Bewerbung im Startup: Professionell vorbereitet und richtig angezogen

Im Ranking der 20 besten Länder für Unternehmertum und Startups aus dem Jahr 2017 des Nachrichtenmagazins U.S. News belegt Deutschland in der Kategorie Entrepreneurship mit einem Score von 100 den ersten Platz vor Japan (99) und den USA (96). Hierzulande ist die Startup-Kultur in den letzten Jahren unübersehbar gewachsen, sodass immer mehr Berufseinsteiger nicht den Weg in gefestigte Unternehmen, sondern in kreative Neugründungen wählen. Neben den Arbeitsfeldern unterscheiden sich jedoch vor allem die Anforderungen an die Bewerber.

Startup-Mentalität

Im Gegensatz zu großen, etablierten Unternehmen befindet sich ein Startup noch im Markteinstieg und ist vor allem von folgenden Faktoren geprägt:

  • flache Hierarchien,
  • abwechslungsreiche Aufgaben,
  • eine überschaubare Anzahl an Mitarbeitern.


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Ist die kreative Idee des Startups jedoch erfolgsversprechend oder sogar einzigartig, dann lassen Wachstum und Erfolg nicht lange auf sich warten. Für Berufseinsteiger bietet dieses Konzept eine interessante Alternative auf dem Arbeitsmarkt, denn eigene Ideen und eine Hands-on-Mentalität werden hoch geschätzt. Potenzielle Bewerber müssen jedoch nicht nur fachlich, sondern vor allem mit ihrer Persönlichkeit üerzeugen. Schließlich arbeitet man eng zusammen und sollte deshalb auch auf menschlicher Ebene harmonieren. Auch eine gewisse Selbstständigkeit und Flexibilität sind Voraussetzung, denn ständig stehen neue Aufgaben an und verlangen viel Einsatz.

Bewerbung beim Startup

Viele Startups suchen ihre Mitarbeiter über LinkedIn, Facebook oder Xing. Arbeitssuchende sollten sich deshalb nicht nur auf Ausschreibungen bei Jobbörsen konzentrieren, sondern neben Initiativbewerbungen auch die sozialen Netzwerke für die Stellensuche verwenden. Hier ist vor allem eine weitreichende Vernetzung mit der Branche, in der man tätig sein möchte, für den Erfolg entscheidend. Hat man eine passende Stelle gefunden, ist eine Bewerbung per E-Mail mitunter die erste Wahl. Unabhängig davon, ob es sich um ein etabliertes Unternehmen oder ein Startup handelt, gilt: Die elektronische Bewerbung muss professionell sein. Nichtsdestotrotz sollte man in der Startup-Branche auf eine persönliche Note achten, denn die kreative Arbeitsatmosphäre lebt von einem familiären Miteinander.

Dresscode beim Vorstellungsgespräch

Während man mit einem Anzug für ein Vorstellungsgespräch in einem etablierten Unternehmen immer richtig angezogen ist, ist ein solches Business-Outfit nicht zwangsläufig für ein persönliches Gespräch im Startup geeignet. Mitarbeiter in kreativen Branchen bekommen schließlich nicht nur in ihrer Arbeitsweise viel Entfaltungsraum, sondern auch in Sachen Kleidung. Beim Bewerbungsgespräch sollte man zwar nicht im Freizeitlook erscheinen, doch der klassische Anzug mit einfarbigem Hemd beziehungsweise das Kostüm mit schlichter Bluse muss es eben auch nicht sein. Männer können durchaus zu einem guten Hemd, zum Beispiel von Walbusch, und Chinohose greifen, während Frauen mit einer dunklen Hose und einer farbigen Bluse passend angezogen sind.

Wichtig ist, dass man sich zum einen in dem Outfit wohlfühlt und zum anderen auf ein gepflegtes Erscheinungsbild achtet. So kann man nicht nur fachlich, sondern auch persönlich überzeugen.

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