Bambali – Share Economy praktisch

Share Economy ist schon länger unter Branchen Insidern bekannt. Im Deutschen würde man es Tauschhandel oder Tauschbörse nennen. Die CEBIT hat es nun zu ihrem Leitthema gemacht. Ein praktisches Beispiel möchte ich heute vorstellen: Die Internet Tauschbörse Bambali.

CEBIT fokussiert Share Economy als Trend

Im Leitartikel zur CEBIT (Update 03.07.2016: Zielseite leider nicht mehr vorhanden) kann man lesen:

Nach der Cloud-Technologie im Jahr 2011 und dem Thema Managing Trust 2012 rückt die CeBIT im kommenden Jahr die „Shareconomy“ in den Mittelpunkt. […] nun rückt die CeBIT als weltweit wichtigste Veranstaltung der digitalen Wirtschaft das Teilen und gemeinsame Nutzen von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen als neue Formen der Zusammenarbeit ins Zentrum.

An anderer Stelle (Update 03.07.2016: Zielseite leider nicht mehr vorhanden) heißt es weiter:

In der Öffentlichkeit ist die Diskussion immer noch von der Problematik der illegalen Verbreitung von Musik in Tauschbörsen überlagert. Damit tut man der Materie Unrecht. Denn das Teilen von Informationen, Mitteln und Know-how wird in Zeiten kürzer werdender Innovationszyklen und sich verknappender Rohstoffe zu einer zentralen Fragestellung.

 Technische Entwicklung unterstützt Share Economy

Die CEBIT (Update 03.07.2016: Zielseite leider nicht mehr vorhanden) weist darauf hin, dass die Bedeutung und weitere Entwicklung der Share Economy erst durch neue technische Entwicklungen möglich geworden ist.

Ausgereifte Technologien moderner Soft- und Hardwarelösungen sind die grundlegende Voraussetzung für eine Wirtschaftskultur der Shareconomy. Schnelle und preiswerte Breitbandanschlüsse, günstiger Speicherplatz, starke Rechenleistung und intelligente Programme machen es erst möglich, Daten im großen Stil zu sammeln, zu speichern und bereitzustellen.

Bambali blickt auf lange Geschichte zurück

Mit seiner Gründung im Jahr 2004 gehört die Internet Tauschbörse Bambali zu den ältesten Anbietern auf dem Markt. Zu beachten ist, dass die Seite auf eine private Initiative zurück geht und nach wie vor unabhängig ist.

Bereits 2006 schrieb die taz:

Das Internet bietet aber auch traditionellen Tauschringen die Chance, sich jenseits der liebenswürdigen Vereinswirtschaft zu etablieren. Bambali.net gehört zu den ersten Versuchen, eine überregionale virtuellen Online-Tauschbörse einzuführen. Ob Auto, Playstation oder Oma-Sitting – angeboten wird fast alles. Nur spielt hier im Gegensatz zu anderen Internethandelsplätzen wie Ebay echtes Geld keine Rolle. Bezahlt wird in der eigenen virtuellen Währung BAM, die für jedes Mitglied auf einem individuellen Onlinekonto verrechnet wird.

Mitte 2012 wurde die Plattform einer kompletten Überholung unterzogen. Bambali schrieb dazu:

Wichtigste Neuerungen sind der Umbau des Kleinanzeigenteils mit vielen Unterkategorien, als auch die bessere Integration der Tauschwährung (Bambali-Taler). Zudem können Tauschangebote nun viel detailierter beschrieben werden. Den Nutzern stehen ab sofort Tools zur Verfügung, um komfortabel Freundschaften und Merklisten zu pflegen und ein Netzwerk aus vertrauenswürdigen Tauschpartnern aufzubauen.

Tobias Sasse, CEO von Bambali.net erklärt dazu: “Wir leben nicht mehr im Internet von 2004, als Bambali.net entstanden ist. Unsere User haben uns mit vielen guten Ideen ein klares Bild einer Tauschbörse der Zukunft gezeichnet. Das haben wir nun verwirklicht.”

Derzeit werden folgende Tausch Kategorien angeboten:

  • Elektronik
  • Sammlerbörse
  • Games
  • Filme
  • Musik
  • Bücher
  • Mode
  • Dienstleistungen

Zum Schluss noch ein paar Links:

 

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Letzte Änderung: 2018-05-07 – 2018-05-07

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