E-Commerce-Portal von Skrill und Microsofts 4Afrika Initiative startet

Microsoft 4Afrika und Skrill haben eine Marketing-Partnerschaft abgeschlossen: ab Dezember 2014 verbindet Skrills kostengünstiges und transparentes Online-Bezahlsystem das neue E-Commerce-Portal Tausende von Händlern mit afrikanischen Kunden.

Partnerschaft zwischen mobilen Zahlungssystemen, Netzbetreibern und Händlern

Diese neue Partnerschaft zwischen mobilen Zahlungssystemen, Netzbetreibern und Händlern ist die erste ihrer Art in Afrika und wurde auf der 17. AfricaCom-Konferenz verkündet. Über die Integration des Portals mit Mobilfunknetzbetreibern können Afrikaner jetzt auch mit ihren elektronischen Geldbörsen (eWallets) mobil bei internationalen Online-Marken einkaufen, wie auch für freie Bildungsinhalte oder Microsoft-Software bezahlen.

Mit dieser gemeinsamen Initiative wollen die weltweit agierenden Unternehmen Skrill und Microsoft das Land dabei unterstützen, die bisherige afrikanische Offline-Wirtschaft ins Netz zu bringen und somit dem Kontinent Zugang zur weltweiten digitalen Revolution zu verschaffen.

Nilesh Pandya, Senior Vice President of Emerging Markets bei Skrill, kommentiert:

„Die Urbanisierung in Afrika entwickelt sich schneller als in jedem anderen Kontinent. Die Städte verfügen über eine dichte Mobilfunkabdeckung und hohe Datenverfügbarkeit. Afrika hat die jüngste Bevölkerung weltweit und wie wir wissen, sind es die jungen Generationen, die die neuen Technologien als Erste nutzen. Die verfügbaren Einkommen steigen rapide an, so dass mögliche E-Commerce-Ausgaben eine echte Realität sind. Diese Bedingungen liefern die perfekte Grundlage für massiv steigende Verbrauchernachfragen nach digitalen Zahlungsoptionen.

Doch ein hoher Prozentsatz der Afrikaner besitzt kein Bankkonto und verfügt nicht über Zahlungsmöglichkeiten, um internationale Online-Marken kaufen zu können. Selbst Afrikaner mit Bankkontos stellen oft fest, dass globale Online-Händler aufgrund von vermeintlichen Betrugsrisiken in diesen Märkten nur zurückhaltend Kredit- und EC-Zahlungen anbieten.“

Mit der Portalanmeldung erhalten die Verbraucher auch exklusiven Zugriff auf spezielle Produktangebote und Rabatte auf Waren und Dienstleistungen, die nur bei dieser Einkaufsart und diesen Mobilanbietern erhältlich sind. Bei Online-Einkäufen entstehen keine zusätzlichen Kosten für den Verbraucher. Die Händlergebühren hat Skrill entsprechend den Marktverhältnissen angepasst. Diese reflektieren die bekannten Herausforderungen in neuen Märkten und ihre Auswirkung auf die Wachstumschancen. Skrill stellt mit seinen Händler- Partnerschaften sicher, dass deren Produkte und Dienstleistungen in einigen der am schnellsten wachsenden Märkte der Welt verfügbar sind.

Über das Portal bietet Microsoft freien Zugang zu OneDrive sowie zu Outlook E-Mail- Adressen an, so dass die Benutzer Konten bei den entsprechenden Händlern einrichten können. Microsoft OneDrive stellt den Nutzern kostenlos eine Download- und Speicherkapazität von 15 GB zur Verfügung. Über seine Online-Akademie bietet die Initiative Microsoft 4Afrika freien Zugang zu Bildungsinhalten, Rechen-Spielen und Kursen für App- Entwicklung. Damit erhalten Entrepreneure in Afrika die notwendigen Werkzeuge an die Hand, um E-Commerce-Geschäfte aufzubauen, die mithilfe von Skrill auch internationale Zahlungsmöglichkeiten integrieren können.

Microsoft 4Afrika

Quelle: Screenshot Microsoft 4Afrika. http://www.microsoft.com/africa/4Afrika/welcome.aspx

Frank McCosker, General Manager Affordable Access and Smart Financing, 4Afrika bei Microsoft fügt hinzu:

„Dieses Portal – Teil von „4Afrikas“ Bestreben einen erschwinglichen Zugang anzubieten – will Afrikas bisherige Offline-Wirtschaft ins Netz bringen, so dass der Kontinent an der globalen digitalen Revolution teilnehmen kann. Diese wird wiederum weitere Innovationen, Fähigkeiten und den Handel vorantreiben. Afrika ist ein Nährboden für Innovationen, die es in die Weltöffentlichkeit schaffen.“

Microsoft 4Afrika Initiative

Microsoft ist mit einem eigenen Büro in Johannesburg seit 1992 auf dem afrikanischen Kontinent vertreten. 2013 war das amerikanischen Unternehmen in 14 afrikanischen Ländern vertreten und erzielte dort 1 Milliarde US Dollar Umsatz. Bis 2018 soll der Umsatz auf 3 Milliarden angehoben werden.

Die Microsoft 4Afrika Initiative wurde im Februar 2013 gegründet, um die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas zu beschleunigen und seine globale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Es ist ein langfristiges Engagement, um die afrikanische Jugend, Entrepreneure, Entwickler und Unternehmer sowie führende soziale Ausrichtungen zu befähigen, ihre Ideen zu realisieren. Die 4Afrika Initiative basiert auf der dualen Überzeugung, dass Technologie das Wachstum von Afrika beschleunigt und Afrika wiederum die Technologie weltweit positiv beeinflussen kann.

Die Microsoft 4Afrika Initiative fokussiert 3 Bereiche:

  • Förderung von Innovationen
    So wurden „App factories“ in Ägypten und Südafrika gegründet, um Windows 8 Anwendungen für den lokalen Markt anzupassen. Sie ermöglichen über Stipendien auch die Ausbildung von IT Spezialisten.
  • Skills Development: Also Förderung der Aus- und Weiterbildung.
  • Access to technology: Zugang zu Hochtechnologie und Ausbau der Infrastruktur.
    Wie andere Anbieter auch, denken wir nur an Google und Facebook, arbeitet Microsoft am Ausbau des Internetzugangs, aber auch an der Ausstattung mit preisgünstigen Tablets, Notebooks und Smartphones.

Ausführliche Informationen dazu finden sich hier: http://www.microsoft.com/africa/4afrika/

Eine Infografik zeigt weitere Aktionen und Fakten zu Microsoft 4Afrika:

  • Microsoft Programme unterstützen 12 afrikanische Sprachen
  • 4 Innovationszentren wurden gegründet: In Tunesien, Uganda, Botswana und Tansania
  • 625 Start-ups werden durch Microsoft BizSpark gefördert
  • 5,3 Millionen nutzen kostenlose Cloud Services
  • Fast 1 Million Lehrer sind in einem Lernnetzwerk miteinander verbunden
  • 1.000 eigene Mitarbeiter arbeiten mit 10.000 lokalen Partnern zusammen

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