte auch Audi.

Audi eKurzinfo

Erleben Sie den Funktionsumfang Ihres Audi mit Hilfe von Augmented Reality (AR) in einer neuen Dimension. Mit der Audi eKurzinfo lernen Sie Ihr Fahrzeug besser kennen und verstehen.

Audi Emblem

Aktuell steht diese Applikation nur für die Modelle Audi A1, Audi A3 und Audi S3 (ab Modelljahr 2012) zu Verfügung.

überhaupt waren die deutschen Automobilhersteller stark vertreten, wie das nächste Video von Mercedes zeigt.

In car augmented reality Mercedes-Benz

Mercedes SternIn einem R-Klasse Mercedes konnte man einen 8km Rundkurs, um das Olympiagelände, abfahren. Gezeigt wurden zwei mögliche Szenarien: für den Fahrer und den Beifahrer.

  • Fahrer:
    Über einen Bildschirm werden dem Fahrer nicht nur klassische Navigationselemente, die auch nicht als grafische Ansicht, sondern direkt von einer Frontkamera kommen, angezeigt, sondern AR Inhalte. Z.B. Hausnummern, die oft nicht im Blickfeld des Fahrers liegen. Oder über farbliche Kennzeichnungen, Geschwindigkeitsbeschränkungen.
  • Beifahrer und Rücksitze:
    Es werden Informationen, wie Points of Interests, über Wikipedia, Einkaufsmöglichkeiten, Parkplätze und vieles mehr angeboten. Während der Fahrt werden kleine Buttons auf dem Bildschirm eingeblendet, die sich anklicken lassen, um weitere Informationen zu erhalten. So kann man z.B. bei Klick auf ein Geschäft, Angebote, Rabattaktionen, Kontakdaten, usw. sehen.

Hierzu noch ein Interview mit Markus Hammori, Teamleiter Vorentwicklung Instrument Cluster, Daimler AG, und Hannes Schleeh.

Weitere Video Beiträge finden sich auf dem YouTube Kanal von Hannes Schleeh.

Persönlich habe ich noch folgende Unternehmen kennen gelernt:

  • Stoll. von Gati – die die Villeroy & Boch AR App präsentiert haben
  • appear2media – Full Service Augmented Reality Anbieter, für mobile Crossmedia Lösungen
  • pixelbug – We are the crazy ones…we are a passionate group of engineers, developers and creative artists that bridge the gap between advanced technologies and business
  • ViewAR – die Macher namhafter Apps von Butlers, Kare oder Steinway & Sons

Die hohe Medienresonanz auf die Veranstaltung zeigte u.a. auch ein Bericht des bayerischen Rundfunks.

Augmented Reality, kurz AR, ist der englische Fachbegriff für die Kombination der Realität mit der virtueller Welt. Dabei nimmt eine Kamera zum Beispiel in einem Smartphone oder einem Tablet-Computer die reale Welt auf und eine Software ergänzt virtuelle Objekte. Auf der Messe Inside AR in München wurde klar: Der Boom der Technik beginnt gerade erst.

Letzte Änderung: 07:10:55 – 2016-09-28

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