Aponeo auf Rang 1 bei der EHI Reifegrad-Analyse Onlineshops 2014

Welchen Reifegrad Online-Shops erreicht haben, welcher Zusammenhang zu einzelnen Branchen besteht und wo es Verbesserungsbedarf gibt, hat das EHI in der Studie „Reifegrad-Analyse Online-Shops 2014“ untersucht.

EHI Studie „Reifegrad-Analyse Onlineshops 2014“

Hier ein Auszug der Leseprobe:

Im Juli 1995 ging amazon.com in den USA online. Betrachtet man dies als Geburtsstunde des Online-Shoppings, blicken wir mittlerweile auf 19 Jahre eines B-to-C E-Commerce zurück. In Deutschland startete amazon.de im Jahr 1998. 15 Jahre später haben laut einer Untersuchung der Bitkom zur Mediennutzung und dem Informationsverhalten der Gesellschaft in Deutschland im Jahr 2013 bereits 85 Prozent aller deutschen Internetnutzer einmal Waren oder Dienstleistungen über das Internet bestellt.

Der Marktanteil am gesamten deutschen Einzelhandel wird je nach Studie zwischen 12 Prozent und 17 Prozent angesetzt, das Online-Shopping ist also in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Seit 2010 wächst der Online-Handel nicht alleine auf Kosten des Katalogversandhandels, sondern auch des stationären Handels. In der Theorie zu Produktlebenszyklen wird oftmals das Erreichen des „Break-evens“, also der Übergang von der Verlustzone in die Gewinnzone, als Beginn der Wachstumsphase definiert. Eine Vielzahl von Onlineshops ist heute noch defizitär und hat nach einer solchen Definition die Einführungsphase noch nicht verlassen.

Das Wachstum des Online-Shoppings in einem insgesamt stagnierenden Einzelhandelsmarkt in Deutschland führt zu einer Verschärfung des ohnehin ausgeprägten Verdrängungswettbewerbs. Der zunehmende Wettbewerbsdruck treibt den etablierten stationären Handel ins Web und den klassische Online-Pure-Player in die Läden. Die Anzahl der virtuellen Neueröffnungen ist hoch, ebenso die Anzahl der Insolvenzen.

Klassischerweise verändern sich die Geschäftsmodelle und Schwerpunkte der Unternehmensstrategien bei dem Eintritt in eine neue Produktlebenszyklusphase. In der ersten Phase stehen der „Proof of Concept“, das Lernen und der Umgang mit der neuen Technologie sowie das Bekanntwerden in der Öffentlichkeit im Vordergrund. In der Wachstumsphase wird das Produkt, in diesem Fall das „Online-Shopping“ perfektioniert, es geht um effiziente und ausgereifte Prozesse und Qualitätssicherung, die Anzahl von Funktionen und Eigenschaften des Produkts, die „Feature-Liste“ wächst.

In dieser Studie geht es genau um diese Aspekt des Online-Shoppings. Wir betrachten die Eigenschaften und Funktionen und deren Qualität und ermitteln so den Reifegrad des Produktes „Online-Shopping“. Dieser Reifegrad lässt sich für die Gruppe von Unternehmen (z.B. die 500 umsatzstärksten Onlineshops), für Branchen (z.B. den Textil- oder Lebensmittelhandel) oder auch für einzelne Unternehmen bestimmen.

Welche Elemente Pflicht sind und welche Bausteine als Kürprogramm einen Webshop erfolgreich ergänzen, wurde im Rahmen der „Reifegrad-Analyse Onlineshops 2014“ untersucht. Von März bis Mai 2014 analysierte das EHI dafür 741 relevante Onlineshops aus 18 verschiedenen Branchen.

Sowohl zwischen den einzelnen Branchen als auch innerhalb der einzelnen Branche konnten erhebliche Unterschiede im Reifegrad festgestellt werden, und es konnte aufgezeigt werden, dass Umsatzstärke und Reifegrad häufig korrelieren, jedoch auch Shops mit geringen Umsätzen die Reifegradstufe „Shopping-Highlight“ erreichen können.

Bewertungsschema und Methodik

Bewertet wurde nach einem Punktesystem, dem Onlineshop-Maturity-Index (OMI). Maximal konnten 150 Punkte erreicht werden. Während der Durchschnitt aller untersuchten Shops 66 Punkte beträgt, hat der beste Shop – aponeo.de – einen Punktwert von 120 erreicht. Der Durchschnitt der 10 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland beträgt 89 Punkte.

EHI Reifegrad Analyse 2014

 

„Ich bin sehr stolz auf unseren ersten Platz. Er bestätigt, dass wir – nicht nur unter den Versandapotheken – Qualitätsführer in Sachen Benutzerfreundlichkeit, Integrität, Suche, Produktpräsentation, Bestellung und Service sind“,

so aponeo Inhaber Konstantin Primbas. Es handle sich bereits um das dritte gute Testergebnis in diesem Jahr. Zuvor habe die Versandapotheke bei Computer Bild und bei Stiftung Warentest gut abgeschnitten.

Sieger brillieren bei Suche und Produktpräsentation

Im OMI-Ranking (OMI=Onlineshop-Maturity-Index) geben die Unterhaltungselektronik und die Generalisten den Takt vor. Diese Spitzenpositionen ergeben sich zum einen aus der langjährigen Erfahrung mit dem Onlinehandel. Schließlich zählten Computer und Handys zu den ersten Bestsellern im Internet. Zum anderen ist es die intensive Auseinandersetzung mit den speziellen Anforderungen, besonders breite oder anspruchsvolle Sortimente anzubieten, die eine exzellente Suche oder inhaltsstarke Produktpräsentation hervorgebracht haben.

„Durch alle Branchen hinweg sehen wir ausgezeichnete Onlineshops. Unterhaltungselektronik und Generalisten besitzen dabei eine höhere Dichte an Shopping-Highlights und können als reife Branche betrachtet werden“,

kommentiert Marco Atzberger, Mitglied der Geschäftsleitung des EHI, die Ergebnisse. Besonders im Lebensmittelmarkt sei diese Dichte an sehr guten Onlineshop-Angeboten bisher nicht gegeben, so dass kompetente Wettbewerber hier schnell Marktanteile gewinnen dürften.

Über Aponeo

aponeo_logo_webAPONEO ist die einzige biozertifizierte Versandapotheke Deutschlands. Zudem bietet sie als erste Versandapotheke Deutschlands in Berlin die taggleiche Lieferung an. APONEO beschäftigt rund 80 Mitarbeiter, überwiegend Apotheker und pharmazeutisch ausgebildete Kräfte. Über 140.000 Produkte hat das Unternehmen im Sortiment – von rezeptfreien Medikamenten über homöopathische Artikel bis hin zu Kosmetika. Weitere Informationen erhalten Sie unter

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