Einheitliche Namensgebung und Rechtsform: aus Antevorte wird Collins

Die Otto Group schafft Klarheit in Ihrem viel beachteten Fashion Pure Player Startup: Die „ANTEVORTE GmbH & Co. KG“ wird umfirmiert in die „Collins GmbH & Co. KG“.

Ein Blogpost von gestern verkündet die frohe Nachricht und erklärt den Hintergrund der Namensgebung:

Benannt ist unser Projekt nach dem US-Ökonom Jim Collins, der seine Stanford-Professur im Bereich Management gegen ein eigenes Institut eintauschte, das er in seiner ehemaligen Grundschule hochzog. Heute ist er Beststeller-Autor mit angenehm ruhigen Thesen zu der Innovationskraft von Unternehmen. Demut, Disziplin und Werte kommen neben Kreativität sehr häufig darin vor. Der Arbeitstitel ist in einem der frühen Treffen zu unserem Projekt mit dem Management der Otto Group entstanden. Jim Collins’ Gedanken sind natürlich Ideale. Sie helfen aber durchaus, wenn man knietief im Operativen steckt, den Kopf zu heben, um wieder auf das Ganze zu schauen.

Wissenswertes zu Jim Collins

James C. „Jim“ Collins ist am 25. Januar 1958 in Aurora Colorado geboren.

Von 1988 bis 1995 lehrte Jim Collins als Professor für Entrepreneurship an der Stanford University, wo er von den Studierenden zum „outstanding teacher“ gewählt wurde. Allerdings stand er im Konflikt mit den Rahmenbedingungen der Universität. Deshalb gründete er 1995 in seinem ehemaligen Grundschulgebäude in Boulder (Colorado) ein Zentrum für Managementforschung, welches er bis heute erfolgreich führt. (Wikipedia)

Offizielle Webseite von Jim Collins.

Jim Collins Thesen

Interessant im Hinblick auf den neu entstehenden Internt Pure Player aus Hamburg sind einige Thesen, von Jim Collins:

  • „Erst wer, dann was“: Erfolgreiche Unternehmen sollten zuerst ein funktionierendes und starkes Team (wer) aufbauen, bevor dieses Team eine Strategie (wie) entwickelt. Den Gedanken des internationalen Teambuilding kommuniziert die Collins GmbH sehr stark nach außen. Lesen Sie hierzu auch den Blogpost: A different cultural code
  • Das Igelprinzip geht von drei Grundfragen aus:
    Was ist unsere wahre Passion?
    Worin können wir die Besten werden?
    Was ist unser wirtschaftlicher Motor?
    Wenn man in seinem Kerngeschäft nicht der Beste werden kann, kann das Kerngeschäft nicht die Basis des Igel-Prinzips bilden.
    Der Igel ist nicht schlau und in allen Bereich zu Hause und tätig wie der Fuchs. Das Igel-Prinzip ist einfach und glasklar. Strategie ist im Grunde keine Frage mehr. Die Reaktion ist klar: bei Gefahr: Einrollen. Alles was nicht zum Igel-Prinzip passt, wird einfach nicht gemacht.
  • Der Realität ins Auge blicken
    Die unternehmerischen Entscheidungen sollen auf vorhandenen Erfahrungen, Daten und Fakten beruhen.
    Steht am Anfang die ernsthafte Anstrengung, die Wahrheit über die momentane Situation herauszufinden, ergeben sich die richtigen Entscheidungen oft von selbst. Es ist unmöglich, die richtigen Entscheidungen zu treffen, ohne die Fakten zu berücksichtigen.

Wenn Sie mehr zu den Thesen und Handlungsempfehlungen lesen möchten hier eine Buchempfehlung:

Jim Collins. Der Weg zu den Besten. Verlag: Dtv (November 2003). ISBN-13: 978-3423340397

Erst gestern gab es Neues zum abgelaufenen Geschäftsjahr der Otto Group. In der entsprechenden Meldung wurde auch auf das Projekt Collins Bezug genommen:

Im Investitionssegment der Pure Player kündigt Hillebrand unter anderem den Start von „Collins“ an, ein Online-Ökosystem für junge, Fashion-affine Frauen mit mehreren Spezialshops. Offizieller Launchtermin ist der 5. Mai.

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