geistreich News: SHOP USABILITY AWARDS, Alibaba, Zalando

Die letzte Woche endete rasant und mit einer Fülle an Informationen und Ereignissen. Die wichtigsten greifen wir in unseren geistreich News auf.

shoplupe vergibt SHOP USABILITY AWARDS 2014

Am Abend des 18.9.2014 wurden im Rahmen der K5 Konferenz in München die Sieger des Shop Usability Awards 2014 ausgezeichnet. Der Award wurde dieses Jahr zum siebten Mal verliehen. Der Champion des Abends war tennis-point.de, der als Gesamtsieger hervor ging. Die begehrte Trophäe wurde von Johannes Altmann – dem Initiator des Awards überreicht.

Die Kategoriesieger des Shop Usability Award 2014 sind:

  •  B2B: gastro24.de
  • Essen & Trinken: butch.de
  • Freizeit, Hobby & Haustier: zooroyal.de
  • Hardware, Software & Unterhaltungselektronik: saturn.de
  • Haushalt, Heimwerk & Garten: gartenmoebel.de
  • Mode: burlesque-dessous.de
  • Möbel & Wohnen: design3000.de
  • Special Interests: koffer-direkt.de
  • Spielwaren & Kids: tambini.de
  • Sport & Outdoor: tennis-point.de
  • Uhren, Schmuck, Geschenke & Lifestyle:  donkey-products.com
  • Wellness, Beauty & Gesundheit: lensspirit.de

Alibaba startet rasant an der Börse

Der Börsengang des chinesischen Online-Händlers Alibaba hat alle Erwartungen übertroffen. Die Aktie startete am Freitag mit einem Kurs von 92,70 Dollar, 36 Prozent über dem Ausgabepreis. Der hatte 68 Dollar pro Aktie betragen. Im Anschluss nahm er sogar Kurs auf die 100-Dollar-Marke.

Die Chinesen sind Vorreiter einer großen Kräfteverschiebung im weltweiten Online-Handel. In Schwellen- und Entwicklungsländern entdecken Milliarden neuer Nutzer – und damit auch Käufer – das Internet. Alibaba, der indische Online-Händler Flipcart oder die Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet, die bald auch an die Börse geht, machen in diesen Regionen verstärkt US-Schwergewichten wie Amazon und Ebay Konkurrenz.

Bei Alibaba ist es schon die schiere Größe des chinesischen Marktes, die den Börsenneuling zu einem Riesen macht – und die Fantasie der Investoren entfesselt. Rund 279 Millionen Käufer in seinen Online-Handelsplätzen führte Alibaba zuletzt in dem Börsenprospekt auf. Das ist an sich schon gewaltig. Das noch unerschlossene Potenzial lässt diese Zahl aber klein aussehen. Von den 1,35 Milliarden Chinesen ist erst weniger als die Hälfte im Internet und erst gut 300 Millionen kaufen online ein. (mehr bei Focus)

Viele Bilder und ein kurzes Video der Aftershow Party gibt es bei re/code.

Neues zum Zalando Börsengang

Zalando und die Highlights aus dem Börsenprospekt gibt es bei Exciting Commerce und carpathia zu lesen. Thomas Lang liefert einen tieferen Einblick zu den finanziellen Eckdaten und Markteinschätzungen.

Mit seinem für den 1. Oktober geplanten Börsengang will der Mode-Versender Zalando bis zu 633 Millionen Euro einnehmen. Das wäre weniger als von Beobachtern ursprünglich erwartet. Sie hatten mit einem Emissionsvolumen im Wert von 750 Millionen Euro gerechnet. Der Ausgabekurs der Zalando-Aktie soll zwischen 18 ud 22,50 Euro liegen.

Wie der Versandhändler mitteilt, will er einen Unternehmensanteil von 11,3 Prozent an die Börse bringen. Der Gesamtwert des Unternehmens würde sich auf dieser Basis auf 5,6 Milliarden Euro belaufen. (Björn Greif für ZDNet)

Tesla-Chef Elon Musk glaubt an selbstfahrende Autos

Die Technologie für das erste komplett selbstfahrende Auto dürfte nach Einschätzung von Tesla-Chef Elon Musk schon in fünf bis sechs Jahren verfügbar sein. Dann ließe sich ein Fahrzeug bauen, das das Sicherheitsrisiko für die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer deutlich reduziert.

In den nächsten sechs Jahren würden diese selbstfahrenden Autos „mit 10 Mal sicherer sein, als wenn eine echte Person [das Steuer führt]“, sagte Musk im Interview mit dem Wall Street Journal. Sobald die Technologie verfügbar sei, düfte es jedoch noch mehrere Jahre dauern, um die regulatorischen Hindernisse aus dem Weg zu räumen.

Kurznachrichten

  • Nachdem wir am Freitag über den erfolgreichen Start von Projekt Collins und die beginnende TV Werbung berichtet haben, war Tarek Müller noch bei der K5 Konferenz on Stage. Dort verkündete er eine Umbenennung der doch etwas verwirrend bezeichneten Apps in „Inspirationen“ und eine stärkere Einbindung derselben in Widgetform auf Webseiten. (Exciting Commerce)
  • Amazon könnte laut Analysten 50 Millionen Prime Mitglieder haben – berichtet re/code
  • Amazon rückt von Forderung nach höheren Rabatten von Buchverlagen ab. Einem Bericht zufolge kommt Amazon den Verlagen nun wieder entgegen und ist offenbar bereit, sich mit weniger als 40 Prozent zufriedenzugeben sowie Verträge über bis zu vier Jahre statt wie bisher nur für ein Jahr abzuschließen. Das würde die Planungssicherheit der Verlage erhöhen. heise.de

Letzte Änderung: 06:09:44 – 2017-04-27

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