Foxconn setzt in Zukunft auf Foxbot Roboter zur iPhone Montage

Nicht nur Amazon, mit seinen Drohnenplänen, und Google, mit Investitionen in humanoide Roboter und Drohnen, setzen auf Zukunftstechnologien. Foxconn, seines Zeichens einer der weltweit größten Technologieproduzenten, nicht nur für Apple, sondern auch für weitere Hersteller, will nun Foxbot Roboter in die Produktion integrieren.

Der CEO des Foxconn-Mutterkonzerns Hon Hoi Precision Industry, Terry Gou, hat kürzlich auf einer Shareholder Sitzung verkündet, dass die Fertigungsstraßen demnächst mit bis zu 10.000 Robotern ausgestattet werden soll. Sie befinden sich in der finalen Test-Phase. Diese kosten zwischen 20.000 und 25.000 US-Dollar und fertigen im Schnitt bis zu 30.000 Geräte. Hinzu kommen die laufenden Kosten für die Wartung. Bei Einsatz der geplanten Menge würde man so eine Kapazität von 300 Millionen Smartphones erreichen. Foxconn produziert technische Geräte auch für Microsoft, Sony, BlackBerry und Nintendo. Bereits 2011 gab es eine Ankündigung, dass man bis 2014 eine Million in der Produktion einsetzen will – offensichtlich konnte dies nicht erreicht werden.

Parallel dazu hat Foxconn zuletzt seine Belegschaft um 100.000 auf 1,3 Millionen Mitarbeiter vergrößert. Bereits dazu hieß es, dass es sich um Vorbereitungen für die neue iPhone 6 Montage handeln soll. Die Produktion soll sich zu 70 % auf Foxconn und zu 30 % auf die taiwanesische Pegatron Corp aufteilen.

Während bisher nur die iPhone Batterieherstellung stark automatisiert war, wollte auch Apple, laut dem Börsenbericht aus dem Vorjahr, bis zu 10,5 Milliarden US Dollar in die technische Verbesserung der Lieferkette investieren.

Neben einer langfristigen Kostensenkung, auch das Lohnniveau in China steigt immer weiter, bedeuten die Roboter auch eine höhere Sicherheit und Qualität in der Produktion. Bei den Vorgängermodellen gab es bei einzelnen Chargen zum Teil kleinere Mängel. Insgesamt zeigt sich der verstärkte Trend zu Automatisierung und Technisierung in allen Lebensbereichen.

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