cashcloud: Bezahlen mit dem Smartphone wird dank NFC Sticker jetzt Realität

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen zum Mobile Payment, über das wir auch schon des öfteren berichtet haben. Heute erreichte mich eine Meldung von Cashcloud:

In Geschäften mit MasterCard® PayPass™-Terminal kann seit heute jeder Kauf mit dem cashcloud Prepaid MasterCard® NFC Sticker bezahlt werden. Gebühren fallen für den Käufer nicht an. Auch für den Handel ist die Bezahlung mit dem Smartphone attraktiv, für Händler bedeutet es eine sichere Zahlung mit einem schnellen Check-Out.

Der cashcloud NFC Sticker fungiert dabei als virtuelle Zahlkarte und ermöglicht kontaktloses Bezahlen ohne wie bisher umständlich eine Karte in ein Lesegerät zu stecken. Der cashcloud NFC Sticker macht das Bezahlen einfacher und schneller. Er kann bereits in über 10.000 deutschen Geschäften und praktisch in allen Online-Shops eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist die mobile eWallet von cashcloud, diese App ist erhältlich für Apple iOS und Android. Die App kann nach einmaliger Registrierung und Aufladung ganz bequem genutzt werden. Über die App wird der NFC Sticker bei cashcloud bestellt und nach der Zusendung auf der Rückseite des Smartphones angebracht. Mit Hilfe des NFC Stickers kann das Smartphone ab jetzt als bargeldloses Zahlungsmittel verwendet werden.

„In Polen, in der Schweiz und in der Türkei“, so Cashcloud-Geschäftsführer Olaf Taupitz, „ist der Handel viel weiter. In Deutschland erwarte ich für das Bezahlen mit dem Smartphone schon bald einen rasanten Aufschwung. Bezahlen mit dem Smartphone ist schlichtweg bequemer.“

Das Smartphone mit dem aufgeklebten NFC Sticker muss lediglich vor das MasterCard® PayPass™-Terminal an der Kasse gehalten werden. Der Bezahlvorgang selbst wird deutlich beschleunigt – zum Vorteil des Kunden, wie auch des Händlers. Nur bei Beträgen über 25 Euro wird aus Sicherheitsgründen eine Unterschrift oder eine Pin-Eingabe benötigt. Der Kunde erhält nach Abschluss der Transaktion wie gewohnt seinen Kassenbeleg. Zur vollständigen Übersicht sind sämtliche Zahlungen, die per NFC Sticker getätigt wurden, in der cashcloud-App nachvollziehbar.

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Für Jugendliche besonders gut geeignet

Da der NFC Sticker auf dem Prepaid-Prinzip basiert und aufgeladen werden muss, bevor man an den PayPass™-Terminals oder in Onlineshops bezahlen kann, ist dieser auch für Jugendliche bestens geeignet. Es steht immer nur der Geldbetrag zur Verfügung, der auch eingezahlt wurde – eine Überziehung ist nicht möglich.

Das Bezahlen per Near Field Communication (NFC), steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen, jedoch kann in über 10.000 Geschäften in Deutschland und mehr als 800.000 weltweit per NFC bezahlt werden – Tendenz weiter steigend. Ob an Tankstellen wie Aral, den Parfümerien von Douglas, bei der Gastronomiekette Vapiano oder vielen Filialen von Mc Donalds, die Nutzung des cashcloud NFC Stickers wird bald  in immer mehr Geschäften, Gastronomiebetrieben oder sogar Hotels möglich. Dabei fallen für die Nutzer des NFC Sticker von cashcloud keine Transaktionsgebühren an: das mobile Bezahlen an den MasterCard® PayPass™-Terminals ist für den Kunden kostenfrei.

Die cashcloud mobile eWallet-App kann grundsätzlich von jedem iPhone, Android Smartphone und von jedem PC mit Internetanschluss genutzt werden. Die Basisfunktionen sind für die Nutzer kostenlos, d.h. es fallen weder Konto-, noch Überweisungsgebühren an. Auf diese Weise können neben der neuen Bezahlfunktion durch die NFC Technologie, schnell, einfach und systemunabhängig kleine Geldbeträge zwischen mobilen eWallet-Kontoinhabern gesendet und empfangen werden. Cashcloud garantiert höchste Sicherheitsstandards – basierend auf den eMoney-Richtlinien der EU.

Weitere Informationen zum cashcloud NFC Sticker finden Sie unter: https://www.cashcloud.com/de/nfc-sticker.html

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Über die cashcloud AG

Die cashcloud E‐Wallet schöpft in Verbindung mit der neuen, kostenlosen cashcloud App das volle Potential des Smartphones aus: überall und jederzeit. Cashcloud bietet die nächste Generation der Online-‐und Offline- Bezahlung mit dem innovativsten, sichersten und praktischsten Payment‐Tool, das derzeit erhältlich ist.

Mehr Informationen auf www.cashcloud.com.

Nutzungsform und Usability

Da ich zugegeben etwas skeptisch, was das Nutzererlebnis und die Usability der Lösung angeht, habe ich das Unternehmen diesbezüglich um ein Stellungnahme gebeten. Meine Anfrage an die PR-Agentur von cashcloud lautete:

Wir haben schon öfter über Mobile Payment berichtet. U.a. VISA kontaktlos Bezahlen. Selbstverständlich würden wir dies auch über andere Produkte tun. Bei cashcloud und dem Sticker Modell fehlt mir auf den ersten Blick die einfache Handhabung.

Können Sie vielleicht bei cashcloud nachfragen, aus welchem Grund man der Meinung ist, dass sich dieses System etablieren wird?

cashcloud: Die Antwort, weshalb cashcloud diese Variante gewählt hat, ist eigentlich ganz einfach:
Diese Technologie ermöglicht wirklich allen die Möglichkeiten des kontaktlosen Bezahlens zu nutzen. Erstens: Momentan sind noch lange nicht alle Smartphones (SP) mit einem integrierten NFC-Chip ausgestattet. Das bedeutet, dass alle anderen Smartphonebesitzer ohne einen Sticker, diesen Service gar nicht nutzen könnten. Zweitens kann man den NFC-Chip in NFC-fähigen SP nur nutzen, wenn dieser mit einem Secure-Element verbunden wird. Dieses kann natürlich eine SIM-Karte sein und somit ist das SP ohne Sticker voll NFC einsatzfähig – aber hier ist der Hacken im Detail.

Beispiel Telekom myWallet: Hier kann man als Kunde eine SIM-Karte bekommen, welche auch gleichzeitig als Secure-Element fungiert und somit ohne Sticker kontaktlos bezahlen. Aber: Diese SIM-Karte bekommt man nur mit einem Mobilfunkvertrag der Deutschen Telekom und auch nur mit einem Postpaid Vertrag (jeder Prepaid-Vertrags-Nutzer fällt hier also auch raus).

Bei cashcloud ist der Sticker mit der App verbunden – sprich, es gibt mehr als nur kontaktlos Bezahlen. Geld senden und anfordern ist dabei ein gutes Beispiel. Bin ich Nutzer von Telekom myWallet, habe ich auch eine App, kann aber nur anderen Telekom Postpaid Kunden Geld senden – niemandem sonst.

Mit cashcloud kann jeder App und auch Sticker Mobilfunkanbieter- und Mobilfunkvertragsunabhängig nutzen – und auch bankunabhängig. Sprich, jeder kann sich registrieren, einen Sticker haben und jeder kann jedem Geld senden und anfordern. Solange es keine andere offene Lösung gibt, ohne die starken Beschränkungen wie bei der Telekom ist der Sticker momentan die einzige flexible und für jeden zugängliche Lösung. Daher setzt ja z. B. auch O2 mit mpass auf die Sticker-Lösung.

Warum Prepaid? Weil cashcloud hauptsächlich jüngere Nutzer ansprechen will und sich daher aus Sicherheitsgründen für Prepaid entschieden hat. Allerdings wird es direct-debit auch in einer späteren Version von cashcloud geben. Daran wird gearbeitet.

Zum Thema Karte mit Chip: Ganz einfach, mit der App kann der User jederzeit und überall mit wenigen Klicks sehen, wie viel Geld noch auf seinem NFC-Sticker ist und alle seine Transaktion sofort nachvollziehen. Das geht mit der Karte nicht. Hier muss man sich extra in sein Kreditkarten-Portal einloggen um seine Käufe einzusehen.

letztes Update: 12:10:07 – 2014-03-16

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