Verisign mit massivem Kurseinbruch nach Bekanntgabe des neuen .com Vertrages

Verisign, die weltweite Vergabestelle für die Top Level Domain (TLD) .com , verzeichnet seit Freitag einen massiven Kurseinbruch. Schuld ist die Bekanntgabe der neuen Vertragsdetails mit der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers), die letzte Woche veröffentlicht wurden.

Nachdem früher im Jahr die ICANN den Vertrag soweit bestätigt hatte, wurde mit Spannung das Urteil des U.S. Department of Commerce (DOC) erwartet. Dieses hatte die Preishoheit von Verisign insofern eingeschränkt, dass Verisign ab sofort nicht mehr die Möglichkeit hat automatische Preisanpassungen durchzuführen.

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Jim Bedzos, Vorstandsvorsitzender von Verisign, äussert sich dazu: „Es handelt sich um eine wichtige Entscheidung die Sicherheit für unser Unternehmen gibt und eine klare Richtung für die Zukunft darstellt. Diese Sicherheit, in Kombination mit unserem starken Portfolio an Vermögenswerten, die breites DNS Fachwissen, über 200 Patente und Patentanmeldungen in den Vereinigen Staaten, der weltweit zuverlässigsten Registry und über 1,4 Milliarden Dollar Barreserve, einschließen, positionieren uns gut für den wachsenden globalen Markt für Internet-Registries und Infrastruktur-Services aufgestellt zu sein.“

Nachdem die Aktien von Verisign (Nasdaq: VRSN) bereits im vorbörslichen Handel stark gefallen waren, schlossen sie am Freitag mit einem 12 Monatstief, bei um die 34 $. Laut Associated Press gehörte Verisign am Freitag zu den am meisten gehandelten Aktien an der Nasdaq, mit 40,060,000 gehandelten Anteilen.

Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein. Die ersten Analysten gingen bereits von einer guten Möglichkeit zum Einstieg bei Verisign aus, da der Kurseinbruch deutlicher ausfällt, als es die tatsächlichen Auswirkungen auf das operative Geschäft sein dürften. Mit Stand von heute, 03. Dezember, lagen leider noch keine Einschätzungen von deutschen Finanzinstituten vor.

letztes Update: 18:09:53 – 2018-05-03

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