B2B Payment bei Lebensmitteln: Bringmeister setzt auf Ratepay Rechnungskauf

Bringmeister.de, der Online-Supermarkt von Kaiser’s Tengelmann, arbeitet bei der Zahlungsabwicklung mit RatePAY zusammen. Nun informiert das Unternehmen erstmals darüber, wie Geschäftskunden den Lieferservice nutzen.

Payment Herausforderungen bei Lebensmitteln

Das Thema Bezahlung im Online-Lebensmittelhandel ist eine Herausforderung. Das weiß auch Bringmeister-Geschäftsführer Boris Frank und erklärt:

„Bei allen Bestellungen müssen Wiegedifferenzen beachtet, Leergutrückgaben oder Gutschriften einkalkuliert werden. Noch komplexer wird es, wenn der Kunde keine Privatperson, sondern ein Unternehmen ist. B2B-Kunden haben besondere Ansprüche beim Einkaufen im Internet.“

Diese Erfahrung machte der Zahlungsdienstexperte RatePAY auch im B2B-Geschäft anderer Kunden. Szenarien wie unterschiedliche Preisnachlässe je nach Kundengruppe, unterschiedliche Nutzerprofile je nach Unternehmen oder unterschiedliche Preiskategorien je nach abgenommenen Mengen sind an der Tagesordnung. Dazu kommen dynamische Fälligkeiten oder spezielle Abrechnungen wie Sammelrechnungen oder Rechnungen mit Kredit- oder Einkaufslimit.

Reine E-Payment-Systeme, die eine Käuferinteraktion erfordern, haben es im B2B-Geschäft schwer, sie können solche Spezifika nicht optimal abbilden. Außerdem stehen Unternehmen im Gegensatz zu Privatkunden vor der Herausforderung, den Besteller vom Bezahler oder die Mitarbeiterdaten von den Geschäftsdaten zu trennen. Im B2B-Segment hat Bringmeister daher mit dem Rechnungskauf von RatePAY gute Erfahrungen gemacht. Boris Frank:

„In unserem Backend-System werden Änderungen des Warenkorbes wie z.B. Preisänderungen durch Wiegedifferenzen und Leergutverrechnungen erfasst und direkt auf der Endrechnung dargestellt. Das ist bequem für beide Seiten. Der größte Teil unserer B2B-Kunden nutzt Rechnungskauf und Lastschrift.“

Boris Frank, Geschäftsführer Quelle: Bringmeister

Boris Frank, Geschäftsführer
Quelle: Bringmeister

Klassische Zahlarten mit großem Potential im B2B E-Commerce

Im B2B-Onlinehandel sieht Miriam Wohlfarth, Geschäftsführerin von RatePAY, großes Potenzial für klassische Bezahlmethoden: „Kaum jemand weiß, dass der B2B-Commerce über 95 Prozent des gesamtem E-Commerce-Marktvolumens ausmacht. Nur der Anteil an Onlineshops ist geringer als im B2C-Bereich, das wird sich aber in der Zukunft ändern. Wir raten Onlinehändlern, ihren B2B-Kunden das Leben mit klassischen Zahlungsarten zu erleichtern. Wie wir beim B2B-Geschäft von Bringmeister sehen, beträgt die Konversionsrate durch hohe Annahmequoten nahezu hundert Prozent.“

Das insgesamt große Potential und starke Wachstumsraten im B2B Versandhandel zeigt auch nachfolgende Infografik von Statista.
Statistik: Saldo aus Umsatzsteigerungen und -rückgängen im B2B-Versandhandel in Deutschland von 2007 bis 2014 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Rechnungskauf auch bei Premium Fashion Anbietern probates Mittel

Ratepay bricht immer wieder eine Lanze für den Rechnungskauf, gerade auch in Sektoren, die auf den ersten Blick eher ungewöhnlich für diese Zahlart anmuten. So vermeldete es kürzlich eine Kooperation mit Fashionette, Europas erstem Onlineportal, bei dem man Designer-Accessoires wie Handtaschen, Schmuck und Sonnenbrillen auf Raten kaufen kann. Der Trend zu klassischen Zahlungsmethoden im hochpreisigen Fashion-Segment hält an, so konnte RatePAY auch Onlineshops wie etwa barbour.com, lodenfrey.com oder soer.de als Kunden gewinnen. Der Verkauf hochpreisiger Produkte auf Rechnung an die Verbraucher hat früher noch den Handel abgeschreckt. Zu groß war das Risiko des Zahlungsausfalls. Über die Risikoabsicherung und darauf spezialisierte Anbieter hat sich das Blatt nun gewendet und man kann deutlich kundenfreundlicher agieren.

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